Wirtschaft

Über 60 % der Polen wollen lockerere Sonntagsverkaufsregeln, zeigt Umfrage

Eine Umfrage von UCE Research und Shopfully Poland ergab, dass 60,5 % der Befragten mehr verkaufsoffene Sonntage befürworten, aber nur 27,5 % wollen das Verbot vollständig aufheben. Ein Mitautor sagt, die Ergebnisse belegten keine Mehrheit dafür, an Sonntagen alle Geschäfte zu öffnen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, TVP Info und rmf24.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 2018Sonntagsverkaufsverbot tritt in Kraft
  2. 2020Geschäfte dürfen nur an sieben ausgewählten Sonntagen im Jahr öffnen

Was die Umfrage ergab

Eine am 27. Oktober veröffentlichte Umfrage von UCE Research und Shopfully Poland ergab, dass 60,5 % der Befragten mehr verkaufsoffene Sonntage wollen. Die vollständige Aufhebung des Sonntagsverkaufsverbots war die beliebteste Einzelantwort; 27,5 % der Befragten sprachen sich dafür aus. Weitere 19 % würden zwei verkaufsoffene Sonntage im Monat akzeptieren, und 14 % wären mit einem zufrieden. Auf der anderen Seite wollen 16,5 % die geltenden Regeln beibehalten, 14,3 % wollen sie verschärfen, und 8,7 % haben noch keine Meinung.

Umfrageantworten zu den Sonntagsverkaufsregeln%
Vollständige Aufhebung des Sonntagsverbots
27.5 %
Zwei verkaufsoffene Sonntage im Monat
19 %
Ein verkaufsoffener Sonntag
14 %
Geltende Regeln beibehalten
16.5 %
Geltende Regeln verschärfen
14.3 %
Keine Meinung
8.7 %

Daten aus dem Artikeltext

Was die Befragten wollen

Robert Biegaj, Mitautor der Studie von Shopfully Poland, sagte, die Ergebnisse belegten nicht, dass die meisten Verbraucher an jedem Sonntag alle Geschäfte geöffnet sehen wollen. Was mehr als 60 % der Befragten offenbar wollen, sei Flexibilität bei der Gestaltung des alltäglichen Einkaufs, was er mit einer Forderung nach Lockerung der aktuellen Beschränkungen verbindet.

„Über 60 Prozent würden ihren täglichen Einkauf gern flexibler organisieren können, was einer Forderung nach Lockerung der aktuellen Beschränkungen gleichkommt.“

Robert Biegaj

Biegaj warnte davor, die schwache Unterstützung für die Beibehaltung der geltenden Regeln automatisch als weitverbreitete Unzufriedenheit zu deuten. Er räumte ein, dass die bestehenden Vorschriften einem erheblichen Teil der Teilnehmer möglicherweise nicht vollständig entgegenkommen, und plädierte für eine gründliche Bewertung der bisherigen Wirkung der Regeln.

Kein Modell erreichte eine Mehrheit

Biegaj sagte, keines der in der Studie geprüften Deregulierungsmodelle habe bei den Befragten eine absolute Mehrheit erreicht. Die Autoren wiesen zudem darauf hin, dass zusätzliche verkaufsoffene Sonntage den Gesamtumsatz nicht automatisch im gleichen Verhältnis steigern würden. Der Effekt hänge davon ab, ob die Kunden mehr kaufen oder ihre bestehenden Ausgaben lediglich auf mehr Tage verteilen.

„Es ist jedoch klar, dass keines der in der Studie vorgeschlagenen Deregulierungsmodelle eine absolute Mehrheit erreicht hat.“

Robert Biegaj

Die Ketten müssten für jedes Geschäft Personal, Energie, Logistik und Betriebskosten abwägen. Biegaj argumentierte, dass für die Rentabilität das Ergebnis über die gesamte Woche wichtiger sei als die Einnahmen am Sonntag allein.

Wer profitieren könnte

Große Ketten könnten auf ihre umfangreiche operative Infrastruktur zurückgreifen, tragen allerdings auch höhere Kosten. Kleine Geschäfte, die oft bereits die gesetzlichen Ausnahmen nutzen, könnten ihre Nähe zu den Kunden ausspielen. Eine Öffnung des Marktes könnte den Wettbewerb verstärken, und die Quellen sind sich nicht einig, wer am meisten profitieren würde; diese Frage bleibt offen.

Wo die Regeln stehen

Das Sonntagsverkaufsverbot gilt in Polen seit 2018. Seit 2020 dürfen Geschäfte an nur sieben ausgewählten Sonntagen im Jahr öffnen. Das Gesetz sieht 32 Ausnahmen vor, darunter Tankstellen, Konditoreien und Cafés.

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Quellen und Kontext

Orte
Polen

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