Radsport · Monte Carlo und Barcelona

Pogačar offenbart drei gebrochene Wirbel und Depressionen nach Vuelta-Sturz

Tadej Pogačar sagte gegenüber The Athletic, ein zweites CT in Slowenien habe zwei weitere gebrochene Wirbel gefunden, T1 und T2, zusätzlich zu dem bereits bekannten Bruch des C7 nach seinem Vuelta-Sturz am 29. August.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, La Repubblica.it, AD.nl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Monte Carlo, Barcelona · Monaco, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 29.08.Sturz auf einer Etappe der Vuelta a España im roten Trikot des Spitzenreiters
  2. Mitte Oktober 2026Zweites CT in Slowenien findet zwei weitere gebrochene Wirbel, T1 und T2
  3. 4.10.Verpasst die Europameisterschaften in Slowenien nach medizinischen Untersuchungen
  4. 31.10.The Athletic veröffentlicht sein erstes Interview seit dem Sturz

Der Sturz und die Diagnose

Der 28-jährige Tadej Pogačar stürzte am 29. August auf einer Etappe der Vuelta a España, während er das rote Trikot des Spitzenreiters trug. Die erste Diagnose nannte eine schwere Gehirnerschütterung, ein gebrochenes linkes Schlüsselbein und einen gebrochenen Wirbel, C7. Im Gespräch mit The Athletic sagte der Slowene, eine weitere CT-Untersuchung in Slowenien, durchgeführt etwa zwei Wochen vor dem Interview, habe zwei weitere gebrochene Wirbel gezeigt, T1 und T2. Das Interview wurde am 31. Oktober veröffentlicht, genau zwei Monate nach dem Unfall. Er hatte vier Tage in einem Krankenhaus in Barcelona verbracht, bevor er nach Monaco zurückkehrte, und dies war sein erstes Interview seit dem Sturz.

Gleichgewicht, Depressionen und eine schwierige Genesung

Pogačar sagte, die ersten Wochen der Genesung seien die härtesten gewesen, und er habe sie in seinem Haus in Monte Carlo verbracht. Laut The Athletic hatte die Gehirnerschütterung die Gleichgewichtsorgane in seinem Innenohr völlig aus dem Lot gebracht, was Übelkeit, Schwindel und eine schlechte Koordination zur Folge hatte. Er sagte, er habe ohne die Hilfe des Teamarztes nicht duschen können und sich ohne Schwindel weder aufrichten noch den Kopf senken können. Er beschrieb sich als niedergeschlagen, fast depressiv, und sagte, manche Tage seien vergangen, ohne dass er etwas habe tun wollen. Rückblickend auf die Ergebnisse der Untersuchung fasste er den Moment schlicht zusammen.

„Ich bin einfach froh, am Leben zu sein, oder überhaupt noch zu stehen.“

Tadej Pogačar, Slowenischer Radprofi

Europa fehlt und eine bleibende Angst

Er hatte gehofft, am 4. Oktober die Europameisterschaften in Slowenien zu fahren, ein Rennen etwa 10 km vom Haus seiner Eltern entfernt. Medizinische Untersuchungen zeigten, dass die Brüche nicht gut genug verheilt waren, und der Plan zerschlug sich. Seither hat er auf dem Rad trainiert, ist gelaufen und geschwommen und sagt, er verspüre keine Beschwerden mehr. Er sorgt sich noch immer vor einem weiteren Sturz und beschrieb die Grenzen, innerhalb derer er sich jetzt bewegt.

„Ich muss aufpassen, nicht mit dem Rad zu stürzen oder schwere Lasten mit dem linken Arm oder mit dem Nacken zu heben.“

Tadej Pogačar, Slowenischer Radprofi

Forderungen nach sichereren Rennen

Er will, dass Rennstrecken sorgfältiger vorbereitet werden, besonders auf den letzten 500 Metern, wobei aufgebrochener Asphalt, Schlaglöcher, Bremsschwellen und Kreisverkehre vermieden werden sollen. Er richtete eine Botschaft an die UCI: Es gebe viel zu tun, aber das Vermessen von Socken und Lenkerbreite dürfe nicht im Mittelpunkt stehen. Der Sturz, sagte er, habe seine Ansichten zur Sicherheit im Rennen bestärkt. Solche Verletzungen würden leicht unterschätzt, fügte er hinzu, bis ein Fahrer nachschlage, wie schwerwiegend sie seien.

Wie es weitergeht

Pogačar hat gesagt, er hoffe, in der nächsten Saison die Tour de France, die Straßen-Weltmeisterschaften und die Vuelta zu fahren. Die Straßen-Weltmeisterschaften im September dieses Jahres musste er absagen, ein Rennen, das er in den beiden vorangegangenen Ausgaben jeweils gewonnen hatte. Seine Zeitlinie von Sturz und Genesung reicht vom Unfall im August bis zur Veröffentlichung des Interviews.

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