Wahlen · Palma, Madrid und Barcelona

Podemos schließt sich auf den Balearen der Liste Ara Més-Front Ampli an und schließt weitere Pakte aus

Lucía Muñoz wird als Unabhängige Dritte auf der Liste Ara Més-Front Ampli auf Mallorca, während Frente Amplio in allen Provinzen außer Teruel kandidiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Palma, Madrid, Barcelona, Teruel · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Frist für die Registrierung von Koalitionen endet, ohne gemeinsame Einigung von Podemos und Frente Amplio außerhalb der Comunitat Valenciana und der Kanaren
  2. 25.10.Podemos kündigt an, sich der Liste Ara Més-Front Ampli auf den Balearen anzuschließen
  3. 26.10.Frist für die Registrierung der Listen für die Parlamentswahlen endet um Mitternacht
  4. 29.11.Tag der Parlamentswahl

Die Einigung auf den Balearen

Podemos vereinbarte am Sonntag, 25. Oktober, sich der Koalition Ara Més-Front Ampli für die Parlamentswahlen auf den Balearen anzuschließen. Lucía Muñoz, die Vorsitzende der Partei auf den Inseln, wird als Unabhängige auf Platz drei der Liste für Mallorca antreten, hinter Carme Gomila von Més und einem noch nicht benannten Kandidaten von Frente Amplio. Muñoz gab die Einigung auf X bekannt und schrieb, Podemos und Ara Més hätten eine Vereinbarung erzielt und sich wie ERC dafür entschieden, zu kooperieren statt zu konkurrieren. Podemos hatte zuvor Platz zwei und einen rotierenden Sitz gefordert – Bedingungen, die die Gespräche ins Stocken brachten, woraufhin die Partei ankündigte, getrennt anzutreten. Gomila, die die Liste anführt, beschrieb die Einigung so:

„Alle Kräfte haben verstanden, dass die Balearen eine besondere politische und territoriale Realität haben, die Dialog, Großzügigkeit und die Fähigkeit zur Einigung erfordert.“

Carme Gomila

Podemos schließt weitere Pakte aus

Pablo Fernández, Organisationssekretär und Sprecher von Podemos, sagte am Montag, 26. Oktober, auf einer Pressekonferenz, die Einigung auf den Balearen werde voraussichtlich die letzte vor Ablauf der Registrierungsfrist sein, die an diesem Tag um Mitternacht endet. Die Partei plant in den meisten Wahlkreisen eigene Listen für den Abgeordnetenkongress. Sie hat eine Vereinbarung mit ERC in Katalonien, wo sie die Plätze sechs und zehn auf der ERC-Liste in Barcelona besetzt, und sie ist Koalitionslisten auf den Kanaren und in der Comunitat Valenciana beigetreten. Für den Senat wird Podemos auf den Balearen, den Kanaren, in Katalonien und in der Comunitat Valenciana keine Kandidaten aufstellen. Fernández kritisierte zudem die Vereinbarung von PSOE und Frente Amplio über gemeinsame Senatslisten in den meisten Wahlkreisen. Er verurteilte die Polizeigewalt gegen Demonstranten in A Coruña, Avilés, Madrid, Zaragoza und Valencia während der Proteste in der Woche des 19. Oktober.

Der Koordinator von MÉS per Mallorca, Lluís Apesteguia, begrüßte die Einigung und stellte den zurückhaltenden Verhandlungsstil seiner Partei dem Verfahren anderswo in Spanien gegenüber.

„Wir haben stets argumentiert, dass eine gemeinsame Kandidatur der souveränistischen und alternativen Linken notwendig war.“

Lluís Apesteguia, Koordinator von MÉS per Mallorca

Frente Amplio tritt fast überall an

Frente Amplio wird in allen Wahlkreisen außer Teruel Listen vorlegen, wo sich ihr regionalistischer Partner Chunta Aragonesista zurückzog, der die Koalition in Aragón anführt. ABC zählt 51 der 52 Wahlkreise, in denen Abgeordnete für den Kongress gewählt werden. Die Koalition, die bis zu 15 Parteien vereint, sah sich Einwänden von IU ausgesetzt, die sich gegen die Entscheidung zu Teruel stellte. Pablo Bustinduy, der Wahlkampfsprecher, vermied am Montagmorgen konkrete Angaben zu den Listen und der Zahl der Provinzen und sagte, die Koalition werde landesweit die alternative linke Option sein. Frente Amplio und Podemos teilen sich Listen in drei Gebieten: auf den Kanaren unter dem Label Unidad del Pueblo Canario mit Nueva Canarias, IU und Movimiento Sumar, wo noch eine Verbindung zu Drago fehlte; in der Comunitat Valenciana unter Compromís-Front Valencià; und auf den Balearen. Im Senat treten Frente Amplio, die PSOE und andere linke Kräfte in mehr als 40 Wahlkreisen mit gemeinsamen Listen unter dem Namen „Senado de progreso“ an, wobei Frente Amplio an zweiter Stelle steht. Frente Amplio muss noch Spitzenkandidaten in Galicien, Euskadi, Extremadura, Sevilla und Granada benennen.

Schlüsseldaten

Die Frist für die Registrierung von Koalitionen endete am 16. Oktober. Bis zuletzt stritten Podemos und Frente Amplio darüber, wer für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich gemacht werden sollte, und nur in der Comunitat Valenciana und auf den Kanaren kamen gemeinsame Kandidaturen zustande. Podemos gab die Einigung auf den Balearen am Sonntag, 25. Oktober, bekannt. Die Frist für die Registrierung der Listen für die Parlamentswahlen läuft am Montag, 26. Oktober, um Mitternacht ab, die Wahl ist für den 29. November angesetzt.

Frente Amplio hat bestätigt, dass sie in Teruel nicht antreten wird – eine Entscheidung, die in der IU Aragón große Unruhe ausgelöst hat, die für eine Kandidatur dort plädiert hatte.

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