Regierung · Madrid, Amurrio und Bilbao
Guardia Civil deckt 112,8-Millionen-Euro-Rettungsnetzwerk für Tubos Reunidos mit PSOE- und PNV-Figuren auf
Die Unidad Central Operativa (UCO) hat im Detail dargelegt, wie ein Trio mit Verbindungen zur PSOE und PNV angeblich einen Staatskredit in Höhe von 112,8 Millionen Euro für Tubos Reunidos und später einen Schuldenaufschub von 10 Millionen Euro sicherstellte und dabei fast 250.000 Euro an Provisionen kassierte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, eldiario.es, El Periódico und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die UCO-Einheit der Guardia Civil beschreibt, wie Vicente Fernández, Leire Díez und Antxon Alonso den SEPI-Kredit über 112,8 Millionen Euro für Tubos Reunidos beeinflusst haben.
Sara Aagesen, damals Staatssekretärin für Energie, lehnte die Rettung zunächst aus ökologischen Gründen ab, änderte ihre Position jedoch nach politischem Druck.
Im November 2024 trafen sich zwei Führungskräfte von Tubos Reunidos mit Cerdán im PSOE-Hauptquartier, um einen Aufschub der Rückzahlung von 10 Millionen Euro zu beantragen, den SEPI später gewährte.
Das Netzwerk erhielt mindestens 247.459 Euro an Zahlungen von Tubos Reunidos, die teilweise über Mediaciones Martínez und andere Kanäle geleitet wurden.
Das Netzwerk mobilisierte den früheren PNV-Präsidenten Andoni Ortuzar und tauschte 1.288 Nachrichten mit dem PSE-EE-Vize-Lehendakari Mikel Torres aus, obwohl ihm keine unregelmäßige Handlung vorgeworfen wird.
- 22.10.Leire Díez kontaktiert Vize-Lehendakari Mikel Torres, um ein Treffen mit Tubos Reunidos zu arrangieren
- 13.11.Treffen im PSOE-Hauptquartier in der Ferraz-Straße: Cerdán, Díez, Fernández und zwei Führungskräfte von Tubos Reunidos
- 1.03.SEPI stimmt dem Aufschub der obligatorischen vorzeitigen Rückzahlung von 9,9 Millionen Euro zu
Die 112,8-Millionen-Euro-Rettung
Die Sociedad Estatal de Participaciones Industriales (SEPI) genehmigte im Juli 2021 einen Kredit in Höhe von 112,8 Millionen Euro an den baskischen Stahlrohrhersteller Tubos Reunidos, der aus dem Solvenzfonds FASEE finanziert wurde. Die Entscheidung folgte auf wochenlange Machenschaften eines Netzwerks, dem der frühere SEPI-Präsident Vicente Fernández, die PSOE-Operative Leire Díez und der Geschäftsmann Antxon Alonso angehörten, den die UCO als Geschäftspartner des früheren PSOE-Organisationssekretärs Santos Cerdán identifiziert.
Sara Aagesen, damals Staatssekretärin für Energie, lehnte die Rettung zunächst „aus ökologischen Gründen“ ab, wie es in einem internen Sitzungsvermerk heißt, der im UCO-Bericht zitiert wird. Fernández übermittelte diese Ablehnung an Alonso mit der Bemerkung, dass „das Unternehmen ohne Hilfe von ganz oben Schwierigkeiten haben würde, eine SEPI-Finanzierung zu erhalten“. Alonso mobilisierte Kontakte in der Partido Nacionalista Vasco (PNV), und innerhalb weniger Wochen stimmte Aagesen dem Kredit zu.
Das Hirurok-Netzwerk und seine Provisionen
Das Trio operierte über einen WhatsApp-Chat namens Hirurok (Baskisch für „wir drei“). Der UCO-Bericht beschreibt, wie sie sensible SEPI-Informationen an Tubos Reunidos weiterleiteten und politischen Druck ausübten. Eine Nachricht von Fernández an Alonso lautet: „Du sprichst am Dienstag mit ihnen [mit der PNV] und es wird am darauffolgenden Dienstag genehmigt.“
Das Netzwerk erhielt monatliche Zahlungen von dem Unternehmen in Höhe von insgesamt 247.459 Euro, die teilweise über die Firma Mediaciones Martínez geleitet wurden, die zu 98,3 % Alonso gehört. Die Zahlungen deckten sowohl die Rettungsaktion von 2021 als auch spätere Interventionen ab.
Schuldenaufschub 2024 und das Treffen in der Ferraz-Straße
Im Juli 2024 verkaufte Tubos Reunidos ein Werk in Sestao für 15,2 Millionen Euro und war verpflichtet, bis Juli 2025 9,9 Millionen Euro an das SEPI-Darlehen zurückzuzahlen. Nachdem direkte Verhandlungen mit SEPI gescheitert waren, wandte sich das Unternehmen erneut an die Hirurok-Gruppe. Leire Díez kontaktierte Mikel Torres, den Vize-Lehendakari und Vorsitzenden der PSE-EE in Bizkaia, um ein Treffen zu vereinbaren. Am 13. November 2024 empfing Cerdán zwei Führungskräfte von Tubos Reunidos in seinem Büro im PSOE-Hauptquartier in der Ferraz-Straße, an dem auch Díez und Fernández teilnahmen. Ziel des Treffens war es, einen Aufschub der obligatorischen vorzeitigen Rückzahlung zu erreichen. Vier Monate später stimmte SEPI einem Zahlungsaufschub zu.
Die UCO fand 1.288 WhatsApp-Nachrichten zwischen Díez und Torres aus den Jahren 2020 bis 2025, aber der Polizeibericht enthält keine Beweise dafür, dass Torres selbst eine unregelmäßige Handlung für das Unternehmen vorgenommen hat. Etwa zur gleichen Zeit teilte Fernández Díez mit, dass ein diskretes Treffen sie „ermächtigen“ würde.
Breitere Korruptionsermittlungen
Die Hirurok-Gruppe ist auch in andere im Rahmen der Ermittlungen aufgedeckte Machenschaften verwickelt. Sie sicherte sich einen Auftrag des öffentlichen Unternehmens Mercasa, indem sie einen aufgeblähten Wartungsbericht erstellte, der das Budget ohne Begründung um 700.000 Euro erhöhte. Das Netzwerk versuchte, einen Deal zu vermitteln, bei dem Acciona Abfallbehandlungsanlagen von Enusa über eine Nießbrauchvereinbarung erwerben sollte, um Wettbewerber zu umgehen. Weitere Ermittlungen betreffen das Abfallentsorgungsunternehmen Erri Berri und die Energiegruppe Forestalia. Die Fiscalía Anticorrupción hat bisher 19 Personen als im Fall ermittelt aufgeführt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOAagesen cedió al rescate de la empresa amiga del PNV tras pedir la trama "ayuda de arriba del todo"
- EL MUNDO1.288 mensajes de Leire con el vicelehendakari socialista: la red corrupta alcanza al PSOE y al PNV al máximo nivel
- EL MUNDOLos cuatro negocios del triplete Leire-Vicente Fernández y Antxon: Mercasa, Enusa, ErriBerri y Forestalia
- eldiario.esAntxon Alonso, dueño de Mediaciones Martínez, la vía con la que el expresidente de la SEPI cobró presuntas comisiones
- Sara Aagesen
- Dritte Vizepräsidentin Spaniens; 2021 Staatssekretärin für Energie unter Teresa Ribera
- Vicente Fernández Guerrero
- Ehemaliger Präsident der Sociedad Estatal de Participaciones Industriales (SEPI)
- Leire Díez
- PSOE-Operative, beschrieben als „Fontanera“ von Ferraz, im Sepi-Fall ermittelt
- Antxon Alonso
- Geschäftsmann und Miteigentümer von Servinabar 2000, identifiziert als Partner von Santos Cerdán
- Santos Cerdán
- Ehemaliger PSOE-Organisationssekretär, angeblich Miteigentümer von Servinabar 2000
- Andoni Ortuzar
- Ehemaliger Vorsitzender der Baskischen Nationalistischen Partei (PNV)
- Mikel Torres
- Vize-Lehendakari der baskischen Regierung und Vorsitzender der PSE-EE in Bizkaia
- Eneko Andueza
- Generalsekretär der PSE-EE (baskische Sozialisten)
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