Sicherheit · Athen

Drei Tatverdächtige nach tödlicher Explosion in Athener Plaka in Untersuchungshaft

Drei Männer, denen die Explosion im Athener Stadtteil Plaka mit sechs Toten zur Last gelegt wird, sind am 2. November in Untersuchungshaft genommen worden. Die Familien der Opfer fordern unterdessen eine umfassendere Untersuchung der Gasinstallationen und der Sicherheitsaufsicht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, H Kαθημερινή, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen · Griechenland

Drei Männer in Untersuchungshaft

Drei Männer sind am 2. November nach ihrer Vernehmung durch eine Untersuchungsrichterin in Athen in Untersuchungshaft genommen worden. Ihnen wird im Zusammenhang mit einer Explosion in einem Gebäude im Stadtteil Plaka vorgeworfen, sechs Menschen getötet zu haben. Die drei wurden von der Direktion für Branddelikte der Polizei eskortiert zum Gerichtsgebäude Evelpidon gebracht. Jeder von ihnen räumte ein, in dem Gebäude gewesen zu sein, bestritt jedoch jede Rolle bei der Explosion und jeden Beitrag dazu. Der Älteste von ihnen, in einigen Berichten als 56, in anderen als 55 Jahre alt beschrieben, sagte, er sei am Boden zerstört und die Explosion sei nicht seine Schuld. Zwei der anderen Männer sollen bei ihrer Ankunft am Gericht und auf die Frage, ob sie etwas sagen wollten, wiederholt das Wort „Entschuldigung“ gesagt haben.

Vorwürfe und Vorstrafen der Männer

Laut NewsIT behandelten Untersuchungsrichter und Staatsanwaltschaft den Fall als Totschlag mit bedingtem Vorsatz, Brandstiftung und eine Explosion, die den Tod anderer Menschen verursachte, sowie als schwere Körperverletzung. Derselbe Sender beschreibt die drei als Kupferdiebe und berichtet, sie hätten bestritten, dass der Kupferdiebstahl zu der Explosion geführt habe. Überwachungskameras sollen aufgezeichnet haben, wie sie das Gebäude in der Lysikratous 15 betraten und mit einem Stück Kupferrohr in der Hand wieder verließen. NewsIT berichtet zudem, die drei seien dutzendfach wegen Drogendelikten, Diebstahls und Körperverletzung festgenommen worden, hätten einen Teil früherer Strafen verbüßt und seien nie resozialisiert worden. Ihre Anwälte seien nach demselben Bericht von der Liste der Athener Anwaltskammer bestellt worden.

Familien fordern umfassendere Untersuchung

Die Familien der Opfer veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Untersuchungshaft als wichtigen Schritt bezeichnen, zugleich aber betonen, die Suche nach Verantwortung ende damit nicht. Sie wollen, dass die Ermittler über die drei Männer hinaus die Gasinstallationen und die Infrastruktur, die Sicherheitsmaßnahmen, die Kontrollen, die Wartung und die Aufsicht über die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften prüfen. In ihrer Erklärung bringen sie die Todesfälle mit einem Gasleck in Verbindung und fragen, ob es Versäumnisse, Fehler oder Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften gab, die es ermöglichten. Die Familien trauern um die Toten, darunter ein ungeborenes Kind, und beschreiben einen Verlust, der sie für den Rest ihres Lebens begleiten werde. Keine Quelle berichtet bislang, dass die von den Familien geforderte umfassendere Untersuchung angeordnet wurde.

Was offen bleibt

Die Quellen nennen weder den Zeitpunkt der Explosion noch ein Ermittlungsergebnis zur Ursache. Das Gasleck wird von den Familien angeführt; die Quellen belegen nicht, dass die Ermittler es bestätigt haben. Bei der Untersuchungshaft handelt es sich um eine Haft vor dem Prozess, keiner der drei wurde angeklagt oder verurteilt. Die Bestreitungen der Männer sind in der Verfahrensakte festgehalten, während die von NewsIT berichteten Vorwürfe weiterhin im Ermittlungsstadium sind. Weitere Anhörungen und eine mögliche Ausweitung der Ermittlungen werden darüber entscheiden, wer – wenn überhaupt jemand – über die drei Männer hinaus zur Verantwortung gezogen wird.

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