Am 23. Oktober 2026 gab ein 42 Jahre alter Mann, der dritte von drei Beschuldigten, eine ergänzende Aussage ab und wurde anschließend wieder in Haft genommen. Eine Verbindung zu der Tat bestritt er.
Der Mordvorwurf umfasst nun die Qualifikation als terroristische Tat nach Artikel 187A, dazu kommen 24 Fälle versuchter vorsätzlicher Tötung von Beschäftigten der Filiale.
Die Ermittlungsbehörde schließt die letzten Verfahrenshandlungen ab. Danach geht die Akte an die Staatsanwaltschaft, und ein Gerichtsrat entscheidet über die Verweisung an ein dreiköpfiges Berufungsgericht für Verbrechen.
Der Verteidiger des 42-Jährigen nannte die Verschärfung ein Manöver mit dem Ziel, den Fall vor Berufsrichtern statt vor einem gemischten Schwurgericht zu verhandeln.
Im Mai 2010 tötete ein Brandanschlag auf eine Filiale der Marfin-Bank in der Stadiou-Straße in Athen drei Beschäftigte, darunter eine schwangere Frau. Zum Zeitpunkt des Anschlags arbeiteten 24 Menschen in der Filiale. Das Verfahren wurde vor Gericht wieder aufgenommen, nachdem Ermittler Informationen und digitale Beweise ausgewertet hatten; alle drei nun Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Die folgende Grafik zeigt die bislang bekannten Schlüsseldaten.
Ergänzende Vorwürfe weiteten den bestehenden Mordvorwurf aus: Die Tötungen seien als terroristische Tat nach Artikel 187A des Strafgesetzbuchs begangen worden. Den Beschuldigten werden zudem 24 Fälle versuchter vorsätzlicher Tötung von Beschäftigten vorgeworfen, die sich zum Tatzeitpunkt in der Filiale befanden. Laut der Verfahrensakte führte eine Gruppe von etwa zwölf Personen den Anschlag aus; ein Beschuldigter soll mit Vorschlaghämmern das Fenster der Filiale eingeschlagen haben, ein anderer Molotowcocktails geworfen haben. Der Frau, 46, wird eine unterstützende Rolle vorgeworfen. Ein Medium nannte sie 48 Jahre alt, andere Berichte nennen 46.
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gaben die Frau und einer der beiden 42 Jahre alten Männer im Ermittlungsverfahren eine ergänzende Aussage ab. Der dritte Beschuldigte, ebenfalls ein 42 Jahre alter Mann, reichte seine Antworten am 23. Oktober 2026 in einer schriftlichen Erklärung ein und bestritt jede Beteiligung an der Gewalt. Nach Angaben aus dem Umfeld des Verfahrens argumentierte er zudem, die neuen Vorwürfe stützten sich auf keine neuen Beweise gegen ihn. Alle drei bestreiten eine Beteiligung an der tödlichen Tat. Der Verteidiger des 42-Jährigen bezeichnete die Verschärfung als Manöver: Sie ziele darauf, den Fall von Berufsrichtern statt von einem gemischten Schwurgericht verhandeln zu lassen, und ermögliche die Überprüfung von Gerichtsentscheidungen.
Die Ermittlungsbehörde führt derzeit die letzten Ermittlungshandlungen durch, bevor sie die Untersuchung für abgeschlossen erklärt. Anschließend geht die Akte an die zuständige Staatsanwaltschaft, die das weitere Vorgehen vorschlägt. Ein Gerichtsrat entscheidet dann, ob die drei Beschuldigten vor ein dreiköpfiges Berufungsgericht für Verbrechen verwiesen werden. Keiner der Beschuldigten ist verurteilt; die Haft ist Untersuchungshaft.
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Pollar unterstützenSicherheit · Athen
Der dritte von drei Beschuldigten im Fall des Brandanschlags auf eine Filiale der Marfin-Bank im Jahr 2010 ist am 23. Oktober 2026 nach einer ergänzenden Aussage zu verschärften Terrorvorwürfen wieder in Untersuchungshaft genommen worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht .