Konflikte · Sondok, Seoul und Pjöngjang
Nordkorea feuert Geschoss in Richtung Japanisches Meer – nach einer Woche voller Waffentests
Nordkorea hat am Mittwoch, dem 4. November, ein Geschoss in Richtung Japanisches Meer abgefeuert; das südkoreanische Militär analysiert die Waffe noch. Dem Abschuss gehen eine Reihe von Raketentests und ein ungelöster Streit über Minen an der Grenze voraus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Aktuálně.cz, der Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Mittwoch, dem 4. November, feuerte Nordkorea aus dem Gebiet Sondok in der Provinz Süd-Hamgyong; der JCS hat Waffentyp und Flugstrecke bislang nicht bestimmt.
Ende Oktober feuerte Nordkorea mehr als 10 Salven aus einem 600-mm-Werfer ab, danach folgten Tests mit Streumunitionsköpfen am 31. Oktober und am 2. November.
Minen verletzten am 21. September drei südkoreanische Soldaten in der DMZ, Seoul verlangt eine Entschuldigung, Pjöngjang bestreitet die Verantwortung.
Kim Yo Jong lehnte Gespräche mit den Vereinigten Staaten vorerst ab, während Donald Trump erklärt hat, er wolle Kim Jong Un in diesem Jahr treffen.
- 21.09.Minen in der DMZ verletzen drei südkoreanische Soldaten
- 31.10.Test einer taktischen ballistischen Rakete mit Streumunitionsgefechtskopf
- 2.11.Test eines strategischen Marschflugkörpers mit Streumunitionskopf
- 4.11.Geschoss aus Sondok in Richtung Japanisches Meer abgefeuert
Details zum Abschuss
Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs (JCS) am Mittwoch, dem 4. November, ein Geschoss aus dem Gebiet Sondok in der Provinz Süd-Hamgyong in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Das Militär teilte mit, der Abschuss habe in den Morgenstunden stattgefunden; zur Art der Waffe und zur zurückgelegten Flugstrecke machte es keine Angaben, beides werde noch analysiert. Die Berichte unterscheiden sich bei der Zahl der Waffen: Jiji Press und Reuters beschrieben mehrere Raketen, während AP den JCS mit der Rede von nur einem nicht identifizierten Geschoss zitierte. Der Generalstab sagte nicht, ob es sich um eine ballistische Rakete oder einen Marschflugkörper handelte. Dpa und Der Standard gaben dieselbe Darstellung des südkoreanischen Militärs weiter.
Eine Serie von Waffentests
Dem Abschuss ging eine rasche Folge von Tests voraus. Ende Oktober feuerte Nordkorea nach Angaben von Jiji Press mehr als 10 Salven aus einem 600-mm-Mehrfachraketenwerfer ab, den Japan, die Vereinigten Staaten und Südkorea als Kurzstreckenraketen einstufen. Reuters, zitiert von Aktuálně.cz, nannte eine Zahl von etwa zehn. Am Samstag, dem 31. Oktober, testete Nordkorea eine taktische ballistische Rakete mit einem Streumunitionsgefechtskopf, am Montag, dem 2. November, einen strategischen Marschflugkörper mit Streumunitionskopf. Der Standard bezeichnete den Abschuss als dritten Raketentest innerhalb einer Woche. AP berichtete, Nordkorea habe seine Waffentests ausgeweitet, vermutlich um vor möglichen Gesprächen mit Washington Verhandlungsmasse zu gewinnen.
Spannungen an der Grenze
Die Beziehungen zwischen den beiden Koreas sind durch einen ungelösten Vorfall belastet. Minen in der entmilitarisierten Zone verletzten am 21. September drei südkoreanische Soldaten. Seoul und das UN-Kommando erklären, die Minen stammten aus Nordkorea, und werfen Pjöngjang vor, das Waffenstillstandsabkommen von 1953 verletzt zu haben, mit dem die Kämpfe endeten; seither befinden sich die beiden Koreas formal weiter im Krieg. Nordkorea bestreitet die Verantwortung und nennt den Vorfall eine Provokation, während Seoul eine Entschuldigung des Nordens verlangt. Ende Oktober schlug Südkorea Militärgespräche mit dem Norden vor, auf die es keine Antwort gab.
Gespräche mit Washington
Kim Yo Jong, die Schwester von Machthaber Kim Jong Un, lehnte mögliche Gespräche mit den Vereinigten Staaten vorerst ab, wie staatliche Medien berichteten. Sie sagte, es gebe keinen Grund für persönliche Treffen, solange Washington an einer aus Pjöngjangs Sicht feindseligen Politik festhalte; der Dialog bleibe jedoch ein grundsätzlicher Weg zum Frieden, wenn er den nationalen Interessen Nordkoreas diene. Ihre Äußerungen fielen nach Angaben von dpa und NZZ am selben Morgen wie der Abschuss. Donald Trump hat wiederholt erklärt, er wolle Kim Jong Un in diesem Jahr treffen. Die Spekulation, die beiden könnten sich am Rande des APEC-Gipfels in Shenzhen während Trumps China-Besuch treffen, halten die meisten Experten für unwahrscheinlich.
Offene Fragen
Die Art der Waffe, ihre Reichweite und die Flugstrecke wurden nach dem Abschuss noch geprüft. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte, Seoul und Washington analysierten den Abschuss eng und seien bereit, auf jede mögliche Provokation zu reagieren. Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verbieten Nordkorea den Start ballistischer Raketen jeder Reichweite, wie dpa und Der Standard anmerken. Die Berichte lassen offen, ob der Abschuss mit dem diplomatischen Ringen um ein mögliches Treffen mit Trump zusammenhängt.
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Quellen und Kontext
- Diário de NotíciasNordkorea startet nicht identifiziertes Projektil in Richtung Japanisches MeerCoreia do Norte lança projétil não identificado em direção a mar do Japão · Original auf Portugiesisch
- Aktuálně.cz - Víte, co se právě dějeNordkorea feuerte mehrere Raketen in Richtung Japanisches Meer, teilte Seoul mitSeverní Korea odpálila několik střel směrem k Japonskému moři, uvedl Soul · Original auf Tschechisch
- der StandardLaut südkoreanischen Behörden testet Nordkorea mutmaßlich erneut Rakete
- AdnkronosNordkorea feuert mehrere Raketen in Richtung Japanisches MeerNorth Korea Fires Multiple Missiles toward Sea of Japan · Original auf Englisch
- Kim Jong Un
- Nordkoreanischer Machthaber, dessen Schwester Gespräche mit den Vereinigten Staaten vorerst ablehnte
- Kim Yo Jong
- Schwester von Kim Jong Un, die mögliche Gespräche mit den Vereinigten Staaten vorerst ablehnte
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der erklärt hat, Kim Jong Un in diesem Jahr treffen zu wollen
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