Sicherheit · Löwen, Tervuren und Mouscron

Vier Verurteilte nach Phishing-Betrug, bei dem über 17.000 Euro von belgischen Royals erbeutet wurden

Ein Gericht in Löwen hat vier Angeklagte wegen Computerbetrugs und Geldwäsche verurteilt, nachdem mehr als 17.000 Euro von den Konten von Prinz Laurent und Prinzessin Claire abgehoben worden waren. Ein Teil des Geldes wurde in einem Nachtclub und in einem Fnac-Geschäft in Marbella in Spanien ausgegeben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, vrtnws.be, De Morgen und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Löwen, Tervuren, Mouscron, Marbella · Belgien, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 23.12.Prinzessin Claire erhält eine Textnachricht, die sich als Nachricht von Card Stop ausgibt
  2. 1.–4. Januar 2022Das Geld wird auf mehrere belgische Konten überwiesen
  3. 4.01.Prinzessin Claire kann keine Transaktionen mehr mit ihren Bankkarten durchführen

Die Phishing-Nachricht

Am 23. Dezember 2021 erhielt Prinzessin Claire eine Textnachricht, die von Card Stop zu stammen schien und in der es hieß, ihre Bankkarte müsse gesperrt werden. Sie hatte die Karte einige Tage zuvor verloren, daher wirkte die Nachricht glaubwürdig. Sie klickte auf den Link, landete auf einer betrügerischen Website und gab Daten zu ihrer Identifizierung ein. Sie schloss die Seite, sobald sie begriff, was geschehen war, doch der Schaden war bereits angerichtet, und ihre Bank bestätigte später, dass sie Opfer von Computerbetrug geworden war. Bis zum 4. Januar 2022 konnte die 52-jährige Prinzessin keine Transaktionen mehr mit ihren Bankkarten durchführen.

Geld bewegt und ausgegeben

Mehr als 17.000 Euro wurden von den Konten von Prinzessin Claire und Prinz Laurent abgebucht, darunter ihre persönlichen Konten und drei Konten, über die die Prinzessin eine Vollmacht hatte. VRT NWS beziffert die Summe auf 17.776 Euro und merkt an, dass auch das Konto betroffen war, auf das die Apanage des Prinzen eingeht. Die Ermittlungen ergaben, dass das Geld zwischen dem 1. und 4. Januar 2022 auf mehrere belgische Konten überwiesen wurde. Ein Teil davon wurde anschließend in einem Nachtclub und in einem Fnac-Geschäft in Marbella in Spanien ausgegeben, zudem wurden in Wavre und Mouscron Bargeldabhebungen vorgenommen.

Urteil in Löwen

Das Strafgericht in Löwen verurteilte vier Angeklagte wegen Computerbetrugs und Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die vier hätten ihre Bankkonten zur Verfügung gestellt, um das ergaunerte Geld zu empfangen und zu waschen. Zwei von ihnen erhielten Haftstrafen von zwölf Monaten auf Bewährung, ein dritter sechs Monate, ebenfalls auf Bewährung. Die Strafe gegen einen vierten Angeklagten wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte nach weiteren Ermittlungen den Freispruch eines Angeklagten beantragt, und VRT NWS berichtet von Haftstrafen von bis zu einem Jahr.

Die freigesprochene Frau und ihre Verteidigung

Handy-Ermittler führten die Phishing-Nachricht auf eine Frau aus Antwerpen zurück, die sich nicht schuldig bekannte. Ihr Anwalt Walter Damen erklärte, ihre Telefonnummer sei gespooft worden – eine Technik, bei der eine Nachricht so erscheint, als stamme sie von einer anderen Nummer. Das Gericht sprach sie frei. Die Staatsanwaltschaft räumte ein, dass die Frau nicht hätte vorgeladen werden dürfen und die Behörden mit zu viel Eifer gehandelt hätten, da nur ihre Telefonnummer, verknüpft mit einer falschen Adresse, sie mit dem Fall verband. Sie erklärte vor Gericht, selbst Opfer eines Betrugs geworden zu sein und Anzeige bei der Polizei in Mouscron erstattet zu haben, doch die Staatsanwaltschaft fand keine Spur davon.

Damen beschrieb die Auswirkungen auf seine Mandantin:

„Es hat meine Mandantin schwer getroffen. Sie hat sechs Monate lang nicht geschlafen.“

Walter Damen

Die Frau war im April vor Gericht in Tränen ausgebrochen und hatte alle Vorwürfe bestritten.

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