Wirtschaft · New York

Pfizer hebt Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 an – Nachfrage nach neueren Medikamenten

Pfizer hat am Dienstag, 3. November, seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben, da die Verkäufe von Krebsmedikamenten und Eliquis den starken Rückgang der Erlöse mit Covid-Produkten ausglichen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, RTE.ie, Financial Times News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. August 2026Dave Denton scheidet aus dem Amt des Finanzvorstands aus und wechselt zu einer vergleichbaren Position bei Nike
  2. 1.11.Cecile Guegan übernimmt das Amt der Finanzvorständin
  3. 3.11.Pfizer hebt nach den Ergebnissen des dritten Quartals die Prognose für 2026 an
  4. Q1 2027Daten aus der späten Phase zu mevrometostat werden nun erwartet

Angehobene Prognose dank neuerer Medikamente

Pfizer hat am Dienstag, 3. November, seine Prognosen für das Gesamtjahr 2026 angehoben, nachdem die Ergebnisse des dritten Quartals die Erwartungen der Analysten übertroffen hatten. Das Unternehmen erwartet nun einen Umsatz von 62 Milliarden Dollar bis 64 Milliarden Dollar, nach zuvor 60,5 Milliarden Dollar bis 62,5 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird nun mit 2,95 Dollar bis 3,05 Dollar veranschlagt, verglichen mit einer früheren Spanne von 2,80 Dollar bis 3,00 Dollar. Die Anhebung folgt auf die starke Nachfrage nach Krebsmedikamenten und nach dem Blutverdünner Eliquis, den Pfizer gemeinsam mit Bristol Myers Squibb vertreibt. Die Eliquis-Verkäufe stiegen um 25 % auf 2,52 Milliarden Dollar und lagen damit über den von Analysten erwarteten 2,46 Milliarden Dollar, getrieben von höheren Nettopreisen in den USA. Auch Eli Lilly, Merck und Bristol Myers Squibb haben ihre Jahresprognosen wegen der starken Nachfrage angehoben, und die Pfizer-Aktie legte im vorbörslichen Handel um weniger als 1 % zu. Die Aktie, die im ersten Halbjahr zu kämpfen hatte, hat 2026 bislang 23 % zugelegt.

Ergebnisse des dritten Quartals

Der Umsatz des Quartals lag bei 16,58 Milliarden Dollar und damit leicht unter den 16,65 Milliarden Dollar des Vorjahres, während der Nettogewinn um 8 % auf 3,24 Milliarden Dollar sank. Das verwässerte Ergebnis je Aktie fiel um 9 % auf 0,56 Dollar. Auf bereinigter Basis blieb das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 0,87 Dollar, unverändert gegenüber dem Vorjahr, aber über den Analystenschätzungen. Pfizer erklärte, dass der Umsatz ohne Comirnaty und Paxlovid auf operativer Basis um 7 % wuchs. Die Comirnaty-Verkäufe sanken um 29 %, die Paxlovid-Verkäufe um 63 %, während der Umsatz mit Onkologika, darunter das Blasenkrebsmittel Padcev, 4,3 Milliarden Dollar erreichte.

Pfizer-Quartalsumsatz, Q3 2025 vs. Q3 2026Mrd. USD
Q3 2025
16.65 Mrd. USD
Q3 2026
16.58 Mrd. USD

Daten aus dem Artikeltext

Übernahmen und Kostensenkungsplan

Pfizer versucht, Umsätze zu ersetzen, die durch auslaufende Patente gefährdet sind; die Patentklippen zwischen 2026 und 2030 umfassen Eliquis und das Brustkrebsmittel Ibrance. Pfizer kaufte 2023 Seagen für 43 Milliarden Dollar und erhielt damit Padcev, und zahlte 2025 nach einem Wettstreit mit Novo Nordisk 10 Milliarden Dollar für den Adipositas-Entwickler Metsera. Das Unternehmen erwartet zudem, bis 2029 durch Kostensenkungen insgesamt 9,7 Milliarden Dollar einzusparen. Die Bernstein-Analystin Courtney Breen sagte, die übernommenen Produkte trügen zunehmend zum Ergebnis bei, doch die langfristige Wachstumsgeschichte hänge weiterhin von experimentellen Behandlungen in der Pipeline ab. Investoren beobachten zudem frühe Ergebnisse von Metseras Amylin-basiertem Adipositas-Medikament.

Führungswechsel und nächste Katalysatoren

Pfizer hat Cecile Guegan mit Wirkung zum 1. November zur Finanzvorständin bestellt; sie ersetzt Dave Denton, der im August zu einer vergleichbaren Position bei Nike wechselte. Guegan war zuvor interimistisch als Finanzchefin tätig und bekleidet die Position nun dauerhaft. Der Analyst Evan Seigerman von BMO Capital sagte, die Ernennung sorge für „mehr wahrgenommene Stabilität vor den Entscheidungen über die Prognose für 2027“. Pfizer teilte außerdem mit, dass Daten aus der späten Phase für das experimentelle Krebsmedikament mevrometostat, die zuvor bis Ende 2026 erwartet worden waren, nun im ersten Quartal 2027 erwartet werden.

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