Diplomatie · Washington, Tallinn und Vilnius

Pentagon bittet NATO-Verbündete, darunter die baltischen Staaten, um Mäßigung in der Rhetorik gegenüber Russland

Vier mit der Sache vertraute Personen sagten Reuters, Pentagon-Vertreter hätten mehrere NATO-Mitglieder gebeten, öffentliche Warnungen vor Moskau zu mäßigen, mit dem Argument, einige europäische Aussagen untergrüben die Sicherheit des Kontinents. Litauen, Lettland und Estland gehören zu den Ländern, die die Bitten erhielten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, Berliner Zeitung, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Tallinn, Vilnius, Riga · Vereinigte Staaten, Estland, Litauen
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Rumäniens Verteidigungsminister Radu Oprea sagt, Colby werde in der folgenden Woche in Rumänien erwartet
  2. 30.10.Reuters veröffentlicht den Exklusivbericht über die Bitten des Pentagons
  3. Woche ab 2. November 2026Colby wird zu einem Besuch in Rumänien erwartet

Anfragen an mehrere NATO-Mitglieder

Pentagon-Vertreter haben in den vergangenen Wochen mehrere NATO-Mitglieder gebeten, ihre öffentlichen Aussagen über die Bedrohung durch Russland zu mäßigen, mit dem Argument, einige Äußerungen europäischer Regierungschefs und Beamter hätten die Sicherheit des Kontinents untergraben. Vier mit der Sache vertraute Personen sagten dies Reuters unter der Bedingung der Anonymität; die Agentur veröffentlichte ihren Exklusivbericht am Freitag, 30. Oktober 2026. Drei der vier Quellen sind nach Angaben des Berichts Vertreter europäischer Regierungen, eine ist ein amerikanischer Beamter. Die Bitten wurden bei bilateralen Treffen übermittelt. Litauen, Lettland und Estland gehören zu den Ländern, die sie erhielten; ob auch andere Regierungen, darunter Deutschland, angesprochen wurden, konnte Reuters nicht klären.

Colbys Rolle und der baltische Wortwechsel

Elbridge Colby, der Politikchef des Pentagons, gehört laut den Quellen zu den Beamten, die die Botschaft übermittelten. Er ist zudem eine Schlüsselfigur in einer laufenden Überprüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa. Einer Quelle zufolge sagte Colby einem Vertreter eines baltischen Staates, es dürfe keine weiteren Seitenhiebe gegen Russland geben, und verwies dabei auf europäische Politiker, die gesagt hätten, Moskau werde wie eine Ratte in die Ecke gedrängt. Estlands Ministerpräsident Kristen Michal hatte Ende September gegenüber Wladimir Putin die Formulierung „Ratte in der Ecke“ verwendet und argumentiert, die russische Armee komme in der Ukraine kaum voran, weshalb Moskau sich stärker auf Sabotage in Europa verlasse. Ob Colby gezielt Michals Äußerung kritisierte, konnte Reuters nicht feststellen. Das Pentagon wollte zu den Vorwürfen nicht Stellung nehmen und erklärte, vertrauliche Gespräche zwischen Verbündeten blieben vertraulich.

Ukraine-Gespräche und westliche Spaltungen

Die Bitten fallen in eine Zeit, in der die Trump-Regierung ihre Bemühungen um ein verhandeltes Ende des Krieges in der Ukraine erneuert, der nun im fünften Jahr andauert. Die jüngste US-Initiative verbindet Anreize für Russland – darunter eine Lockerung der Sanktionen – mit Druck auf die Ukraine, Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur einzustellen. Einige westliche Beamte argumentieren, die Betonung der Bedrohung durch Moskau spiele dem Kreml in die Hände, weil sie Angst schüre und die öffentliche Unterstützung für weitere Hilfe an die Ukraine erodiere. Andere halten dagegen, Regierungen sollten ihren Bürgern offen sagen, wie ernst die Bedrohung sei, um Verteidigungsausgaben und die Opfer zu rechtfertigen, die zur Abschreckung Russlands nötig seien. Die Verteidigungsministerien Litauens, Lettlands und Estlands beantworteten die Fragen von Reuters nicht, und die NATO wollte sich nicht äußern.

Reaktion in Rumänien

Rumäniens Verteidigungsminister Radu Oprea sagte am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, bei Antena 3, Colby werde in der Woche ab 2. November 2026 in Rumänien erwartet. Der Minister sprach von vielen Bereichen gemeinsamer Arbeit mit den Vereinigten Staaten und nannte die Sicherheit im Schwarzen Meer als einen davon. Oprea sagte, Rumänien brauche als NATO-Mitglied eine starke amerikanische Präsenz auf seinem Territorium und im Bündnis. Er bezeichnete die Vereinigten Staaten als möglichen Garanten der Sicherheit Rumäniens. Die Artikel sagen nicht, ob Colbys geplanter Besuch mit den von Reuters gemeldeten Bitten zusammenhängt.

„Für die Sicherheit Rumäniens – ja, die USA können ein Garant sein.“

Radu Oprea, Rumänischer Verteidigungsminister

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Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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