Der Ausschuss verabschiedete seinen Abschlussbericht in seiner 131. und letzten Sitzung am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, mit sechs Ja-Stimmen.
Die Mitteilungen über mögliche Straftaten betreffen 11 Personen, darunter den früheren Justizminister Zbigniew Ziobro und seinen früheren Stellvertreter Michał Woś.
Abweichende Voten können bis zum 5. November 2026 um 12:00 Uhr eingereicht werden; danach setzt der Sejm-Marschall eine Sitzung für den Bericht Mitte November an.
Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, hielt der Sejm-Untersuchungsausschuss zur Pegasus-Spyware seine 131. und letzte Sitzung ab, in der die Mitglieder für die Annahme des Abschlussberichts stimmten. Der Ausschuss war im Januar 2024 eingesetzt worden, um zu prüfen, ob polnische Behörden und Dienste das System zwischen 2015 und 2023 rechtmäßig nutzten. Seine Vorsitzende Magdalena Sroka sagte, gegen das in der vorangegangenen Sitzung vorgelegte Protokoll seien innerhalb der gesetzten Frist keine Änderungsanträge eingegangen. Sechs Mitglieder nahmen an der Abstimmung über eine Resolution mit ähnlichem Wortlaut teil, und alle sechs stimmten dafür. Nach mehr als zwei Jahren Arbeit und Anhörungen nahm der Ausschuss seine Position förmlich in Form einer Resolution an.
„Der Ausschuss hat Beweise gesammelt, die eindeutig für den Kauf von Pegasus, seine Bereitstellung für polnische Dienste und seinen Einsatz gegen Menschen sprechen, die den damaligen Machthabern ablehnend gegenüberstanden…“
Drei Mitglieder waren nicht anwesend: Przemysław Wipler von der Konfederacja sowie die PiS-Abgeordneten Mariusz Gosek und Sebastian Łukaszewicz. Sroka sagte, keiner von ihnen habe ein Sondervotum zum Bericht des Ausschusses eingereicht. Niemand stimmte gegen das Dokument, weil die Oppositionsabgeordneten nicht anwesend waren. Witold Zembaczyński von der Bürgerkoalition (KO) vertrat die Auffassung, Schweigen bedeute Zustimmung, und er erwartet dieselbe konsequente Haltung in der anschließenden Debatte über den Bericht.
„Da weder ein Sondervotum noch Änderungsanträge eingereicht wurden, bedeutet das, dass die heute abwesenden Ausschussmitglieder dem Bericht voll zustimmen, seinen Inhalt akzeptieren und keine Einwände erheben.“
Der am Montag, dem 19. Oktober 2026, vorgestellte öffentliche Teil des Berichts stellte fest, dass das System ohne die erforderliche Sicherheitsakkreditierung eingesetzt wurde. Der endgültige Text ergänzt, dass die Software unter den PiS-Regierungen gekauft wurde und dass damit gewonnenes Material einem israelischen Hersteller zur Verfügung stand. Der Ausschuss erstattete Mitteilungen über mögliche Straftaten gegen 11 Personen, darunter den früheren Justizminister Zbigniew Ziobro und seinen früheren Stellvertreter Michał Woś. Die mutmaßlichen Delikte sind die Überschreitung von Befugnissen oder die Verursachung von Vermögensschäden. Weitere auf der Liste sind die früheren Koordinatoren der Sonderdienste Mariusz Kamiński und Maciej Wąsik, der frühere CBA-Chef Ernest Bejda und sein Stellvertreter Grzegorz Ocieczek, der frühere ABW-Chef Piotr Pogonowski, der frühere Chef des militärischen Abschirmdienstes Maciej Materka und die frühere Danziger Regionalstaatsanwältin Teresa Rutkowska-Szmydyńska.
Sondervoten können bis zum 5. November 2026 um 12:00 Uhr eingereicht werden. Nach dieser Frist wird der Sejm-Marschall eine Sitzung ansetzen, in der der Bericht in einem öffentlichen und einem nichtöffentlichen Teil vorgestellt werden soll; geplant ist Mitte November. Der Ausschuss beschloss zudem, dass seine internen Arbeitsnotizen, die in der geheimen Kanzlei des Sejm aufbewahrt werden, vernichtet werden. Der Ausschuss beendet seine Arbeit förmlich erst, wenn der Bericht im Plenum vorgestellt wird, doch die Sitzung am 21. Oktober war sein letzter Arbeitstag.
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Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, verabschiedete der Sejm-Ausschuss seinen abschließenden Pegasus-Bericht, und elf Personen wurden in Mitteilungen über mögliche Straftaten benannt. Sondervoten können bis zum 5. November eingereicht werden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, www.gazetaprawna.pl und TVP Info. Veröffentlicht .