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Passdaten des südkoreanischen Präsidenten unter 168 Datensätzen aus geleakter Datei

Die persönlichen Daten von Präsident Lee Jae Myung und 167 weiteren Personen, darunter Passnummern, wurden im Juni in einer Datei auf einer Bezahlplattform veröffentlicht, wie der öffentlich-rechtliche Sender KBS berichtete.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, Berliner Zeitung, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Seoul · Südkorea
Wie es dazu kam
  1. 2.06.Passagierlisten-Datei auf einer Bezahlplattform veröffentlicht
  2. Juni 2026Lee reist nach Belgien und Italien, dann nach Frankreich zum G7-Gipfel
  3. 2.11.KBS berichtet über das Leck, das Präsidialamt reagiert

Was offengelegt wurde

Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung gehört zu den 168 Personen, deren persönliche Daten online gestellt wurden, wie der öffentlich-rechtliche Sender KBS berichtete; Reuters und Yonhap gaben dies ebenfalls weiter. Europa Press zählt Lee und 167 weitere Personen mit Verbindungen zum Präsidialamt. KBS berichtete, die Daten umfassten vollständige Namen auf Koreanisch und Englisch, Zugehörigkeiten, Berufsbezeichnungen, Geburtsdaten, Passnummern und Ablaufdaten der Pässe. Laut KBS handelte es sich bei der Datei um eine Passagierliste für das Präsidentenflugzeug auf der Juni-Reise, die den Präsidenten, leitende Mitarbeiter seines Büros und mehrere Journalisten umfasste, die über das Präsidialamt berichten. Reuters berichtete, auch Sicherheitsbeamte und der nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac seien aufgeführt gewesen. Die WirtschaftsWoche ergänzte unter Berufung auf Recherchen von KBS, dass auch die Ehefrau des Präsidenten, sein Leibarzt und mehrere Journalisten betroffen seien.

Wie die Datei ins Netz gelangte

Die Datei mit dem Titel „Passagierliste (Republik Korea-Belgien)“ wurde am 2. Juni auf einer Bezahlplattform veröffentlicht, bevor die Reise begann. Yonhap berichtete, sie stehe im Zusammenhang mit Passagieren der Juni-Reise, die Lee nach Belgien und Italien und anschließend nach Frankreich zum G7-Gipfel führte. Die Berichte unterscheiden sich beim Zeitpunkt: Mediafax und Yonhap beschreiben die Datei als wenige Tage vor der Reise veröffentlicht, während die WirtschaftsWoche schreibt, sie sei eine Woche früher hochgeladen worden. Die WirtschaftsWoche ergänzt, zahlende Nutzer hätten sie herunterladen können und sie sei monatelang zugänglich geblieben.

Reuters erklärte, es sei weiterhin unklar, wie die vertrauliche Datei auf die Plattform gelangte und wer sie herunterlud. Die Artikel nennen weder einen Uploader noch einen Downloader.

Offizielle Reaktion

KBS erklärte, man habe das Präsidialamt, bekannt als Blaues Haus, informiert, nachdem man das Leck entdeckt habe. Europa Press berichtete unter Berufung auf Yonhap, das Präsidialamt habe erklärt, den Inhalt schon vor der Veröffentlichung gekannt und bereits Maßnahmen ergriffen zu haben; auch andere Stellen, darunter das Außenministerium, hätten Schritte unternommen. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte, das Ministerium nehme die Angelegenheit sehr ernst und untersuche die Umstände des Lecks aus mehreren Blickwinkeln. Das Ministerium werde je nach Ergebnis die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Die WirtschaftsWoche berichtete, das Präsidialamt habe eine Prüfung und sofortige Gegenmaßnahmen angekündigt.

Weiterer Kontext

Die WirtschaftsWoche weist darauf hin, dass Südkorea weithin als eines der technologisch fortschrittlichsten und am besten vernetzten Länder der Welt gilt, aber wiederholt wegen Sicherheitslücken und Datenlecks mit personenbezogenen Informationen kritisiert wurde. Das Leck betrifft Ausweisdokumente hochrangiger Beamter, weshalb die Frage, wie die Datei hochgeladen wurde, zu den zentralen offenen Punkten der Ermittlungen gehört. Die Ermittlungen dauern an, ein Ergebnis wurde bislang nicht gemeldet.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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