Sicherheit · Rom und Ostia

Staatsanwaltschaft Rom eröffnet nach Anzeige eines Anwalts neue Ermittlungen im Fall Pasolini

Die Ermittlungen gehen auf eine Anzeige des Anwalts Stefano Maccioni zurück, der sich auf neue, von der Verteidigung zusammengetragene Elemente beruft. Giuseppe Pelosi war wegen der Tat von 1975 in Ostia verurteilt worden und starb 2017.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Tgcom24, Open und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Ostia · Italien
Wie es dazu kam
  1. November 2025Maccioni reicht den neuen Antrag auf Grundlage neuer Elemente ein.
  2. Mai 2026Der Antrag vom November 2025 wird ergänzt.
  3. 2.11.Die Staatsanwaltschaft Rom eröffnet neue Ermittlungen.

Eine neue Akte zum Mord von 1975

Die Staatsanwaltschaft Rom hat ein neues Ermittlungsverfahren zum Mord an Pier Paolo Pasolini eröffnet, der in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1975 in Ostia getötet wurde. Die Akte wurde der Staatsanwältin Silvia Santucci zugewiesen. Sie wurde auf Grundlage einer Anzeige (esposto) eröffnet, die der Anwalt Stefano Maccioni an der Piazza Clodio eingereicht hatte. Maccioni vertrat früher einen Cousin des Dichters, Guido Mazzon, und handelt heute für den Journalistenverband der Region Latium, den Regisseur David Grieco und den Schriftsteller Giovanni Giovannetti.

„Der neue Antrag, im November 2025 eingereicht und im Mai 2026 ergänzt, stützt sich auf neue Elemente, die von der Verteidigung zusammengetragen wurden.“

Stefano Maccioni

Frühere Anträge und das Urteil gegen Pelosi

Anträge auf Wiederaufnahme des Verfahrens wurden 2016 und 2023 gestellt, die Staatsanwaltschaft Rom lehnte beide ab. Bereits im März 2009 hatte Maccioni eine Wiederaufnahme beantragt. Nach einer Einstellungsverfügung von 2015 wandte er sich an die Politik und drängte auf einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Die Abgeordneten Serena Pellegrino und Paolo Bolognesi griffen diesen Antrag 2016 auf, unterstützt von rund 11.000 Online-Unterschriften. 2023 bemühte sich Senatorin Ilaria Cucchi erfolglos um einen Untersuchungsausschuss des Senats.

Pelosi wurde erstinstanzlich wegen atti osceni, schweren Diebstahls und vorsätzlicher Tötung mit nicht identifizierten Mittätern verurteilt und erhielt eine Strafe von 9 Jahren, 7 Monaten und 10 Tagen. Das Berufungsgericht hielt es für „äußerst unwahrscheinlich“, dass Pelosi einen oder mehrere Mittäter hatte, und der Kassationsgerichtshof bestätigte dieses Urteil 1979. Pelosi wurde nach Verbüßung seiner Strafe am 23. September 2009 freigelassen. Im Laufe der Jahre schilderte er die Mordnacht mehrfach neu, ohne dass die Ermittler diese Darstellungen überprüften.

Worauf die neue Akte beruht

Der im November 2025 eingereichte Antrag stützte sich auf Datenanalysen, Archivmaterial der Rai und neue Auswertungen der vorhandenen Beweise. Laut in der Akte zitierten wissenschaftlichen Analysen wurden auf Pasolinis Kleidung und auf einer Einlegesohle DNA-Profile gefunden, die sich nicht allein Pelosi zuordnen lassen. Unter den alternativen Hypothesen würden diese Befunde auf die Anwesenheit mehrerer Personen am Tatort hindeuten.

„Wie seit fast 18 Jahren betont, ist die juristische Wahrheit, die Giuseppe Pelosi die alleinige Verantwortung zuschrieb, durch die von uns beantragten wissenschaftlichen Erkenntnisse hinweggefegt worden.“

Stefano Maccioni

Appell an Zeugen

Maccioni sagte, er sei von der Entscheidung der Staatsanwaltschaft bewegt und erfreut. Die Verteidigung hoffe, dass die Staatsanwaltschaft Rom nun endlich Fragen beantworte, denen sie viele Jahre nachgegangen sei. Zudem forderte er jeden auf, der bisher geschwiegen habe, hervorzutreten und zu sprechen. Die Akte liegt nun bei Silvia Santucci.

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Quellen und Kontext

Orte
Rom

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