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Kurz gefasst

  • Das Presseamt des Vatikans teilte mit, Papst Leo XIV. und Wolodymyr Selenskyj hätten am Montag, 19. Oktober, telefonisch über Oleschky in der Region Cherson gesprochen.

  • Die ukrainischen Behörden erklärten, vor dem Anruf seien noch etwa 2.000 Menschen, darunter 50 Kinder, ohne Zugang zu Nahrung oder Wasser in Oleschky gewesen.

  • Der Papst hatte den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Gespräch am Freitag, 16. Oktober, um eine humanitäre Waffenruhe gebeten; laut Kreml nahm Putin den Vorschlag wohlwollend auf.

  • Berichten zufolge sind die Straßen nach Oleschky vermint, und russische Drohnen sind dort ständig im Einsatz, was es den Bewohnern der rund 4 km von Cherson entfernten Stadt erschwert, sie zu verlassen.

Foto: Estonian Foreign Ministry, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Ein Anruf bei Selenskyj am Montag

Papst Leo XIV. hat am Montag, 19. Oktober, telefonisch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen, wie das Presseamt des Vatikans in einer Erklärung mitteilte. Der Heilige Vater brachte die Lage in Oleschky zur Sprache, einer Stadt in der Region Cherson unter russischer Besatzung, und verwies auf eine Bitte um eine humanitäre Waffenruhe, die bereits an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet worden war. Er hoffe, dass die Zusammenarbeit beider Seiten es ermögliche, Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter in die Stadt zu bringen. Die Erklärung formulierte zudem den Wunsch des Papstes nach einer sicheren und freiwilligen Evakuierung der Zivilbevölkerung. Im selben Gespräch bekräftigte der Papst das Engagement des Heiligen Stuhls für Dialog und Frieden.

Die Lage in Oleschky

Die ukrainischen Behörden hatten vor dem Anruf gewarnt, die Lage in der Stadt sei tragisch. Sie erklärten, etwa 2.000 Menschen seien noch dort, darunter 50 Kinder, ohne Zugang zu Nahrung oder Wasser. Oleschky liegt rund 4 km von Cherson entfernt am linken Ufer des Dnipro, das Russland besetzt hält. Berichten zufolge sind die Zufahrtsstraßen in die Stadt vermint, und russische Drohnen sind dort ständig im Einsatz, was es den Bewohnern erschwert, die Stadt zu verlassen. In italienischen Berichten heißt es, die Stadt stehe seit 2022 unter russischer Besatzung, und der Appell für einen Korridor erfolge, während die Bewohner weiterhin von Nachschub abgeschnitten seien.

Das frühere Gespräch mit Putin

Der Papst hatte die Angelegenheit bereits am Freitag, 16. Oktober, direkt gegenüber Putin zur Sprache gebracht, während er sich noch in der Gemelli-Klinik befand. In diesem Gespräch bat er um eine Waffenruhe, die Hilfslieferungen und eine sichere Evakuierung der Bewohner ermöglichen sollte. Berichte unter Berufung auf den Kreml besagen, Putin habe den Vorschlag wohlwollend aufgenommen. Der Anruf bei Selenskyj erfolgte drei Tage später, womit es innerhalb einer Woche der zweite päpstliche Appell zu Oleschky ist. Auch spanischsprachige Berichte bezeichnen das Gespräch mit Putin als jenes, in dem der Papst Oleschky erstmals ansprach.

Was der Appell von beiden Seiten verlangt

Die Erklärung des Vatikans forderte beide Seiten zur Zusammenarbeit auf, ohne einen einzelnen Schritt zu benennen. Diese Zusammenarbeit wurde als Weg zu Nahrung, Medikamenten und Evakuierung für die Zivilisten dargestellt. Der Heilige Stuhl präsentierte den Appell als Teil seines weiterreichenden Einsatzes für Dialog und Frieden. Die Artikel berichten von keiner Reaktion aus Kiew oder Moskau auf den Anruf vom Montag, und eine Vereinbarung über eine Waffenruhe wird zum Zeitpunkt der Erklärung nicht gemeldet.

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Heutiger Brief · 4 Min. zum AnhörenRussische Angriffe kappen 550.000 ukrainischen Haushalten den StromLive · 5 ThemenPapst appelliert an Putin wegen Oleschky

Quellen und Kontext

  • Nasz Dziennikvor 1 Std.Vatikan: Papst Leo XIV. sprach mit Präsident ZelenskyWatykan: Papież Leon XIV rozmawiał z prezydentem Zełenskim · Original auf Polnisch
  • Openvor 1 Std.Papst Leo ruft Zelensky an: „Arbeiten Sie mit Russland für eine humanitäre Waffenruhe in Oleshky zusammen“Papa Leone chiama Zelensky: "Collabori con la Russia per una tregua umanitaria a Oleshky" · Original auf Italienisch
  • Η Ναυτεμπορικήvor 1 Std.Papst Leo drängt Zelensky zur Zusammenarbeit mit Russland, um der Stadt Oleshky Hilfe zu leistenΟ πάπας Λέων προτρέπει τον Ζελένσκι να συνεργαστεί με τη Ρωσία για να δοθεί βοήθεια στην πόλη Ολέσκι · Original auf Griechisch
  • ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLvor 1 Std.Der Papst ruft Zelensky an und bittet ihn um Zusammenarbeit mit Russland, um eine humanitäre Waffenruhe zu erreichenEl Papa llama a Zelenski y le pide que colabore con Rusia para alcanzar una tregua humanitaria · Original auf Spanisch
Pope Leo XIV
Papst, der am 19. Oktober mit Selenskyj und am 16. Oktober mit Putin über Oleschky telefonierte
Volodymyr Zelensky
Präsident der Ukraine, der den Anruf des Papstes am 19. Oktober entgegennahm
Vladimir Putin
Russischer Präsident, der die Bitte des Papstes um eine Waffenruhe für Oleschky erhielt

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Veröffentlicht heute um 19:30.

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In diesem Text

Ein Anruf bei Selenskyj am MontagEin Anruf bei Selenskyj am MontagDie Lage in OleschkyDie Lage in OleschkyDas frühere Gespräch mit PutinDas frühere Gespräch mit PutinWas der Appell von beiden Seiten verlangtWas der Appell von beiden Seiten verlangt

Wo

Oleschky

Auf Grundlage von Berichten von

Nasz Dziennik, Open, Η Ναυτεμπορική, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, AGI, ANSA.it

Liste der Quellen

Konflikte · Oleschky, Cherson und Vatikanstadt

Papst Leo XIV. drängt Selenskyj auf humanitäre Waffenruhe für Oleschky

Der Vatikan teilte mit, Papst Leo XIV. habe am Montag, 19. Oktober, mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert, um auf Zusammenarbeit bei Lebensmitteln, medizinischer Hilfe und der Evakuierung von Zivilisten aus Oleschky zu dringen, einer von Russland besetzten Stadt nahe Cherson.

Oleschky
Oleschky, Cherson · Ukraine, Vatikanstadt

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Nasz Dziennik, Open, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 19:30.

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