Konflikte · Rom und Oleschky

Papst Leo XIV. ruft bei Allerseelenmesse auf dem Verano-Friedhof in Rom dazu auf, die Waffen schweigen zu lassen

Papst Leo XIV. hat am Montag, 2. November 2026, eine Messe zu Allerseelen auf dem Verano-Friedhof in Rom geleitet und gesagt, der Krieg reiße Kinder von ihren Müttern. Es war seine erste Messe seit der Entlassung aus dem Krankenhaus nach einer Operation im Oktober, bei der ihm ein Lungentumor entfernt wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, ANSA.it, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Oleschky · Italien, Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 31.10.Der Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine, Dmytro Lubinez, gibt bekannt, dass die Bewohner Oleschky ohne Zwischenfälle verlassen haben
  2. 1.11.Der Papst äußert die Hoffnung, dass der lokale Waffenstillstand zu Dialog und neuen konkreten Friedensinitiativen führt
  3. 2.11.Der Papst feiert die Allerseelenmesse auf dem Verano-Friedhof und appelliert, die Waffen schweigen zu lassen

Eine Messe für die Toten in Rom

Papst Leo XIV. feierte am Montag, 2. November 2026, eine Messe zu Allerseelen auf dem Verano-Friedhof in Rom. Hunderte Menschen hatten sich vor der Dämmerung am Friedhofstor versammelt, und Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri nahm an dem Gottesdienst teil. Vor der Messe betete der Papst kurz an einem Grab und legte einen Strauß weißer und gelber Blumen nieder, der Farben der Flagge des Staates Vatikanstadt. Der Gottesdienst fand trotz drohenden Regens auf dem Platz am Eingang statt.

Ein Appell, die Waffen schweigen zu lassen

In seiner Predigt bat der Papst die Gläubigen, für die zu beten, die gerade einen Angehörigen verloren haben, besonders für jene, deren Verwandte in dem gestorben sind, was er die sinnlose Gewalt des Krieges nannte. Er sagte, der Krieg reiße Kinder von ihren Müttern und hinterlasse menschliche Tragödie und einen Verlust, der nicht zu ertragen sei. Dann wandte er sich an die, die Macht über die Kämpfe haben, und bat sie, die Gewalt zu beenden und die Waffen schweigen zu lassen.

„Mögen die Tränen so vieler Mütter, Kinder und alter Menschen das Gewissen derer berühren, die die Macht haben, die Waffen schweigen zu lassen!“

Papst Leo XIV.

Der Papst betrachtete zudem das Matthäus-Evangelium, wählte die Seligpreisung der Trauernden, die getröstet werden, und zitierte den Satz „unser Schwester, der leibliche Tod“ aus dem Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi. Er sagte, die Tränen der Opfer und ihrer Familien müssten das Gewissen der Welt wachrütteln und alle dazu bewegen, für ein Ende der Kriege und für den Frieden zu arbeiten.

Hintergrund: die Rückkehr ins Krankenhaus und Oleschky

Die Messe war die erste, die der Papst seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach einer Operation im Oktober leitete, bei der ihm ein Lungentumor entfernt wurde. Der Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine, Dmytro Lubinez, gab am Samstag, 31. Oktober, bekannt, dass in der ukrainischen Stadt Oleschky festgehaltene Bewohner im Rahmen einer von den Vereinigten Staaten vermittelten humanitären Operation ohne Zwischenfälle ausgereist seien. Die Operation umfasste einen lokalen Waffenstillstand, und am Sonntag, 1. November, sagte der Papst, er hoffe, dass sie den Weg zu Dialog und neuen konkreten Friedensinitiativen öffne. Die Abfolge dieser Entwicklungen zeigt die folgende Übersicht.

Der Verano-Friedhof und seine polnischen Gräber

Der Verano wurde Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt und war fast 200 Jahre lang die wichtigste Begräbnisstätte für nahezu alle Römer. Viele Polen sind dort bestattet, darunter der Maler Aleksander Gierymski (1850–1901), der Bildhauer Antoni Madeyski (1862–1939) und Janina Zofia Umiastowska (1860–1941), die ihr Vermögen einer Stiftung für die polnisch-italienische Zusammenarbeit in Kultur und Kunst hinterließ. Auch die Historikerin Karolina Lanckorońska (1898–2002), Mitbegründerin des Polnischen Historischen Instituts und der Lanckoroński-Stiftungen, ist dort beigesetzt. Ihre Stiftung fördert polnische Forschende, und ihr Grab liegt zwischen denen vieler Landsleute auf einem Friedhof, der einst nahezu alle Toten der Stadt aufnahm.

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