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Kurz gefasst

  • Ein Wettbewerb unter den Abgeordneten verlängerte den Applaus im Kongress und führte zu Selbstkritik in der Linken.

  • Die Exekutive nutzt die Ovation, um Druck auf die PP auszuüben und schließt sich der Migrationsbotschaft an; die Linke bedauert die konservative Wende des Papstes zu Abtreibung, Sterbehilfe und LGTBI-Rechten.

  • Das gemischte Wiedergutmachungssystem von Kirche und Staat hat seit März 418 Verfahren eröffnet und damit die Zahl von 2024 verdreifacht.

MadridBarcelona
Madrid, Barcelona · Spanien

Eine Ovation und ein Wettbewerb

Die siebenminütigen Ovationen für Papst Leo XIV. im spanischen Abgeordnetenhaus haben kaum 24 Stunden nach der Veranstaltung einen Riss in der spanischen Linken geöffnet.

„Es gab Dinge, die Applaus verdienten, und das wurde auch getan, und es gab andere, die diese sieben Minuten, bei weitem nicht, verdienten.“

Gerardo Pisarello, Sekretär des Kongresspräsidiums und Sprecher
Der Sprecher von Compromís, Alberto Ibáñez, gab zu, dass „wir vielleicht übertrieben haben“ und beschrieb das Geschehene als einen Wettbewerb, wer die Teile der Rede am lautesten beklatschte, die ihm am besten gefielen.

Selbstkritik und Schattenseiten der Rede

Gerardo Pisarello, Erster Sekretär des Kongresspräsidiums und Abgeordneter der Comuns, bezeichnete das allgemeine Gefühl als „bittersüß, mit Licht und mit einigen Schatten“. Er würdigte die humanistische Botschaft des Papstes gegen Krieg, Aufrüstung und technologische Gier, wies aber darauf hin, dass der Vatikan diese Rede bewusst mit einer Leugnung des Rechts auf Abtreibung, der Rechte von LGTBI auf vielfältige Familienbildung und des Rechts auf Sterbehilfe begleitet habe.

„Der Papst entschied sich für einen konservativen und ausgrenzenden Ausweg.“

Gerardo Pisarello, Sekretär des Kongresspräsidiums und Sprecher

Pisarello forderte zudem von der katholischen Kirche, „sehr entschlossen zu sein, um glaubwürdig zu sein“ in Bezug auf sexuellen Missbrauch, und vermisste eine Bitte um Vergebung für die Rolle der Kirchenhierarchie während der Franco-Diktatur.

Die Regierung, Verbündete und zufrieden

Die Ministerin für Integration, soziale Sicherheit und Migration, Elma Saiz, übertrug die päpstliche Rede auf ihr eigenes Terrain und nutzte den Applaus, um die PP zu konfrontieren.

„Ich würde mir wünschen, dass dieser Applaus auf das übertragen wird, was aus dem Kongress kommen muss, nämlich die positiven Stimmen für so wichtige politische Maßnahmen, die wir in dieser Legislaturperiode umsetzen.“

Elma Saiz, Regierungssprecherin und Ministerin für Integration
Die Ministerin hob die Übereinstimmung mit der Migrationsbotschaft hervor und bezeichnete den Vatikan als „Verbündeten“ der humanistischen Vision der Regierung.

Auf derselben Pressekonferenz bezifferte Saiz die Zahl der eröffneten Verfahren zur Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs in der Kirche durch das gemischte System, das Regierung und Kirche am 30. März vereinbart hatten, auf über 400 – eine Einigung, die sie als „weltweiten Referenzpunkt“ bezeichnete und die die Zahl der Verfahren seit 2024 verdreifacht.

Entschädigungen und Opfer

Das von der Regierung, der katholischen Kirche und dem Bürgerbeauftragten unterzeichnete Protokoll legt keine festen Entschädigungssätze fest, sieht aber Kriterien wie die Schwere des Missbrauchs, das Alter des Opfers, die Dauer oder die Folgen vor. Während seines Besuchs in Madrid traf sich Leo XIV. eine Stunde lang privat mit sechs Opfern sexuellen Missbrauchs und verpflichtete sich, dafür zu arbeiten, dass die Kirche „wahrhaftig ein sicherer und geistig gesunder Ort sein kann“.

Letzte Station: Barcelona

Papst Leo XIV. verließ Madrid nach vier Tagen mit Massenveranstaltungen, darunter eine Veranstaltung im Santiago-Bernabéu-Stadion mit 70.000 Teilnehmern und ein Abschiedstreffen mit 18.000 Freiwilligen in der Ifema-Messehalle. Der Präsident der Generalitat, Salvador Illa, bestätigte eine Audienz beim Pontifex, bei der er über „entwaffneten Frieden“ und künstliche Intelligenz sprechen und ihm ein Faksimile der „Homilien von Organyà“ schenken will, um „die katalanische Sprache und die christlichen Wurzeln des Landes zu betonen“. Illa vermied es, die Weigerung des Papstes, sich mit den großen Opferverbänden zu treffen, zu bewerten, und beschränkte sich darauf, die Taten als „abscheulich“ zu bezeichnen und sich zu verpflichten, sie nach Möglichkeit wiedergutzumachen.

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Quellen und Kontext

  • LaSextaam 9.06. um 16:57"Quizá nos pasamos": la izquierda hace autocrítica tras la ovación al papa mientras el Gobierno considera al Vaticano "un aliado"
  • ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLam 9.06. um 16:56La superviviente del naufragio español en Indonesia, ante el Papa: "Mi dolor encontró un nuevo sentido"
  • 20 minutosam 9.06. um 16:53Unas 400 víctimas de pederastia han acudido al sistema mixto de reparación acordado entre Gobierno e Iglesia desde marzo
  • ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLam 9.06. um 11:26Cartas al director: Raíces cristianas
León XIV
Papst, der vor dem spanischen Kongress sprach und einen mehrtägigen Besuch in Madrid mit einer Messe im Santiago-Bernabéu-Stadion abschloss.
Gerardo Pisarello
Sekretär des Kongresspräsidiums und Sprecher der Comuns/Sumar, der die Länge der Ovation und die konservativen Positionen des Papstes kritisierte.
Alberto Ibáñez
Compromís-Sprecher im Kongress, der zugab, dass die Abgeordneten mit dem siebenminütigen Applaus zu weit gegangen seien.
Elma Saiz
Regierungssprecherin und Ministerin für Integration, soziale Sicherheit und Migration, die die Ovation nutzte, um Druck auf die PP auszuüben, und den Vatikan als Verbündeten hervorhob.
Salvador Illa
Präsident der Generalitat de Catalunya, der den Papst in Barcelona traf und über Abrüstung und künstliche Intelligenz sprach und ein Faksimile der Homilien von Organyà schenkte.

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Veröffentlicht am 9.06. um 02:21.

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In diesem Text

  1. 1Eine Ovation und ein WettbewerbEine Ovation und ein Wettbewerb
  2. 2Selbstkritik und Schattenseiten der RedeSelbstkritik und Schattenseiten der Rede
  3. 3Die Regierung, Verbündete und zufriedenDie Regierung, Verbündete und zufrieden
  4. 4Entschädigungen und OpferEntschädigungen und Opfer
  5. 5Letzte Station: BarcelonaLetzte Station: Barcelona

Auf Grundlage von Berichten von

LaSexta, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, 20 minutos, europa press

Liste der Quellen

Regierung · Madrid und Barcelona

Siebenminütige Ovation für Papst Leo XIV. spaltet die spanische Linke und nützt der Regierung

Teile der Linken verschärfen ihren Ton nach den sieben Minuten Applaus für Leo XIV. im Kongress, während die Regierung die Ovation nutzt, um Druck auf die PP auszuüben und ihre Übereinstimmung mit der Migrationsbotschaft hervorhebt.

Madrid
Barcelona

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht am 9.06. um 02:21.

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