
Messerangriff in Palermo: Ein Toter, Verdächtiger verschanzt – Gasleck erzwingt Räumung
Ein Mann wurde am Sonntagmorgen in einem Wohnhaus in Palermo erstochen. Eine weitere Person hat sich darin verbarrikadiert, ein Gasleck hat eine Räumung erzwungen.
Der Vorfall
Ein Mann wurde am Morgen in einer Wohnung in der Via Sampolo in Palermo, nahe dem Stadionviertel, erstochen. Die Tat folgte nach ersten Erkenntnissen auf einen banalen Nachbarschaftsstreit, der eskalierte. Das Alter des Opfers ist umstritten: AGI identifiziert ihn als den 53-jährigen Francesco Spataro, während andere Quellen berichten, er sei 68 Jahre alt.
Gasleck und Barrikade
Bei den am Ort eintreffenden Feuerwehrleuten fiel in der Wohnung im zweiten Stock ein starker Gasgeruch auf. Il Messaggero berichtet, dass ein im Gebäude verschanzter Mann das Gas aufdrehte und drohte, das gesamte Gebäude in die Luft zu sprengen. Andere Quellen beschreiben eine Person, die sich in der Wohnung verbarrikadiert hat, möglicherweise im Zusammenhang mit dem Nachbarschaftsstreit, der zu der Messerattacke führte.
Räumung und Einsatz
Die Behörden evakuierten das Gebäude vorsorglich. Die Carabinieri leiten die Ermittlungen, auch Einheiten des Sprengkommandos sind vor Ort. Die Via Sampolo wurde für den Verkehr gesperrt, während die Einsätze fortgesetzt werden.
Aktuelle Situation
Am frühen Nachmittag befindet sich die verbarrikadierte Person weiterhin im Inneren. Es ist unklar, ob es sich um den Angreifer oder eine andere Person handelt, die während des Streits anwesend war. Die Ermittlungen dauern an.


