Diplomatie · Frankfurt am Main

Pahlavi nimmt in Frankfurt den Freiheitspreis entgegen – Tausende Anhänger demonstrieren

Der im Exil lebende Sohn des 1979 gestürzten Schahs nahm in der Paulskirche den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung für das iranische Volk entgegen. Die Polizei zählte am Mittag stadtweit rund 5.000 Demonstranten, die meisten davon seine Anhänger.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, newsORF.at, Süddeutsche Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Frankfurt am Main · Deutschland

Feierstunde in der Paulskirche

Reza Pahlavi nahm am Samstag, 7. November 2026, in Frankfurt am Main den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung entgegen. Die Stiftung, die der FDP nahesteht, zeichnete damit das iranische Volk für seinen Freiheitswillen aus, und Pahlavi nahm den Preis als dessen Vertreter entgegen. Die Zeremonie fand in der Paulskirche statt, einem Ort, der die deutsche Demokratie symbolisiert. Pahlavi ist der Sohn des 1979 gestürzten Schahs und lebt im Exil in den Vereinigten Staaten, wo er sich als Übergangsregierungschef angeboten hat, sollte die Regierung in Teheran fallen.

Was Pahlavi sagte

Pahlavi kündigte an, er werde den Preis eines Tages an das iranische Volk weitergeben – allerdings in dessen Hauptstadt Teheran und nicht auf ausländischem Boden. Seine eigene Rolle beschrieb er als die eines Brückenbauers. Er machte deutlich, dass er das derzeitige System ablehnt.

„Die Islamische Republik ist nicht die legitime Regierung Irans.“

Reza Pahlavi, Iranischer Oppositionspolitiker und Sohn des 1979 gestürzten Schahs

Das Publikum, überwiegend iranischer Herkunft, übertönte die Zeremonie immer wieder mit Sprechchören wie „Lang lebe der Schah, lang lebe Iran!“

Kritik und Unterstützung

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP-Abgeordnete im Europäischen Parlament, betonte, Pahlavi habe stets gesagt, das iranische Volk entscheide selbst über seine Zukunft. In Berichten wurde darauf hingewiesen, dass nicht alle die Auszeichnung für den Sohn des Schahs befürworten. Strack-Zimmermann reagierte mit einer Bemerkung, die beim Publikum eine Reaktion auslöste.

„Dann weiß man immer, dass man auf dem richtigen Weg ist.“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP-Abgeordnete im Europäischen Parlament

Pahlavi hat dennoch viele Unterstützer. Viele Beobachter sehen ihn wegen der Monarchie kritisch, die sein Vater vor 1979 autokratisch führte.

Demonstrationen und Polizeieinsatz

Die Polizei gab am Mittag stadtweit rund 5.000 Demonstranten an, davon etwa 3.000 auf dem Römerberg und rund um die Paulskirche. Eine große Kundgebung im Ostpark sollte am Nachmittag beginnen, nach Angaben der Stadt hatten sich 30.000 Menschen dafür angemeldet. Die Polizei setzte ein großes Aufgebot an Einsatzkräften in der Stadt ein. Im Bereich der Kundgebungen nahmen die Beamten einen Mann fest, nachdem ein Hinweis auf einen Livestream eingegangen war, in dem er mutmaßlich Straftaten angekündigt hatte.

Einige Anhänger sollen die Nacht auf dem Römer verbracht haben, andere reisten aus Zypern und Griechenland an. Die genannten Zahlen sind Polizei- und Stadtangaben vom Mittag und beschreiben nicht die endgültige Teilnehmerzahl.

Demonstranten und Anmeldungen für Kundgebungen in Frankfurt, 7. November 2026Personen
Polizeizählung, stadtweit, mittags
5000 Personen
Polizeizählung, Römerberg und Paulskirche, mittags
3000 Personen
Anmeldungen für Kundgebung im Ostpark, Angabe der Stadt
30000 Personen

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