Regierung · Washington

Trump unterzeichnet Erlass, der Oval Office und Kabinettsraum zu Nationaldenkmälern macht

Trumps am Donnerstag, 5. November 2026, unterzeichnete Proklamation soll künftige Präsidenten daran hindern, die goldgezierten Räume ohne Zustimmung des Kongresses umzugestalten. Die rechtliche Wirkung ist unklar, und ein späterer Präsident könnte sie aufheben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, The Guardian, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Shealeah Craighead, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Midterm-Wahlen; die Republikaner erleiden Wahlniederlagen
  2. 4.11.Trump signiert den letzten Stahlträger auf der Baustelle des Ballsaals im Weißen Haus
  3. 5.11.Trump unterzeichnet die Proklamation, die Oval Office und Kabinettsraum zu Nationaldenkmälern erklärt

Eine Proklamation für die Räume, die er umgestaltet hat

Präsident Donald Trump unterzeichnete am Donnerstag, 5. November 2026, eine Proklamation, mit der er das Oval Office und den angrenzenden Kabinettsraum zu einem Nationaldenkmal und bundesstaatlichen Wahrzeichen erklärte. Der Erlass soll künftige Regierungen davon abhalten, die goldgezierten Räume abzureißen oder umzugestalten, die er während seiner zweiten Amtszeit umbauen ließ. Im Oval Office sagte Trump, künftigen Präsidenten solle es untersagt sein, die Form des Büros zu verändern – etwa es quadratisch zu machen – oder ohne Zustimmung des Kongresses wesentliche Änderungen vorzunehmen. Er sagte, er schicke zugleich eine Anfrage an den Kongress, die bundesstaatlichen Ausweisungen an die beiden Räume zu knüpfen. Trump beschrieb die Räume als Schauplätze „großer Siege“ und sagte, der Kabinettsraum sei „sehr aufgewertet und wirklich schön gemacht“ worden.

Trump rahmte den Erlass gegenüber Reportern in großen Worten:

„Ich werde ein Dokument unterzeichnen, das sie zu einem Wahrzeichen für die Ewigkeit macht.“

Donald Trump, Präsident

Er fügte hinzu, niemand dürfe den Raum abreißen, und wenn jemand anfange, Wände einzureißen, wolle er angerufen werden, damit er zurückkommen und es stoppen könne. Ein künftiger Präsident könne mit den Goldakzenten machen, was er wolle, solange er sorgfältig sei, sagte er den Reportern.

Fragen zur rechtlichen Wirkung

Die Washington Post berichtete, die rechtliche Wirkung der Proklamation sei unklar, weil künftige Präsidenten befugt wären, sie aufzuheben. Das Weiße Haus trägt bereits die Ausweisung als National Historic Landmark, doch der Kongress hat es vom National Historic Preservation Act ausgenommen, der Präsidenten erlaubt, Teile des Gebäudes bei Amtsantritt rasch umzugestalten. Greg Werkheiser, Gründungspartner von Cultural Heritage Partners, einer auf Denkmalpflege spezialisierten Anwaltskanzlei, sagte der Washington Post im Oktober 2026:

„Die Diskussion darüber, es zum Wahrzeichen zu machen, ist rechtlich bedeutungslos.“

Greg Werkheiser

Werkheiser stellte auch infrage, warum Trump ausgerechnet jetzt den Denkmalschutz bemühe, nachdem er solche Bedenken ignoriert habe, als er den Ostflügel abreißen und den Rosengarten zupflastern ließ.

Renovierungen nach den Midterms

Trump unterzeichnete den Erlass zwei Tage nach den Midterm-Wahlen am Dienstag, 3. November 2026, bei denen seine Republikanische Partei massive Verluste erlitt. Am Mittwoch, 4. November, besuchte er die Baustelle des Ballsaals im Weißen Haus, um den letzten Stahlträger zu signieren – sein erster öffentlicher Auftritt nach der Wahl. Der Ballsaal entsteht dort, wo der Ostflügel abgerissen wurde; der Guardian bezifferte das Projekt auf 600 Mio. Dollar. Spiegel berichtete, Denkmalschützer gingen gegen den Ballsaal vor, der Bau könne vorerst aber weitergehen. Politico beschrieb die Proklamation als Trumps erste Amtshandlung seit den Midterms, und Spiegel berichtete, er plane zudem einen umstrittenen Triumphbogen und einen neu gestalteten Golfplatz in Washington. Die New York Times merkte an, ein demokratischer Kongress werde ihn nun herausfordern.

Kritik und die Fassade des Weißen Hauses

Auch der frühere Präsident Barack Obama hat sich über die Einrichtung lustig gemacht und gesagt, das Büro sehe aus, als hätte Saddam Hussein eine Cheesecake Factory eröffnet – eine Anspielung auf die Paläste des früheren irakischen Diktators und die US-Restaurantkette, die für ihr kitschiges Dekor bekannt ist. Spiegel berichtete, Obama habe bei einem Wahlkampfauftritt angeregt, Trump solle stattdessen in einem Kabelsender auftreten, der sich dem Hausbau, der Innenarchitektur und Renovierungen widme. Trump hat auf jahrelangen Verfall an der Außenfassade verwiesen und erklärt, er habe die Reparaturen bezahlt und Fachkräfte eingestellt, um gerissene Fenster, beschädigtes Mauerwerk und defekte Zierelemente instand zu setzen. Er hat gesagt, die Außensäulen des Gebäudes seien vor Beginn der Arbeiten in schlechtem Zustand gewesen.

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Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten

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