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OpenAI prüft Umbenennung von Rechenzentren, während vor den US-Midterms der Widerstand in der Bevölkerung wächst
OpenAI erwägt, Rechenzentren künftig „AI compute campuses“ zu nennen – Teil einer PR- und Politoffensive, die auf die US-Midterms am 3. November 2026 zugeschnitten ist. Sein Chef für globale Angelegenheiten, Chris Lehane, teilt zudem potenziellen Präsidentschaftsbewerbern für 2028 privat mit, dass KI ihre Wahlkämpfe prägen werde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, The Verge, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
OpenAI erwägt laut Chris Lehanes Aussagen gegenüber Axios, Rechenzentren „AI compute campuses“ zu nennen, während der öffentliche Widerstand wächst.
Axios berichtete am 1. November, OpenAI bereite eine PR-Kampagne für die Zeit nach den Midterm-Wahlen am 3. November vor; weithin wird erwartet, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen.
Eine Umfrage von PF Global für Politico, veröffentlicht am 25. Oktober, ergab, dass die Hälfte der Amerikaner gegen den Bau von Rechenzentren im Umkreis von 5 km um ihre Wohnungen ist – der höchste Ablehnungswert, den diese Erhebung je verzeichnete.
Politico veröffentlichte Lehanes Memo am 2. November; es argumentiert, KI werde das beherrschende Thema im Präsidentschaftswahlkampf 2028, und warnt, ein Moratorium für Rechenzentren könnte China einen Vorsprung vor den USA verschaffen.
- 2.11.Politico veröffentlicht Chris Lehanes Memo vollständig, einen Tag vor den Midterms
- 3.11.Midterm-Wahlen für den Kongress und die Gouverneure der US-Bundesstaaten
- Nach dem 3. November 2026Die politische Offensive von OpenAI beginnt direkt nach der Midterm-Wahl
Eine Umbenennung als Idee vor den Midterms
OpenAI wägt ab, ob ein neuer Name Rechenzentren in der Bevölkerung weniger unbeliebt machen könnte. Chris Lehane, der Chef für globale Angelegenheiten des Unternehmens, sagte gegenüber Axios, „AI compute campuses“ sei eine der Ideen auf dem Tisch, neben Vorschlägen für KI-„Tempolimits“ und dafür, dass die Vereinigten Staaten an der Ausarbeitung globaler Standards mitwirken. Axios berichtete am 1. November, OpenAI bereite eine große PR-Offensive für die Zeit nach den Midterm-Wahlen am Dienstag, dem 3. November 2026, vor; weithin wird erwartet, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückgewinnen und möglicherweise auch den Senat erobern. Lehane bezeichnete die öffentliche Debatte über Rechenzentren als gut für das Land und sagte, Gemeinden sollten Unternehmen dazu drängen, für ihre Projekte Rechenschaft abzulegen, damit die Anwohner tatsächlich davon profitierten.
„Gemeinden sollten Unternehmen in die Verantwortung nehmen, damit sie wirklich und wahrhaftig einen transformativen Nutzen aus diesen Projekten ziehen.“
Lehanes Memo zum Rennen 2028
Politico veröffentlichte Lehanes Memo mit dem Titel „2028: The AI Election“ am Montag, dem 2. November, vollständig. Das Memo argumentiert, KI werde das beherrschende Thema im US-Präsidentschaftswahlkampf 2028 sein, und bietet fünf Fragen, die Kandidaten beantworten können sollten. Es vergleicht diesen Moment mit 1932, als Franklin D. Roosevelts New Deal den Gesellschaftsvertrag neu schrieb, und erklärt, ein Kandidat, der einen „überzeugenden dritten Weg“ aufzeige, könne einen neuen Vertrag definieren. POLITICO berichtet, das Memo sei an etwa ein halbes Dutzend potenzieller Kandidaten gegangen, dazu an einige Mitglieder des Kongresses und prominente politische Strategen – nach Angaben einer mit der Sache vertrauten Person, die unter der Bedingung von Anonymität sprach.
Die fünf Fragen betreffen, wie Menschen die Kontrolle über KI behalten, wie das Steuersystem reagieren sollte, die Folgen für Kinder und Beschäftigte, was KI gewöhnliche Haushalte kostet und ob die USA vor China bleiben können. Lehane schreibt, „KI ist eine Maschine, keine Person“, und fordert durchsetzbare Sicherheitsstandards, unabhängige Prüfungen und die Möglichkeit, Systeme abzuschalten. In einem von ihm skizzierten Szenario heben bei einem frühen Ereignis im Jahr 2028 Demokraten die Hand für ein Moratorium für Rechenzentren, und binnen sechs Monaten könnten die USA ihre KI-Führung an China verlieren, weil es an Rechenkapazität fehle.
„Das könnte durchaus die Version von 2002 sein, als über den Krieg im Irak abgestimmt wurde.“
Umfragen, Anzeigen und das Gouverneursrennen in Florida
Eine Umfrage von PF Global für Politico, veröffentlicht am 25. Oktober, ergab, dass die Hälfte der Amerikaner inzwischen gegen den Bau von Rechenzentren im Umkreis von 5 km um ihre Wohnungen ist – der höchste Stand an Ablehnung, seit Politico diese Frage erhebt. Lehanes Memo verweist auf eigene Umfragen, denen zufolge 66 % der Befragten eine fortgesetzte KI-Entwicklung befürworten, 53 % stärkere Schutzmaßnahmen wollen und 24 % ein Moratorium bevorzugen.
- Befürworten fortgesetzte KI-Entwicklung
- 66 %
- Wollen stärkere Schutzmaßnahmen
- 53 %
- Bevorzugen ein Moratorium
- 24 %
Daten aus dem Artikeltext
Das Memo ergänzt, dass Anfang Oktober eine von fünf Anzeigen von demokratischen Kandidaten oder Gruppen Rechenzentren erwähnte, die meisten davon in Michigan, Ohio, Pennsylvania und Texas, wo Unternehmen Standorte planen und bauen. In Florida lastet das Thema laut The Verge inzwischen auf dem Gouverneursrennen. Der republikanische Kandidat Byron Donalds hat Trumps Unterstützung, den Rückhalt der Partei und 148 Millionen Dollar Wahlkampfmittel, viel davon aus der Tech-Branche, doch er hat sich lautstark für Rechenzentrumsprojekte ausgesprochen – eine Haltung, die ihn Stimmen kosten könnte, selbst in der eigenen Partei. Sein demokratischer Rivale, der frühere Republikaner David Jolly, der die Partei 2018 verließ, hat ein einjähriges Moratorium für Rechenzentrumsprojekte versprochen und hat Loudoun County in Virginia besucht, das als Data Center Alley bekannt ist.
Arbeitsplätze, China und die Abfolge der Ereignisse
Lehane schreibt, der Compute-Campus von OpenAI in Piketon, Ohio, werde allein 25.000 Fachkräfte im Handwerk benötigen. Das Memo erklärt zudem, Analysten von OpenAI hätten wahrscheinliche Einflussoperationen der Kommunistischen Partei Chinas in den USA gefunden, mit Social-Media-Beiträgen, die behaupten, der Ausbau der KI treibe die Stromrechnungen der Haushalte in die Höhe. TechCrunch merkt an, Amazon und Microsoft hätten erklärt, in ihren Verhandlungen mit lokalen Regierungen über Rechenzentren keine Vertraulichkeitsvereinbarungen mehr zu verwenden. Laut The Independent will OpenAI außerdem die Diskussion über verbindliche Schutzmaßnahmen fördern, die begrenzen würden, wie schnell Unternehmen neue Systeme entwickeln dürfen, und dabei wirtschaftliche Vorteile und internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung betonen.
Die Abfolge reicht von der Umfrage vom 25. Oktober über den Axios-Bericht vom 1. November und die Veröffentlichung des Memos durch Politico am 2. November bis zu den Midterms am 3. November. Die politische Offensive von OpenAI soll direkt nach dieser Wahl beginnen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- HotNews.roRechenzentren sind so unbeliebt geworden, dass OpenAI eine Namensänderung erwägtCentrele de date au devenit atât de nepopulare încât OpenAI are în vedere o schimbare de nume · Original auf Rumänisch
- The VergeKönnte der Widerstand gegen Rechenzentren Florida zum Umkippen bringen?Could data center backlash flip Florida? · Original auf Englisch
- The IndependentOpenAI gibt „Rechenzentren“ einen neuen Namen, damit die Leute sie nicht mehr hassenOpenAI will give 'data centres' new name to stop people hating them · Original auf Englisch
- The Next WebDer Politikchef von OpenAI stellt fünf KI-Tests für 2028 aufOpenAI's policy chief sets five AI tests for 2028 · Original auf Englisch
- Chris Lehane
- Chef für globale Angelegenheiten von OpenAI, der das Memo zur Wahl 2028 verfasste und den Namen „AI compute campuses“ ins Spiel brachte
- Byron Donalds
- Republikanischer Kandidat bei der Gouverneurswahl in Florida, von Donald Trump unterstützt
- David Jolly
- Demokratischer Kandidat für das Gouverneursamt in Florida, ein früherer Republikaner, der die Partei 2018 verließ
- Donald Trump
- US-Präsident, der Byron Donalds in Florida unterstützte
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