Energie & Handel · Wien
OPEC+ erhöht Ölförderung im September um 188.000 bpd und setzt schrittweise Steigerung trotz Blockade der Straße von Hormus fort
Die siebte monatliche Erhöhung in Folge schließt das Abwickeln der Kürzungen von 2023 ab, doch das tatsächliche Angebot bleibt durch den US-Israel-Krieg gegen den Iran und die Schließung der Straße von Hormus eingeschränkt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
OPEC+ wird ab September 188.000 bpd hinzufügen, womit sich die kumulierten Quotenerhöhungen seit Kriegsbeginn am 28. Februar auf 940.000 bpd belaufen.
Die IEA schätzt, dass 14 Mio. bpd blockiert bleiben; die OPEC+-Förderung fiel im April auf 33,2 Mio. bpd, fast 10 Mio. weniger als vor dem Krieg.
Die VAE traten im Mai aus der OPEC aus, um ohne Quoten zu verkaufen; ihre Förderkosten von 4–5 $ pro Barrel erlauben eine Profitabilität unter 70 $, während Saudi-Arabien höhere Preise benötigt.
Der Überwachungsausschuss erklärte, die Wiederherstellung beschädigter Energieanlagen sei kostspielig und zeitaufwendig, und forderte den Schutz der Seewege zur Sicherung des Energieflusses.
- 1. Mai 2026VAE treten aus der OPEC aus
- Juni 2026OPEC+ erhöht Förderung um 188.000 bpd für Juni und Juli
- 2. Aug. 2026OPEC+ beschließt Erhöhung um 188.000 bpd für September
Entscheidung und Quotenerhöhung
Das von Saudi-Arabien und Russland geführte OPEC+-Bündnis vereinbarte am Sonntag, sein gemeinsames Förderziel ab September um weitere 188.000 Barrel pro Tag (bpd) zu erhöhen. Die Entscheidung, die bei einem virtuellen Treffen der sieben Kernmitglieder (Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman) getroffen wurde, ist der sechste Monat mit schrittweisen Angebotserhöhungen in Folge. Seit Beginn des US-Israel-Krieges gegen den Iran am 28. Februar hat die Gruppe die Quoten kumuliert um 940.000 bpd angehoben, was fast 1 % der weltweiten Nachfrage entspricht. Der Anstieg im April/Mai betrug 206.000 bpd, bevor das Tempo nach dem Austritt der VAE aus der Organisation im Mai auf 188.000 bpd gedrosselt wurde.
„In ihrem gemeinsamen Engagement zur Unterstützung der Stabilität des Ölmarktes beschlossen die sieben teilnehmenden Länder, ab den im April 2023 angekündigten zusätzlichen freiwilligen Anpassungen eine Produktionsanpassung von 188.000 Barrel pro Tag vorzunehmen.“
Die September-Erhöhung schließt – zumindest auf dem Papier – die Rücknahme zweier Schichten von Produktionskürzungen in Höhe von insgesamt 1,65 Millionen bpd ab, die 2023 vereinbart wurden, als die Vereinigten Arabischen Emirate noch Mitglied waren. Ohne die VAE beliefen sich die Gesamteinschränkungen auf rund 3,5 Millionen bpd, doch die tatsächliche Wiederaktivierung war weitaus geringer, da technische Grenzen viele Länder daran hindern, ihre Förderung so stark zu erhöhen, wie es ihre Quoten erlauben.
Krieg und logistische Engpässe
Die praktischen Auswirkungen der Quotenerhöhungen wurden durch den Krieg stark eingeschränkt. Die Schließung der Straße von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweiten Öl- und Gastransits erfolgt, hat die Exporte der Golfmitglieder blockiert. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass etwa 14 Millionen bpd vom Markt abgeschnitten bleiben. Die gesamte OPEC+-Förderung fiel im April auf 33,2 Millionen bpd, fast 10 Millionen weniger als vor dem Konflikt, was die Preise über 90 Dollar pro Barrel hält.
Auch die russische Förderung wurde durch ukrainische Angriffe auf die Ölinfrastruktur getroffen, die darauf abzielen, Moskaus Fähigkeit zur Finanzierung seiner Aggression einzuschränken. Der Gemeinsame Ministerielle Überwachungsausschuss (JMMC) äußerte Besorgnis über solche Angriffe und warnte, dass die Wiederherstellung beschädigter Energieanlagen auf ihre volle Kapazität kostspielig und zeitaufwendig sei. Er betonte auch die kritische Bedeutung des Schutzes internationaler Seewege, um den ununterbrochenen Energiefluss zu gewährleisten.
„Die Wiederherstellung beschädigter Energieanlagen auf ihre volle Kapazität ist ein kostspieliger und zeitaufwendiger Prozess, der die gesamte Angebotsverfügbarkeit beeinträchtigt.“
Seit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Teheran und Washington haben Saudi-Arabien und seine Nachbarn jedoch begonnen, die Lieferungen wieder aufzunehmen, was zu einem Überschuss in wichtigen asiatischen Märkten beiträgt.
Austritt der VAE und interne Spannungen
Der Zusammenhalt des Bündnisses wurde durch den Austritt der VAE auf die Probe gestellt, die im Mai aus der OPEC austraten. Abu Dhabi, der einzige große Produzent, der vor seinem Austritt in der Lage war, die Förderung zu erhöhen (plus 131.000 bpd), möchte mehr Rohöl ohne Quotenbeschränkungen verkaufen, um seine eigenen Kriegskosten zu finanzieren. Die VAE können dank Förderkosten von nur 4–5 Dollar pro Barrel selbst bei einem Ölpreis unter 70 Dollar profitabel bleiben, während Saudi-Arabien einen höheren Preis benötigt, um seinen Haushalt auszugleichen, was einen Konflikt über die Marktstrategie heraufbeschwört.
Wie es weitergeht
Delegierte sagten letzte Woche, dass nach der September-Erhöhung die Quoten voraussichtlich bis Jahresende stabil bleiben, entsprechend den Plänen, eine dritte Schicht stillgelegter Kapazitäten seit 2022 einzufrieren. Ein Delegierter warnte, dass die Pläne je nach den Umständen noch geändert werden könnten. Da die Straße von Hormus weiterhin faktisch blockiert ist und die Angriffe auf die Infrastruktur andauern, wird die Kluft zwischen den OPEC+-Zielen und den tatsächlich auf den Markt gelangenden Barrel wahrscheinlich bestehen bleiben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónLa OPEP+ elevará de nuevo la producción de petróleo en septiembre
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLLa OPEP aumenta en otros 188.000 barriles diarios la producción de petróleo ante la guerra de Irán
- EL MUNDOLa OPEP+ vuelve a aumentar en septiembre la producción de crudo en 188.000 barriles diarios
- europa pressOPEP+ aumenta en otros 188.000 barriles diarios su oferta a partir...
- OPEC
- Organization of the Petroleum Exporting Countries (Organisation erdölexportierender Länder)
- Joint Ministerial Monitoring Committee
- Überwachungsausschuss der OPEC+
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