Fußball · Zürich und Leeds
Noah Okafor tritt aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück nach Streit mit Trainer Murat Yakin
Leeds-United-Stürmer Noah Okafor gab bekannt, dass er unter Cheftrainer Murat Yakin nicht mehr für die Schweiz spielen werde, und verwies auf gebrochenes Vertrauen und Reibungen während der Weltmeisterschaft 2026.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Blick.ch, watson.ch/ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Noah Okafor erklärte am 10. September 2026, dass er die Schweiz nicht mehr vertreten werde, solange Murat Yakin Cheftrainer sei.
Der 26-jährige Stürmer kam beim WM-Viertelfinaleinzug der Schweiz nur 19 Minuten als Einwechselspieler gegen Algerien zum Einsatz.
Der Streit folgt auf frühere Spannungen, darunter Okafors null Einsatzminuten bei der EM 2024 und das Verpassen aller Länderspiele im Jahr 2025.
Der Schweizerische Fussballverband nahm Okafors Entscheidung zur Kenntnis, vor den Nations-League-Spielen am 26. und 29. September 2026.
- März 2026Okafor kehrt nach einem Treffen in Leeds mit Yakin und Adrian Arnold in den Schweizer Kader zurück
- Juli 2026Okafor kommt bei der WM gegen Algerien 19 Minuten als Einwechselspieler zum Einsatz
- 10.09.Okafor gibt bekannt, dass er unter Yakin nicht mehr für die Schweiz spielen wird
WM-Auswirkungen und Nationalmannschafts-Aus
Am 10. September 2026 gab Leeds-United-Stürmer Noah Okafor bekannt, dass er nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft spielen werde, solange Cheftrainer Murat Yakin im Amt sei. Der 26-Jährige, der 26 Länderspiele bestritten und zwei Tore für die Schweiz erzielt hat, erklärte auf Instagram, dass ein Bruch des gegenseitigen Vertrauens seine Entscheidung ausgelöst habe. Während der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, bei der die Schweiz das Viertelfinale erreichte, bevor sie nach Verlängerung mit 3:1 gegen Argentinien verlor, erhielt Okafor nur 19 Minuten Einsatzzeit als Einwechselspieler im Sechzehntelfinale gegen Algerien. Bei einem Gruppenspiel gegen Kanada blieb er auf der Bank, nachdem ein Gegentor zum 2:1 geführt hatte, obwohl zuvor über seine Beteiligung gesprochen worden war. Die Spannungen eskalierten während des Algerien-Spiels, als Yakin eine Wasserflasche warf, nachdem Okafor nahe der Seitenlinie den Ball verloren hatte.
„Es sind Dinge passiert, die mich tief verletzt haben. Das Vertrauen wurde gebrochen. Zusagen wurden nicht eingehalten. Und als ich gegen Algerien spielen durfte, reagierten Leute auf kleine Fehler weit weg von unserem Tor auf eine Weise, die mich tief verletzt hat.“
Langjährige Spannungen über frühere Kampagnen
Die Kluft zwischen Okafor und dem Schweizer Trainerstab entwickelte sich über mehrere Länderspielperioden hinweg. Vor der EM 2024 kam Okafor aufgrund von Werbeverpflichtungen mit dem AC Mailand in Australien zu spät zum Nationalmannschafts-Trainingslager in St. Gallen und saß anschließend bei den Freundschaftsspielen gegen Estland und Österreich auf der Bank. Während des Turniers in Deutschland kam er keine einzige Minute zum Einsatz, woraufhin sich sein Vater und seine Brüder mit Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami in einem Restaurant in Zürich trafen, um sich über die fehlende Spielzeit zu beschweren. Im August 2024 kritisierte Yakin öffentlich Okafors Trainingseinstellung und Engagement. Der Stürmer wurde für das gesamte Jahr 2025 nicht in den Kader berufen und verpasste alle WM-Qualifikationsspiele. Nachdem Okafor im November in einem Interview mit The Athletic Yakins Kommunikation kritisiert hatte, reisten Yakin und Kommunikationsdirektor Adrian Arnold zu Gesprächen nach Leeds, was im März 2026 zu Okafors Rückkehr in den Kader führte.
Vorzeitige Ankündigung und anstehende Spiele
Okafor machte seine Entscheidung einen Tag bekannt, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass Personen aus seinem engsten Umfeld Beiträge veröffentlicht hatten, in denen Yakin und der Schweizerische Fussballverband auf Social-Media-Plattformen kritisiert wurden. Den Berichten zufolge hatte Yakin die Führungsspieler, darunter Kapitän Granit Xhaka, bereits darüber informiert, dass Okafor für künftige Lehrgänge nicht mehr nominiert werde. In seiner Stellungnahme betonte Okafor, dass sein Rückzug nicht allein auf mangelnde Spielzeit zurückzuführen sei.
„Murat Yakin leistet großartige Arbeit und hat mit der Schweiz historische Erfolge erzielt. Der Erfolg gibt ihm und seiner Arbeit recht. Und natürlich wünsche ich mir keine Sonderbehandlung von ihm. Nur gegenseitigen Respekt und Vertrauen, aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht.“
Der Schweizerische Fussballverband nahm die Stellungnahme des Stürmers zur Kenntnis und bestätigte, dass er vorerst nicht mehr für die Auswahl berücksichtigt werde. Die Schweizer Nationalmannschaft trifft sich als Nächstes zu UEFA-Nations-League-Spielen am 26. September gegen Nordmazedonien und am 29. September gegen Schottland.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPONoah Okafor deixa a seleção da Suíça aos 26 anos: "Aconteceram coisas que me magoaram profundamente"
- Blick.chZoff und Superstar-Allüren: die Akte Okavor
- watson.ch/Vorfälle an der WM: Murat Yakin wollte Noah Okafor wohl ohnehin nicht mehr aufbieten
- Blick.chNoah Okafor - vom ewigen Supertalent zum ewigen Opfer
- Noah Okafor
- Stürmer von Leeds United und der Schweizer Nationalmannschaft
- Murat Yakin
- Cheftrainer der Schweizer Männer-Fußballnationalmannschaft
- Pierluigi Tami
- Direktor der Schweizer Männer-Fußballnationalmannschaft
- Granit Xhaka
- Kapitän der Schweizer Männer-Fußballnationalmannschaft
- Adrian Arnold
- Kommunikationsdirektor des Schweizerischen Fussballverbandes
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