Fußball · Istanbul

Fenerbahce behält Ismail Kartal – Präsident lehnt Rücktritt ab

Fenerbahce hat bestätigt, dass Ismail Kartal als Cheftrainer weitermacht, nachdem Präsident Aziz Yildirim seinen Rücktritt nach dem 1:1 gegen AS Roma ablehnte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Zafer, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 10. September, nach dem SpielIsmail Kartal gibt seinen Rücktritt auf der Pressekonferenz nach einem 1:1-Unentschieden gegen AS Roma bekannt.
  2. 10. September, späte NachtClubpräsident Aziz Yildirim weist Kartals Rücktritt öffentlich zurück und befiehlt ihm zu bleiben.
  3. 11. September, MorgenKartal verpasst das Erholungstraining am Freitag, während Vereinsfunktionär Oguz Cetin Gespräche führt.
  4. 11. September, AbendFenerbahce veröffentlicht eine offizielle Erklärung, die bestätigt, dass Kartal das Training am Samstag um 11:30 Uhr leiten wird.

Rücktritt nach dem Spiel in Istanbul

Fenerbahce eröffnete am Donnerstag seine UEFA-Champions-League-Gruppenphase mit einem 1:1-Heimremis gegen AS Roma. Bryan Cristante erzielte in der 39. Minute das Tor für Roma, bevor Archie Brown in der 48. Minute ausglich. Minuten nach dem Abpfiff gab der 65-jährige Cheftrainer Ismail Kartal auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seinen sofortigen Rücktritt bekannt.

Kartal erklärte, er beabsichtige, niemals zum Verein zurückzukehren, und verwies auf externen Druck und einen Vorfall in der zweiten Halbzeit, als eine aus dem Stadion geworfene Flasche seinen Kopf traf, während der Spielstand 1:1 war.

„Ich bin gerade von meinem Amt zurückgetreten. Ich habe diese Entscheidung getroffen, um meinem Verein den Weg freizumachen. Ich trete mit der Absicht zurück, nie wieder zurückzukehren. Guten Abend an alle.“

Ismail Kartal, Cheftrainer von Fenerbahce

Ablehnung durch den Vorstand und Reaktion in der Kabine

Clubpräsident Aziz Yildirim lehnte den Rücktritt kurz nach der Pressekonferenz öffentlich ab. Yildirim bestätigte, dass der für das Werfen der Wasserflasche verantwortliche Zuschauer identifiziert und mit Stadionverbot belegt wurde, und forderte die Fans auf, Ruhe zu bewahren und das Team im Vorfeld ihres Kampfes um den nationalen Titel im Mai zu unterstützen.

Yildirim kritisierte auch Kommentare in Fernsehen, YouTube und sozialen Medien und argumentierte, dass externe Reaktionen den Trainer trotz erfolgreicher europäischer Qualifikation unter unangemessenen Druck gesetzt hätten.

„Ismail Kartal muss nicht sagen, dass er weitermacht. Ich bin sein Vorgesetzter. Ich habe gesagt, er macht weiter, und damit basta. Wir sind eine Familie.“

Aziz Yildirim, Clubpräsident von Fenerbahce

Der Rücktritt nach dem Spiel überraschte die Mannschaft. Torschütze Archie Brown erfuhr von der Entscheidung von Journalisten in der Mixed Zone. Rob Jansen, der Agent des Co-Trainers Dirk Kuyt, erklärte, dass die Mannschaft und der Staff Kartal vollkommen loyal gegenüberstanden und seine weitere Tätigkeit wünschten.

Patt am Freitag und Bestätigung der Amtszeit

Die Störungen zogen sich bis Freitagmorgen hin, als Kartal nicht zum geplanten Training auf dem Trainingsgelände erschien. Vereinsfunktionär Oguz Cetin führte direkte Gespräche mit dem Cheftrainer, nachdem türkische Fernsehberichte besagten, dass Co-Trainer Dirk Kuyt möglicherweise die Interimskontrolle über die erste Mannschaft übernehmen würde.

Fenerbahce löste die Unsicherheit am Freitagabend mit einer offiziellen Erklärung auf ihrer Website. Der Verein bestätigte, dass Kartal technischer Direktor bleibt und das Training der ersten Mannschaft am Samstag um 11:30 Uhr leiten wird, während sich das Team auf das Süper-Lig-Spiel am Montag gegen Gaziantep FK vorbereitet.

Sportliche Bilanz und Auswahlkritik

Kartal übernahm im Juni 2026 zum vierten Mal das Traineramt und sicherte Fenerbahce die erste Champions-League-Gruppenphase seit 18 Jahren. Zuvor war er als Spieler und Co-Trainer für den Verein tätig. In der Türkischen Süper Lig liegt Fenerbahce mit sechs Punkten aus vier Spielen auf Platz neun, mit zwei Siegen und zwei Niederlagen, darunter eine 1:2-Niederlage gegen Besiktas.

Die Mannschaft stand auch wegen der Integration des belgischen Stürmers Romelu Lukaku in der Kritik, der nach der Weltmeisterschaft für 6 Millionen Euro verpflichtet wurde. Lukaku absolvierte 106 Minuten in sechs Einwechslungen ohne Torerfolg und bleibt hinter dem 32-jährigen Stürmer Vedat Muriqi zurück, der für 15,5 Millionen Euro kam. Im 1:1 gegen Roma spielte Lukaku 18 Minuten ohne Torschuss. Fenerbahce wird seine europäischen Spiele am 14. Oktober auswärts gegen Aston Villa fortsetzen.

Ablösen der Stürmer von Fenerbahce im SommerMio. €
Vedat Muriqi
15.5 Mio. €
Romelu Lukaku
6 Mio. €

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Quellen und Kontext

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