Energie & Handel · Doha, Abu Dhabi und Qeschm

Öl fällt auf Hoffnung auf Iran-Diplomatie, Brent stabilisiert sich bei 105 Dollar je Barrel

Brent fiel am Montag, 2. November, deutlich, weil die Gespräche zwischen Iran und Katar Hoffnungen auf ein Ende des Krieges weckten. Am Dienstag, 3. November, wurde Brent bei rund 105 Dollar gehandelt, nachdem Berichte über einen US-Angriff auf die iranische Insel Qeschm die Risikoprämie wieder in die Kurse brachten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, in.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Doha, Abu Dhabi, Qeschm, Jaroslawl · Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Iran
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Öl-Benchmarks fallen deutlich, als die Gespräche zwischen Iran und Katar Hoffnungen wecken
  2. 3.11.Berichte besagen, die USA hätten die iranische Insel Qeschm angegriffen; Brent wird bei rund 105 Dollar gehandelt
  3. 10.11.Von den USA vermittelte russisch-ukrainische Arbeitssitzungen in Abu Dhabi angesetzt

Öl und Gas fallen auf Hoffnung auf Diplomatie

Brent-Rohöl fiel am Montag, 2. November, deutlich; einige Handelsberichte bezifferten den Rückgang mit über 7 %, während Intraday-Kurse ein Minus von rund 6 % auf 106,65 Dollar je Barrel zeigten. Damit wurde ein Anstieg von 14 % im Oktober umgekehrt, der Brent laut Bloomberg auf ein Sechsmonatshoch getrieben hatte. Am Dienstag, 3. November, wurde Brent bei rund 105 Dollar und US-WTI bei rund 97 Dollar gehandelt. Europäisches Gas zur Lieferung in einem Monat fiel am 2. November um 5,09 % auf 98,26 Euro je MWh und lag am 3. November wieder über 96 Euro, nachdem es in der vorangegangenen Sitzung um 8 % gefallen war. Gas kostet weiterhin mehr als das Dreifache des Vorkriegsniveaus von Ende Februar und stieg allein im Oktober um 44 %.

Iran-Gespräche und die Straße von Hormus

Irans Präsident Massud Peseschkian sagte, die Regierung habe vom Obersten Führer Modschtaba Chamenei weitergehende Vollmachten erhalten, um Friedensgespräche zu führen. Iranische und katarische Vermittler trafen sich mehrere Tage in Doha und legten überarbeitete Vorschläge vor, erzielten laut Teheran jedoch keine substanziellen Fortschritte. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, sagte, die Straße von Hormus könne innerhalb von zwei statt sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn Washington die Bedingungen Irans akzeptiere. Marco Rubio sagte am Wochenende des 31. Oktober und 1. November vor Reportern, Trump habe noch nicht über militärische Schritte entschieden. Ein von Händlern zitierter Bericht von Axios besagte, Trump wolle nach den Zwischenwahlen am 3. November mehr Zeit für Diplomatie, bevor er neue Angriffe genehmige. Berichte vom 3. November, die sich auf US-Beamte beriefen, besagten, die Vereinigten Staaten hätten die iranische Insel Qeschm angegriffen; einige Beamte bezeichneten die Angriffe als defensiv.

Analysten und Goldman-Sachs-Prognose

Tim Waterer von KCM Trade sagte, die Berichte über Qeschm hätten eine Risikoprämie zurück in die Preise gebracht, gerade als die Märkte begonnen hätten, Diplomatie einzupreisen. Priyanka Sachdeva von Phillip Nova argumentierte, eine substanzielle geopolitische Prämie sei bereits in den Ölpreisen enthalten, sodass neue Schlagzeilen die Preise ohne klare Belege für weitere Angebotsstörungen kaum noch treiben dürften. UBS-Analyst Giovanni Staunovo sagte, der Markt reagiere weiterhin mit außergewöhnlicher Sensibilität auf Nachrichten aus dem Nahen Osten. Goldman Sachs hob seine Brent-Prognose für Dezember von 90 auf 105 Dollar je Barrel und seine WTI-Prognose von 81 auf 94 Dollar an. Für 2027 erwartet die Bank einen Brent-Durchschnitt von 88 Dollar statt 80 Dollar, mit einem Abwärtsszenario, in dem Brent 140 Dollar erreicht und im Schnitt nahe 130 Dollar liegt.

Brent-Prognosen von Goldman SachsUSD je Barrel
Brent Dezember 2026, bisherige Prognose
90 USD je Barrel
Brent Dezember 2026, neue Prognose
105 USD je Barrel
Brent-Durchschnitt 2027, bisherige Prognose
80 USD je Barrel
Brent-Durchschnitt 2027, neue Prognose
88 USD je Barrel

Daten aus dem Artikeltext

Russische und ukrainische Angriffe dauern an

Am Montag, 2. November, griff Russland nach Angaben von Interfax, die sich auf das russische Verteidigungsministerium beriefen, ukrainische Energieanlagen in den Regionen Winnyzja, Dnipropetrowsk und Charkiw an. Ein ukrainischer Drohnenangriff beschädigte nach Angaben von Gouverneur Michail Jewrajew eine Ölraffinerie in Jaroslawl und verletzte zwei Arbeiter. Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, den Friedensfortschritt zu torpedieren, nachdem ein Angriff bei der Verteilung humanitärer Hilfe im Südosten der Ukraine mindestens 29 Menschen getötet hatte. Ein Angriff auf ein Krankenhaus in Cherson verletzte 46 Menschen und führte zur Evakuierung von 200 Patienten. Steve Witkoff erklärte auf X, die von den USA vermittelten Arbeitssitzungen zwischen Russland und der Ukraine würden am 10. und 11. November in Abu Dhabi stattfinden. Die letzte Runde in Genf Mitte Februar endete nach Angaben aus Kiew ohne greifbare Ergebnisse.

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Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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