Radsport · Zeddam

Thibau Nys gewinnt EM-Titel im Querfeldeinrennen in Zeddam, Belgier füllen das Podium

Nys attackierte in der letzten Runde auf der 99-stufigen Treppe und schlug Joran Wyseure, Niels Vandeputte wurde Dritter, der Niederländer Joris Nieuwenhuis Vierter.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS, De Morgen, vrtnws.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Zeddam · Niederlande
Wie es dazu kam
  1. Runde 1Nys und Michael Vanthourenhout verlieren früh im Rennen an Boden
  2. Runde 4Nys reißt auf einem kurvigen Abschnitt eine kleine Lücke und attackiert
  3. Runde 7Kevin Kuhn wird abgehängt, Nys und Wyseure bleiben an der Spitze
  4. Runde 9Nys attackiert auf der 99-stufigen Treppe und hält Joran Wyseure bis ins Ziel auf Distanz

Ein zweiter EM-Titel in Zeddam

Thibau Nys gewann am Sonntag, 8. November 2026, das Männerrennen bei den Europameisterschaften im Querfeldeinrennen in Zeddam in den Niederlanden und holte damit seinen zweiten EM-Titel. Er übernimmt das Trikot von Toon Aerts, dem Titelverteidiger, der wegen einer Knieverletzung nicht antreten konnte. Nys hatte seinen ersten EM-Titel 2024 in Pontevedra in Spanien gewonnen und war im vergangenen Jahr in Middelkerke Zweiter hinter Aerts geworden. Belgien füllte das Podium: Joran Wyseure holte Silber, Niels Vandeputte Bronze. Joris Nieuwenhuis, ein Fahrer aus der Region Achterhoek, wurde als bester Niederländer Vierter.

Attacken auf der Treppe

Nys und Michael Vanthourenhout, die beiden führenden belgischen Favoriten, verloren in der ersten Runde an Boden. Eine Gruppe von acht Fahrern um Felipe Orts aus Spanien setzte sich ab, wobei die 99-stufige Treppe der entscheidende Punkt im Kurs war. Nys wechselte früh das Rad, weil er mit seiner Reifenwahl unzufrieden war – ein Schritt, den bei diesen Meisterschaften fast niemand sonst machte. In der vierten Runde riss er auf einem kurvigen Abschnitt eine kleine Lücke und setzte sich ab, doch Joran Wyseure und Kevin Kuhn kamen wieder heran. Joris Nieuwenhuis sprang anschließend aus der Verfolgergruppe, um die Führung zu suchen, und der Brite Cameron Mason machte mit Nieuwenhuis Tempo in Richtung Kuhn.

Letzte Runde auf der Treppe

Kuhn, der Schweizer, wurde in der siebten von neun Runden abgehängt, sodass Nys und Wyseure an der Spitze blieben. Das Duo blieb bis zur Treppe in der letzten Runde zusammen, wo Nys attackierte und eine Lücke herausfuhr, die Wyseure nicht mehr schließen konnte. Diesen Vorsprung hielt er bis ins Ziel. Nach dem Rennen beschrieb Nys seine Taktik:

„Ich habe alles in diese Treppe gelegt und gehofft, dort zwei, drei Sekunden gutzumachen.“

Thibau Nys, Belgischer Fahrer

Niederländische Enttäuschung und belgische Favoriten

Nieuwenhuis, der vor den Meisterschaften in Woerden gewonnen hatte, war vor heimischem Publikum der bestplatzierte Niederländer. Noch während des Rennens sagte er über die Unterstützung an der Strecke:

„Ohrenbetäubend, wirklich großartig. Ein Podiumsplatz hätte es perfekt gemacht.“

Joris Nieuwenhuis, Niederländischer Fahrer

Anschließend verlor er den Sprint um Bronze gegen Vandeputte und wurde Vierter. Vor dem Rennen berichtete RTBF, Michael Vanthourenhout sei mit vier Siegen und drei Podiumsplätzen aus sieben Einsätzen in dieser Saison angereist, und Nys habe bei seiner Rückkehr beim Koppenbergcross gewonnen.

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