Tennis · Berlin

Noskova gewinnt Berlin Tennis Open nach Unwetter, das Stadion überflutet und Evakuierung erzwingt

Linda Noskova gewann am Sonntag die Berlin Tennis Open, nachdem ein schweres Gewitter das Steffi-Graf-Stadion überflutet, eine Evakuierung erzwungen und das Finale um über vier Stunden verzögert hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Berlin · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 21.06.Stadion wird für Zuschauer wieder geöffnet.
  2. 21.06.Einzelfinale zwischen Pegula und Noskova beginnt.
  3. 21.06.Noskova besiegt Pegula mit 6:4, 4:6, 6:3 und gewinnt den Titel.

Unwetter überflutet Steffi-Graf-Stadion

Gegen 11 Uhr am Sonntag traf ein schweres Gewitter mit starkem Regen, Blitz und heftigen Windböen das Steffi-Graf-Stadion im Berliner Grunewald, wo der Finaltag des WTA-500-Turniers Berlin Tennis Open beginnen sollte. Die Veranstaltungsstätte, der Blitzschutz und überdachte Schutzräume für Zuschauer fehlen, wurde schnell überflutet, an einigen Stellen stand das Wasser knöchelhoch. Die Organisatoren erklärten, sie seien auf die angekündigten Stürme vorbereitet gewesen, aber von der Heftigkeit überrascht worden.

„Wir wurden von der Heftigkeit des Unwetters überrascht.“

Claus Frömming, Pressesprecher

Evakuierung in Tunnel und Bahnhof

Da das Einzelfinale zwischen Jessica Pegula und Linda Noskova für 12 Uhr angesetzt war, setzten die Offiziellen einen mit den Behörden abgestimmten Notfallplan um. Die Zuschauer wurden in den nahegelegenen Auerbachtunnel und den S-Bahnhof Grunewald evakuiert. Journalisten wurden angewiesen, im Medienzentrum zu bleiben, wo sie vor Risiken wie Stromschlägen und Stolperfallen durch die Überschwemmung gewarnt wurden. Die elektrischen Anlagen des Stadions wurden beschädigt, und das Wasser musste abgepumpt werden, bevor das Spiel wieder aufgenommen werden konnte.

Zuschauer-Frust und Entschuldigung der Organisatoren

Einige Besucher kritisierten die Evakuierung und sagten, Familien mit kleinen Kindern seien in das Unwetter getrieben und dann ohne Anleitung zurückgelassen worden. Ein Instagram-Nutzer schrieb, Sicherheitskräfte hätten sich unangemessen verhalten. Die Turnierorganisatoren veröffentlichten später eine Entschuldigung, in der sie erklärten, die Sicherheit habe oberste Priorität und die Geschwindigkeit des Unwetters habe sofortige zusätzliche Maßnahmen erforderlich gemacht. Sie räumten ein, dass einzelne Sicherheitskräfte sich unangemessen verhalten haben könnten, und entschuldigten sich aufrichtig.

„Sollten sich einzelne Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes während der Evakuierung unangemessen verhalten haben, möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.“

Organisatoren der Berlin Tennis Open

Finale nach stundenlanger Verzögerung ausgetragen

Die Veranstaltungsstätte wurde gegen 16 Uhr wieder geöffnet, und das Einzelfinale begann gegen 16:30 Uhr. Linda Noskova, die Nummer 13 der Weltrangliste, besiegte die Weltranglistenvierte Jessica Pegula mit 6:4, 4:6, 6:3 in zwei Stunden. Es war der zweite Karrieretitel für die 21-jährige Tschechin nach ihrem Sieg 2024 in Monterrey. Das Doppelfinale, das ursprünglich nach dem Einzelfinale angesetzt war, war ebenfalls betroffen, es wurden jedoch keine Details genannt.

Turnier blickt trotz Störungen in die Zukunft

Turnierdirektor Markus Zoecke sagte, die Veranstaltung, die an neun Tagen fast 40.000 Zuschauer anzog, sei noch nicht an ihrer Grenze und plane zu wachsen. Anfang der Woche war ein zweiter Eingang aufgrund von Eichenprozessionsspinnern geschlossen worden, und ein Feueralarm im Spielerhotel hatte eine kurze Unterbrechung verursacht. Trotz des Wetterchaos zeigten sich die Organisatoren zufrieden mit der Woche und stellten verbesserte Beziehungen zum Berliner Senat fest.

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