
Niederländischer Porsche-Fahrer mit 235 km/h auf der A3 geblitzt, zahlt 10.000 € nach positivem THC-Test
Ein 23-jähriger Niederländer, der mit einem Porsche auf der A3 bei Montabaur mit über 235 km/h unterwegs war, wurde von der Polizei gestoppt, nachdem er einem Streifenwagen mit 230 km/h davongefahren war. Er testete positiv auf THC und zahlte sofort eine Sicherheitsleistung von 10.000 €.
Der Vorfall
Ein 23-jähriger Mann aus den Niederlanden fuhr am Dienstag, den 4. August 2026, mit einem Porsche auf der Autobahn A3 bei Montabaur mit mehr als 235 km/h. Der Mittagsverkehr war dicht, und der Fahrer fuhr einem zivilen Polizeistreifenwagen mit einem nach Angaben der Beamten deutlich zu geringen Sicherheitsabstand auf. Anschließend überholte er wiederholt rechts, ein verbotenes Manöver, nutzte jede Lücke und scherte sofort wieder vor anderen Fahrzeugen ein.
Verfolgung durch die Polizei
Ein ziviler Streifenwagen mit einem geeichten Tachometer nahm die Verfolgung mit 230 km/h auf, aber der Porsche zog weiter davon. Die Polizei erklärte später, dass es nach dem bisherigen Ermittlungsstand nur glücklichen Umständen zu verdanken sei, dass es zu keiner Kollision kam. Der Fahrer wurde schließlich gestoppt.
- Fahrer überschreitet 235 km/h, fährt dicht auf und überholt rechts im dichten Mittagsverkehr auf der A3 bei Montabaur.
- Ein ziviler Streifenwagen mit 230 km/h kann nicht mithalten; der Porsche zieht davon.
- Polizei stoppt das Fahrzeug; ein Vortest ist positiv auf THC, und eine Blutprobe wird entnommen.
- Fahrer zahlt sofort eine Sicherheitsleistung von 10.000 €; sein Führerschein wird beschlagnahmt.
Drogentest und Konsequenzen
Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen für Drogenkonsum fest. Ein Vortest fiel positiv auf THC aus, und es wurde eine Blutprobe entnommen. Der Fahrer sagte der Polizei, dass er zusammen mit seinem Vater ein Coffeeshop in Eindhoven betreibt und regelmäßig Cannabis aus beruflichen Gründen konsumiert.
Da er im Ausland wohnt und keine Angaben zu seinem Einkommen machte, wurde eine Sicherheitsleistung von 10.000 € festgesetzt und sofort bezahlt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf verbotene Kraftfahrzeugrennen und Gefährdung des Straßenverkehrs dauern an. Die Polizei fügte hinzu, dass der Fahrer zu keinem Zeitpunkt Einsicht in sein Fehlverhalten zeigte.
Rechtlicher Hintergrund
Cannabis ist in Deutschland seit etwa zwei Jahren teilweise legal. Das Gesetz hat keinen Konsumanstieg ausgelöst, und einem Bericht zufolge wurde der Schwarzmarkt teilweise zurückgedrängt. Der Vorfall auf der A3 betrifft jedoch einen Ausländer, der beruflichen Konsum in den Niederlanden angab, wo Coffeeshops unter einer Toleranzpolitik betrieben werden.


