Musik · Dublin, London und Paris

Macklemore sagt, neun US-Arenen hätten seine Free-Palestine-Tour abgelehnt

Macklemore sagt, neun amerikanische Arenen – darunter das Madison Square Garden und das Barclays Center – hätten seine Free-Palestine-Tour abgelehnt, nachdem die Europatournee in Dublin eröffnet worden war.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TheJournal.ie, vrtnws.be, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Selbymay, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Anfang September 2026Macklemore wird nach einer kurzen Rede zur Unterstützung „des besetzten Westjordanlands“ aus Ed Sheerans US-Tournee gestrichen
  2. Mitte September 2026Laut Macklemore bieten neun Arenen Termine bis zum Jahresende an
  3. 26.10.Free-Palestine-Benefizkonzert in Dublins 3Arena mit Hozier, Kneecap und Beoga
  4. 6.11.Instagram-Erklärung: Neun amerikanische Arenen haben die Tour abgelehnt

Neun Arenen lehnen die US-Etappe ab

Am Freitag, dem 6. November, veröffentlichte Macklemore auf Instagram eine Erklärung, in der er mitteilte, neun amerikanische Arenen hätten seine Free-Palestine-Tour abgelehnt. Er schrieb, von Anfang an sei geplant gewesen, die Tour nach Hause in die Vereinigten Staaten zu holen, doch derzeit seien keine US-Termine angesetzt. Der Beitrag, der sich über sieben Bildschirmseiten erstreckte, nannte jede einzelne Spielstätte, darunter das Madison Square Garden, das Barclays Center, die Crypto.com Arena und das Chase Center. Die Liste umfasste zudem das Intuit Dome, das Kia Forum, die UBS Arena, das Prudential Center und die Climate Pledge Arena – mit Häusern in New York, Los Angeles, San Francisco und Seattle. Er schrieb, die Arenen seien wochenlang kontaktiert worden, bevor die Absagen eingingen.

„Von Anfang an war unser Plan, diese Tour nach Hause in die USA zu bringen.“

Macklemore, Rapper

Termine angeboten, dann zurückgezogen

Er sagt, Mitte September hätten dieselben Arenen noch freie Termine bis zum Jahresende angeboten. Sobald sie erfahren hätten, dass es sich um Benefizkonzerte für Palästina handele, seien diese Termine gestrichen worden. Die Gespräche hätten in jedem Fall anders ausgesehen, das Ergebnis sei jedoch identisch gewesen: Die Shows würden in diesen Häusern nicht zugelassen. Er ordnete den Vorgang in einen größeren Zusammenhang ein und sagte, Einschüchterung, Manipulation und Unterdrückung seien Werkzeuge der Mächtigen, um Künstlerinnen und Künstler zum Schweigen zu bringen.

„In über 20 Jahren auf Tour habe ich so etwas noch nie erlebt.“

Macklemore, Rapper

Von Ed Sheerans Tour nach Europa

Macklemore wurde im September aus Ed Sheerans US-Tournee gestrichen, nachdem er während seines Vorprogramms eine kurze Rede zur Unterstützung „des besetzten Westjordanlands“ gehalten hatte. Sheeran hat behauptet, US-Spielstätten hätten ihm mitgeteilt, sie würden die Show nicht ausrichten, wenn Macklemore als Voract bleibe. Sheeran wurde vorgeworfen, sich nicht gegen die Stadionbesitzer – angeführt von Milliardär Robert Kraft – zu stellen, und alle Voracts von Sheeran sprangen aus Solidarität mit Macklemore ab. Der Rapper organisierte daraufhin die Benefiztour Free Palestine, die am 26. Oktober in Dublins 3Arena mit Hozier, Kneecap und Beoga eröffnete. London und Paris folgten, die Erlöse der Reihe gehen an Organisationen, die Palästinenser unterstützen.

Wer Macklemore ist

Macklemore, 43, mit bürgerlichem Namen Benjamin Hammond Haggerty, wurde 2012 als eine Hälfte des Duos Macklemore & Ryan Lewis international bekannt, mit den Hits „Thrift Shop“ (2012) und „Can't Hold Us“ (2013). 2014 gewann das Duo vier Grammy Awards, darunter die Auszeichnung als bester neuer Künstler und bestes Rap-Album. Sein Song „Same Love“ von 2012 plädierte für die Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Ehe und die Rechte von LGBTQ+-Menschen. Seit dem israelischen Krieg im Gazastreifen hat er bei Konzerten immer wieder für Palästinenser Partei ergriffen – mit palästinensischen Flaggen, Parolen wie „Free Palestine“ und Protestsongs wie „Hind's Hall“ und „Hind's Hall 2“. Er hat erklärt, er werde weiter nach Spielstätten suchen, und ihm sei lieber, Chancen in der Branche zu verlieren, als Geschäftsbeziehungen zu Israel weiter über palästinensisches Leben zu stellen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Dublin, London, Paris, New York · Irland, Vereinigtes Königreich, Frankreich

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