Pentagon veröffentlicht dritte UFO-Akte: Kartoffelförmiges Objekt, rätselhafte Kugeln – aber kein Beweis für Außerirdische
Das Pentagon hat am Freitag seinen dritten Satz zuvor geheimer UFO-Dokumente veröffentlicht, darunter Berichte über ein kartoffelförmiges Objekt, das über Colorado schimmerte, rote Kugeln mit Plasma-Kernen und eine Scheibe, die über einem Flughafen in Simbabwe schwebte.
Was die dritte Veröffentlichung abdeckt
Die 72 Aufzeichnungen umfassen FBI-Interviews, CIA-Analysen und Videos. Viele Berichte stammen aus dem Nordosten der USA, wo Zeugen von leuchtend roten Kugeln berichteten, einige mit einer "weißen Plasma-Sonne" im Inneren. Zwei Personen erzählten dem FBI im Februar 2026, sie hätten ein intensiv helles Licht in ihrem Garten gesehen, dann zwei miteinander verbundene Kugeln, die sich davonbewegten. Ein 2025 aufgenommenes iPhone-Video zeigt zwei rote Sphären, die verschmelzen, bevor sie verschwinden. Im Oktober 2023 berichteten sechs Bundespolizisten, sie hätten über zwei Tage hinweg "Kugeln, die andere Kugeln freisetzen" in der Nähe einer sensiblen Anlage im Westen der USA gesehen; das Pentagon vermerkte im Juni 2026, dass der Fall ungelöst bleibt.
Historische und globale Sichtungen
Ein veröffentlichtes Dokument schildert einen Vorfall im Sommer 2008 am internationalen Flughafen Harare in Simbabwe, wo eine scheibenförmige Objekt mit rotierenden Lichtern und Strahlen in großer Höhe schwebend gesichtet wurde. Der FBI-Bericht erklärte, es könnte sich um ein ausländisches Aufklärungsgerät oder ein außerirdisches Raumschiff handeln, traf jedoch keine Entscheidung. Die Sammlung umfasst auch jahrzehntealtes Material, wie einen Brief von 1949 des damaligen FBI-Direktors J. Edgar Hoover als Antwort auf einen Bürger, der glaubte, ein nicht von Menschen gemachtes Objekt gesehen zu haben, was das langjährige Engagement der Regierung bei der Überwachung von UAPs unterstreicht.
Die Colorado-Kartoffel
Zu den seltsamsten Berichten gehört ein Vorfall von 2022 in Fort Carson, Colorado: Fünf Armeeangehörige sahen ein "kartoffelförmiges" Objekt über dem Cheyenne Mountain schweben. Das Objekt erschien opaleszierend, mit "gelenkigen Fischschuppen oder Platten", die nicht symmetrisch waren. Es verharrte etwa zwei Minuten lang still und verschwand dann. Ermittler vermuteten, es könnte sich um Sonnenlicht handeln, das sich im Schnee und tiefen Wolken spiegelt – eine Theorie, der sie nur "geringes Vertrauen" entgegenbrachten. Es wurden keine Fotos gemacht, da die Soldaten keine Handys hatten.
Keine rauchende Pistole
Keine der Akten beweist die Existenz außerirdischen Lebens. Das Pentagon wiederholt, dass alle Fälle ungelöst bleiben und es keine endgültigen Feststellungen treffen könne. Wie Adam Kirsch vom Magazin The Atlantic anmerkte, bieten die Veröffentlichungen „viel schwarz-weiße Trübe, aber nichts, was auch nur annähernd wie ein außerirdisches Raumschiff aussieht.“
Transparenz-Vorstoß
Präsident Trumps Anordnung vom 19. Februar setzte die Freigabeaktion in Gang. Die Veröffentlichung am Freitag ist die dritte, nach dem 8. Mai und dem 22. Mai. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte, die Regierung sei bestrebt, der Öffentlichkeit die Einsicht in die Akten zu ermöglichen. Die UAP-Website, die am 8. Mai gestartet wurde, hat laut Sprecher Sean Parnell weltweit 1,7 Milliarden Zugriffe verzeichnet.
- Trump ordnet Bundesbehörden die Freigabe von UAP-Aufzeichnungen an
- Erste Charge von UFO-Akten veröffentlicht
- Zweite Charge veröffentlicht
- Dritte Charge veröffentlicht: 72 Akten von FBI, CIA und Pentagon
Diese Akten, die hinter Geheimhaltungsstufen verborgen waren, haben lange Spekulationen befeuert – und es ist an der Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst sieht.


