Regierung · Bukarest und Brașov

AUR-Abgeordneter Dan Tănasă sieht sich nach fremdenfeindlichen Äußerungen im Parlament mit neuer Strafanzeige konfrontiert

Dan Tănasă sagte in der Abgeordnetenkammer, asiatische Arbeitsmigranten hätten Lepra und Drogenhändler nach Rumänien gebracht – vier Tage, nachdem er vor Gericht gestellt worden war. Ein ehemaliger Polizist erstattete wegen seiner Beschimpfungen auf Facebook eine neue Anzeige.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, HotNews.ro, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bukarest, Brașov · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. August 2025Facebook-Post, in dem er Rumänen auffordert, Bestellungen ausländischer Arbeitskräfte zu verweigern – laut Staatsanwaltschaft eine Aufstachelung zu Hass
  2. 22.10.Tănasă wird wegen Aufstachelung zu Gewalt, Hass oder Diskriminierung vor Gericht gestellt
  3. Montag, 26. Oktober, RedeFremdenfeindliche Äußerungen über ausländische Arbeitskräfte in der Abgeordnetenkammer
  4. Montag, 26. Oktober, AnzeigeMarian Godină erstattet bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen missbräuchlichen Verhaltens

Äußerungen in der Abgeordnetenkammer

Am Montag, 26. Oktober, nutzte Dan Tănasă, Abgeordneter der Allianz für die Union der Rumänen (AUR), eine Rede im Plenum der Abgeordnetenkammer, um ausländische Arbeitskräfte anzugreifen, insbesondere solche aus asiatischen Ländern. Er sagte, die Anwerbung von Arbeitskräften von außerhalb Europas werde schwerwiegende Folgen für Rumänien und andere europäische Staaten haben. Er griff auch die USR an, eine konkurrierende Partei, und legte deren Vertretern nahe, in die Herkunftsländer der Migranten zu ziehen. Tănasă behauptete, die Ankunft asiatischer Arbeitskräfte habe die Lepra nach Rumänien zurückgebracht, und mit ihnen seien Drogenhändler aus Bangladesch und Nepal gekommen. An die USR gewandt sagte er:

„Ihr habt die Lepra zurückgebracht, ihr habt Drogenhändler aus Bangladesch und Nepal gebracht“

Dan Tănasă

Prozess wegen eines Facebook-Posts von 2025

Tănasă war am Donnerstag, 22. Oktober, wegen Aufstachelung zu Gewalt, Hass oder Diskriminierung vor Gericht gestellt worden. Das Verfahren betrifft einen Facebook-Post vom August 2025, in dem er laut den Staatsanwälten der Generalstaatsanwaltschaft die Rumänen aufforderte, die Zustellung von Bestellungen durch ausländische Arbeitskräfte zu verweigern. Die Staatsanwälte sind der Auffassung, der Post habe Hass und Diskriminierung gegen Arbeitskräfte aus Asien und Afrika geschürt. Tănasă beruft sich auf seine parlamentarische Immunität und erklärt, der Post habe eine politische Meinung zum Ausdruck gebracht, die er in Ausübung seines Mandats geäußert habe.

Zwei Anzeigen nach dem Strafgesetzbuch

Am Montag, 26. Oktober, teilte der ehemalige Polizist Marian Godină auf Facebook mit, er habe bei der Staatsanwaltschaft beim Obersten Kassations- und Gerichtshof Anzeige erstattet. Er bat die Staatsanwälte zu klären, ob die Beschimpfungen Tănasăs missbräuchliches Verhalten nach Artikel 296 Absatz (1) des Strafgesetzbuchs darstellen. Dieser Artikel stellt beleidigende Äußerungen einer Person in Ausübung ihres Amtes unter Strafe von einem bis sechs Monaten Haft oder einer Geldstrafe. Godină erklärt, er habe Screenshots von Kommentaren gespeichert, in denen Tănasă einen Nutzer als „Rotzesser“ bezeichnete, einen anderen fragte, ob er Verdünner geschnüffelt habe, und einen Dritten mit einer Robbe verglich. Eine separate Anzeige kündigte der PNL-Abgeordnete Alexandru Muraru an. Godină hinterfragte zudem Darlehen von fast 942.000 Lei, die in der 2025 fälligen Vermögenserklärung Tănasăs aufgeführt sind, und fragte, ob sie zurückgezahlt worden seien. Die zentrale Frage formulierte er so:

„Ich halte es für hinreichend belegt, die Justizbehörden zu bitten, diese Situation zu prüfen.“

Marian Godină

Tănasăs Reaktion

Tănasă wies die Vorwürfe auf Facebook zurück und erklärte, der Post sei eine politische Meinungsäußerung gewesen und er habe nicht zu Gewalt aufgerufen. Er schrieb:

„Um es klarzustellen: Ich habe niemanden zu Gewalt aufgerufen. Ich habe nicht verlangt, dass jemand angegriffen wird. Ich habe eine öffentliche Politik kritisiert.“

Dan Tănasă

Er fügte hinzu, er werde sich vor Gericht verteidigen. Godină wies darauf hin, dass der Post über die Lieferboten auf der Facebook-Seite des Abgeordneten nicht mehr verfügbar sei, und fragte, warum er gelöscht worden sei, wenn er doch eine politische Meinung wiedergebe. Tănasă hatte erklärt, sein Mandat werde permanent ausgeübt und nicht nur zu Dienstzeiten; Godină sagte, diese Erklärung habe seine Aufmerksamkeit auf die Antworten gelenkt, die Tănasă Bürgern auf Facebook schreibe.

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