NABU erklärte am Mittwoch, 21. Oktober, niemand sei festgenommen worden und niemandem sei ein Verdacht mitgeteilt worden; die Behörde nannte keinen Verdächtigen. Die Nationalbank bestätigte die Durchsuchungen und erklärte, sie arbeite weiter normal.
Ukrainska Pravda bringt die Untersuchung mit der mutmaßlichen Geldwäsche von Geldern in Verbindung, die für die Kaution des früheren Energieministers German Galushchenko verwendet wurden, der gemeinsam mit zwei weiteren ehemaligen Ministern beschuldigt wird.
Der frühere Vorsitzende des Aufsichtsrats der Sens Bank, Shevki Adjuner, sagte Anfang September vor der Untersuchungskommission des Parlaments aus, Vasyl Veselyi sei auf Empfehlung Pyshnyis ernannt worden – eine Darstellung, die Pyshnyi bestreitet.
NABU und SAP führten im August 2026 eine Operation mit dem Decknamen „Forest Gump“ durch, weil nach Ermittlerdarstellung 150 Millionen Hrywnja gewaschen wurden, die für Galushchenkos Kaution bestimmt waren.

Ermittler des Nationalen Anti-Korruptionsbüros der Ukraine (NABU) und der Sonderstaatsanwaltschaft für Korruptionsbekämpfung (SAP) haben am Mittwoch, 21. Oktober, die Räumlichkeiten der Nationalbank der Ukraine sowie die Wohnung eines ihrer Mitarbeiter durchsucht. Ukrainska Pravda und The Kyiv Independent berichteten unter Berufung auf anonyme, der Untersuchung nahestehende Quellen, die Durchsuchungen hätten auch das Büro und den Wohnsitz von Gouverneur Andriy Pyshnyi erreicht. Politische Quellen von Ukrainska Pravda erklärten, die Staatsanwaltschaft durchsuche Pyshnyis Wohnung. NABU nannte die betroffene Person nicht, und es ist unklar, ob Pyshnyi als Verdächtiger gilt. Die Nationalbank bestätigte die Durchsuchungen in ihrer Zentrale und erklärte, sie arbeite weiter normal. Die Abgeordneten Yaroslav Zhelezniak und Oleksiy Honcharenko hatten am 20. Oktober in sozialen Netzwerken erklärt, die Durchsuchungen umfassten auch Pyshnyis Büro, eine Bestätigung dafür lag damals noch nicht vor.
NABU erklärte in einer Mitteilung auf seinem Telegram-Kanal, die Durchsuchungen seien genehmigt und würden im Einklang mit geltendem Recht durchgeführt.
„Niemand wurde festgenommen, und niemandem wurde eine Verdächtigung mitgeteilt.“
Es wurde weder eine Festnahme noch ein Verdacht bekannt gegeben, daher kann bislang niemand als Verdächtiger in dem Fall bezeichnet werden. Die Ermittlungen werden von der SAP beaufsichtigt, und NABU erklärte, während der laufenden Voruntersuchung keine weiteren Details preiszugeben. Die Nationalbank kündigte weitere Erläuterungen an, sobald die Verfahrenshandlungen abgeschlossen sind; der Betrieb laufe unterdessen wie gewohnt weiter.
Ukrainska Pravda bringt die Durchsuchungen mit einem bestehenden Geldwäscheverfahren über Gelder in Verbindung, die mutmaßlich für die Kaution des früheren Energieministers German Galushchenko bestimmt waren. Galushchenko wird gemeinsam mit zwei weiteren ehemaligen Ministern beschuldigt, an einem mutmaßlichen System zur Zahlung von Provisionen an private Auftragnehmer des staatlichen Atomenergieunternehmens beteiligt gewesen zu sein. Der Fall hatte im vergangenen Herbst für politischen Wirbel gesorgt, weil die Hauptverdächtigen dem Umfeld von Präsident Volodymyr Zelensky nahestanden. Nach der Version der Ermittler wurden 150 Millionen Hrywnja gewaschen, um die Kaution zu zahlen; NABU und SAP führten im August 2026 eine Operation mit dem Decknamen „Forest Gump“ durch. NABU erklärte, dafür seien die Sens Bank und Konten von Unternehmen unter ihrer Kontrolle genutzt worden. Galushchenko war im Februar im Zuge der Ermittlungen „Midas“ festgenommen worden, in die auch Timur Mindich verwickelt ist, ein früherer Geschäftspartner Zelenskys.
Die Sens Bank wurde 2023 verstaatlicht, nachdem sie russischen Bankiers mit Verbindungen zum Kreml gehört hatte, bis sie im Krieg enteignet wurde. Ukrainska Pravda zufolge könnte sich die Untersuchung auf die Auswahl des Bankvorsitzenden beziehen. Vasyl Veselyi, ein früherer Berater des Aufsichtsrats der Sens Bank, taucht in der Untersuchung „Midas“ auf, deren Aufzeichnungen ein Gespräch mit ihm enthalten. Anfang September sagte der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Shevki Adjuner vor einer temporären parlamentarischen Untersuchungskommission aus, Veselyi sei auf Empfehlung Pyshnyis ernannt worden. Pyshnyi hat bestritten, Veselyi empfohlen, ihn dem Aufsichtsrat vorgestellt oder Druck auf den Aufsichtsrat ausgeübt zu haben, und bezeichnete gegenteilige Behauptungen als unwahr. Zhelezniak erklärte unter Berufung auf mehrere seiner Quellen, die Durchsuchungen stünden im Zusammenhang mit dem Chemiewerk KarpatNaftoKhim, und dem Gouverneur werde bald eine Verdachtsmitteilung zugestellt. NABU hat diese Angaben nicht bestätigt.
Mehrere Punkte bleiben ungeklärt. NABU hat nicht mitgeteilt, ob gegen Pyshnyi ermittelt wird; Berichte über eine Durchsuchung seiner Wohnung stammen von anonymen Quellen und Politikern, nicht von der Behörde. NABU machte zudem keine Angaben zur vermuteten Straftat, dazu, bei welchem Mitarbeiter die Wohnung durchsucht wurde, oder dazu, ob Dokumente beschlagnahmt wurden. Die Nationalbank hat weitere Erläuterungen nach Abschluss der Verfahrenshandlungen zugesagt. Bislang wurde weder eine Beschuldigung noch eine Verdachtsmitteilung öffentlich gemacht.
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NABU und SAP haben am Mittwoch, 21. Oktober, die Nationalbank der Ukraine und die Wohnung eines Mitarbeiters durchsucht. Medienberichten zufolge wurden auch das Büro und die Wohnung des Gouverneurs durchsucht, was die Behörde nicht bestätigt hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, La Razón, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er