Sicherheit · München
Ein Toter nach Güterzug-Entgleisung von Münchner Brücke auf Straße
Am frühen Samstagmorgen sind in München-Milbertshofen zwei Güterzüge beim Rangieren zusammengestoßen. Dabei stürzten zwei leere Waggons rund fünf Meter tief auf die Schleißheimer Straße und begruben einen Mann unter sich, der dabei ums Leben kam.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, stern.de, N-tv und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein Mann wurde nach dem Zusammenstoß tot unter den herabgestürzten Waggons aufgefunden, teilte die Polizei mit. Weitere Verletzte gab es nicht.
Die Entgleisung schleuderte zwei leere Güterwaggons von einer fünf Meter hohen Brücke auf die Schleißheimer Straße, wobei ein vorbeifahrender Bus und sieben geparkte Autos beschädigt wurden.
Die Ermittler untersuchen, warum beide Züge beim Rangieren auf demselben Gleis waren; Gefahrgut war nicht beteiligt.
- 20.06.Zwei Güterzüge kollidieren beim Rangieren auf der Nordring-Brücke; zwei Waggons stürzen auf die Schleißheimer Straße.
- 20.06.Bergung: Kran setzt ersten Waggon auf die Straße ab; zweiter soll zurück auf die Brücke gehoben werden.
- 21.06.Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis Sonntag fortgesetzt.
Zusammenstoß und Sturz
Gegen 1:40 Uhr am Samstag kollidierten zwei Güterzüge beim Rangieren auf einer Eisenbahnbrücke über die Schleißheimer Straße im Münchner Stadtteil Milbertshofen. Durch den Aufprall entgleiste ein Zug, zwei leere Waggons stürzten rund fünf Meter von der Brücke. Ein Mann wurde unter den Trümmern mit tödlichen Verletzungen entdeckt; weitere Verletzte gab es nicht. Ein darunter vorbeifahrender Stadtbus wurde von herabfallenden Teilen getroffen und leicht beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt, Fahrgäste waren nicht an Bord. Sieben geparkte Autos wurden ebenfalls leicht beschädigt.
Rettung und Bergung
Rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sicherten die Unfallstelle. Bis zum Mittag hatte ein schwerer Kran einen Waggon auf die Straße abgesetzt; die Besatzung plante, den zweiten zurück auf die Brücke zu heben. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis Sonntag andauern.
„Es ist unglaublich, dass zwei Züge kollidieren und von einer Brücke stürzen.“
Ursache wird untersucht
Polizei und Bahnexperten arbeiten daran, zu klären, wie die beiden Güterzüge beim Rangieren auf dasselbe Gleis geraten konnten. Die Waggons waren leer und transportierten keine Gefahrgüter; die Behörden erklärten, es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Strecke wird ausschließlich von Güterzügen genutzt, sodass keine Personenzüge betroffen waren.
Hintergrund: Nordring
Der DB-Nordring ist eine wichtige Güterverkehrsachse für die bayerische Wirtschaft und soll künftig stärker genutzt werden, unter anderem für mögliche S-Bahn-Verbindungen. Der Unfall ereignete sich auf einem Abschnitt, der nur dem Güterverkehr dient. Schadensschätzungen für Infrastruktur und Fahrzeuge liegen noch nicht vor.
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Quellen und Kontext
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