Konflikte · Moskau und Kiew

Ukraine greift Moskauer Ölraffinerie mit 1.900 Drohnen an und legt 450 Flüge lahm

Ein koordinierter ukrainischer Drohnen- und Raketenangriff traf in der Nacht die Ölraffinerie Kapotnya in Moskau, legte über 450 Flüge lahm und fiel mit dem letzten Tag der russischen Parlamentswahlen zusammen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rzeczpospolita, oko.press, naTemat.pl und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Moskau, Kiew · Russland, Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 18.09.Russische Luftverteidigung fängt 350 Drohnen auf dem Weg nach Moskau ab, während die Duma-Wahl beginnt.
  2. 19.09.Wolodymyr Selenskyj kündigt eine Anpassung der ukrainischen Tiefschlagtaktiken an.
  3. 20.09.Ukrainische Drohnen und Raketen treffen die Ölraffinerie Kapotnya und legen über 450 Moskauer Flüge lahm.

Nächtliche Angriffe auf Moskauer Raffinerieinfrastruktur

Ukrainische Streitkräfte führten in der Nacht zum 20. September 2026 einen Langstrecken-Luftangriff auf Ziele innerhalb der russischen Hauptstadt durch. Hauptziel der Operation war die Gazpromneft-Ölraffinerie Moskau im Bezirk Kapotnya, etwa 15 Kilometer vom Kreml entfernt. Der ukrainische Generalstab meldete einen ausgedehnten Brand in der Anlage, wobei die atmosphärisch-Vakuum-Destillationsanlage AVT-6, ein umfassender Rohölverarbeitungskomplex und eine Isomerisierungsanlage beschädigt wurden. Die Raffinerie Kapotnya verarbeitet jährlich rund 12 Millionen Tonnen Rohöl und versorgt den Markt mit Benzin, Diesel und Flugkraftstoff. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass an der Operation mehrere Behörden beteiligt waren, darunter der Sicherheitsdienst der Ukraine, die Streitkräfte für unbemannte Systeme, die Spezialeinsatzkräfte, der militärische Hauptnachrichtendienst und der Auslandsnachrichtendienst.

„Moskau sollte, anstatt auf Kosten anderer Regionen mehrschichtige Luftverteidigungsringe aufzubauen, seinen grausamen Krieg beenden und den Frieden wählen.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

Eingesetzte Munition und Behauptungen der Luftverteidigung

Bei dem Angriff kam eine Kombination ukrainischer Langstreckenmunition zum Einsatz, darunter die Systeme Flamingo, Palianycia, Pelican, FP-1, RZ-100, MICH-2000, Vendetta, Luty, Bars und Sichen. Das russische Verteidigungsministerium meldete, dass seine Luftverteidigungseinheiten innerhalb von 24 Stunden in allen Sektoren 1.951 Drohnen, acht Flamingo-Raketen und acht HIMARS-Raketen abgefangen hätten. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, dass seit Samstag landesweit über 1.600 Drohnen abgefangen worden seien, davon 450 mit direktem Ziel Moskau. Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur werden seit dem Frühjahr 2026 systematisch durchgeführt, im Rahmen der Anfang des Jahres eingeleiteten Tiefschlagstrategien.

Zählung des russischen Verteidigungsministeriums der 24-Stunden-Abfangjäger am 20. September
Drohnen
1951
Flamingo-Raketen
8
HIMARS-Raketen
8

Daten aus dem Artikeltext

Stilllegung des Luftverkehrs und Flughafenverspätungen

Der Luftangriff führte zu Annullierungen und Verspätungen im gesamten zivilen Luftverkehrsnetz Moskaus. Die russische Zeitung Kommersant berechnete, dass an den vier wichtigsten Flughäfen der Hauptstadt rund 450 Flüge verspätet oder gestrichen wurden. Am Flughafen Scheremetjewo registrierten die Behörden über 35 Annullierungen sowie 121 Ankünfte und 126 Abflüge, die entweder verspätet oder nach Nischni Nowgorod, Kasan, Tscheboksary und Sankt Petersburg umgeleitet wurden. Wnukowo verzeichnete 11 Annullierungen, 60 Abflugverspätungen von mehr als sechs Stunden und 69 Verspätungen bei ankommenden Flügen, wobei mehr als zehn Flugzeuge zu regionalen Drehkreuzen umgeleitet wurden. Domodedowo strich 27 Ankünfte und einen Abflug, während Schukowski zwei Annullierungen und sieben verspätete Flüge meldete, sodass Tausende von Passagieren in den Terminals festsaßen.

Strategischer Kontext und Wahltermin

Der Angriff fiel mit dem dritten und letzten Wahltag der russischen Parlamentswahlen zur Staatsduma zusammen, die am 18. September 2026 begannen. Die russischen Behörden meldeten eine landesweite Wahlbeteiligung von 45 % bis zum Mittag des 20. September und stellten fest, dass die elektronischen Wahlsysteme in Moskau während des Wahlwochenendes Cyberstörungen ausgesetzt waren. Der polnische Militäranalytiker und ehemalige GROM-Kommandeur Roman Polko bemerkte, dass die Operationen den direkten Druck auf die russischen logistischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten aufrechterhalten.

„Nur aus einer Position der Stärke kann Frieden erreicht werden.“

Roman Polko, Ehemaliger Kommandeur

Polko stellte fest, dass die konsequenten Angriffe auf Raffinerieanlagen die wirtschaftliche Grundlage des russischen Verteidigungssektors ins Visier nehmen und gleichzeitig die inländische Treibstoffversorgung beeinträchtigen.

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Quellen und Kontext

Orte
Moskau

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