Verdächtiger im Entführungs- und Mordfall eines Luxusrestaurant-Managers in der Algarve tot in Gefängniszelle in Faro aufgefunden
Ein 39-jähriger Mann, der wegen des gewaltsamen Todes des Gastronomen Ricardo Claro in Untersuchungshaft saß, wurde am Freitagmorgen im Estabelecimento Prisional de Faro leblos aufgefunden. Gefängniswärter entdeckten ihn bei der täglichen Zellenöffnung ohne Lebenszeichen; eine Autopsie soll die Todesursache klären.
Entdeckung im Gefängnis von Faro
Am Freitag, dem 24. Juli 2026, fanden Gefängniswärter des Estabelecimento Prisional de Faro einen 39-jährigen Häftling tot in der Zelle, die er mit einem anderen Insassen teilte. Der Mann, der seit März wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Entführung und Ermordung von Ricardo Claro in Untersuchungshaft saß, reagierte während der morgendlichen Öffnungsprozedur nicht.
Der Insasse reagierte nicht auf den Aufruf während der morgendlichen Öffnung der Zellen, und die ersten Hinweise deuten auf einen natürlichen Tod hin.
Eine Justizquelle teilte Expresso mit, dass es derzeit keine Anzeichen für einen gewaltsamen Tod oder Suizid gebe; die Leiche werde obduziert. Die Polícia Judiciária (PJ) hat Ermittlungen zu den Umständen des Todes eingeleitet; die Rettungsdienste (INEM) wurden unmittelbar nach der Entdeckung alarmiert.
Das Verschwinden und der Mord an Ricardo Claro
Ricardo Claro, 50, Personaldirektor und Partner des Luxusrestaurants Well im Touristikkomplex Vale do Lobo in Almancil, verschwand am 13. März 2026, nachdem er im Haus seiner Mutter in Faro zu Abend gegessen hatte. Seine Familie meldete ihn als vermisst, und die PJ leitete Ermittlungen ein.
Am 20. März gab die PJ die Festnahme eines 39-jährigen Mannes wegen des Verdachts auf Entführung und Raub bekannt. Laut Polizei deuteten starke Beweise darauf hin, dass Claros Verschwinden nicht freiwillig erfolgte und ein krimineller Plan ausgearbeitet worden war, um ihn seiner Freiheit zu berauben und alle Wertgegenstände zu stehlen, die er bei sich trug oder auf die er Zugriff hatte.
Die gesammelten Beweise ließen den Schluss zu, dass ein kriminelles Projekt skizziert wurde, das darin bestand, das Opfer seiner Freiheit zu berauben, mit dem Ziel, sich alle Wertgegenstände anzueignen, die es bei sich trug oder zu denen Zugang möglich war.
Der Verdächtige wurde vom Gericht von Faro in Untersuchungshaft genommen; ihm wurden schwere Entführung, schwerer Raub und schwerer Kartenmissbrauch vorgeworfen.
Entdeckung der Leiche
Am 2. April 2026 lokalisierte die PJ Ricardo Claros Leiche auf einem Brachland im Gebiet Esteval von Loulé. Das Opfer wurde mit Klebeband gefesselten Hand- und Fußgelenken aufgefunden; die PJ erklärte, es gebe starke Anzeichen für einen gewaltsamen Tod, der aller Wahrscheinlichkeit nach am Tag des Verschwindens eingetreten sei.
Bei der Betrachtung des identifizierten Tatorts gibt es starke Anzeichen für einen gewaltsamen Tod, der, wie alles darauf hindeutet, am Tag des Verschwindens eingetreten ist.
Die Verdächtigen sollen Claro in einen Hinterhalt gelockt, ihn tödlich angegriffen, dann den Tresor des Restaurants geöffnet, sein Haus ausgeraubt und mehrere Banktransaktionen mit Geld des Opfers und des Betriebs durchgeführt haben.
Die anderen Verdächtigen und die brasilianische Verbindung
Die PJ identifizierte drei Verdächtige, alle brasilianische Staatsbürger. Der nun verstorbene 39-Jährige war der einzige, der in Untersuchungshaft saß. Die beiden anderen Verdächtigen sollen nach Brasilien geflohen sein, sodass die Ermittlungen zu Claros Mord ohne Hauptangeklagte bleiben.
Die DGRSP bestätigte, dass eine Autopsie zur Klärung der Todesursache durchgeführt wird, während interne Gefängnisverfahren und justizielle Kommunikation laufen.
- Ricardo Claro verschwindet nach dem Abendessen im Haus seiner Mutter in Faro.
- Die PJ verhaftet einen 39-jährigen Verdächtigen wegen Entführung und Raub.
- Claros Leiche wird in Loulé gefunden, mit Klebeband gefesselt; die PJ bestätigt gewaltsamen Tod.
- Verdächtiger tot in seiner Gefängniszelle in Faro aufgefunden; Autopsie angeordnet.


