Regierung · Lissabon und Porto
Montenegro bricht zehntägiges Schweigen, verteidigt Polizei und gibt Sozialisten die Schuld an der Wohnungsnot
Luís Montenegro kehrte am Dienstag, 27. Oktober, nach zehn Tagen ohne öffentlichen Terminplan ins Parlament und damit in die Öffentlichkeit zurück. Er lobte das Vorgehen der Polizei bei den Wohnungsprotesten und machte frühere sozialistische Regierungen für den Mangel an Wohnungen verantwortlich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, Diário de Notícias, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Premierminister hatte zehn Tage lang keinen öffentlichen Terminplan und trat am Dienstag, 27. Oktober, zum Auftakt der Debatte über den Staatshaushalt 2027 im Parlament wieder auf.
Montenegro sagte, die PSP sei besonders sorgfältig und kompetent bei der Wiederherstellung der Normalität gewesen, nach einem Polizeieinsatz am Rossio in Lissabon am Samstag, 24. Oktober.
André Ventura fragte, wo Montenegro während der Proteste gewesen sei, und Montenegro antwortete, er habe durchgehend gearbeitet und Kontakt zu Ministern gehalten.
Montenegro sagte, in Portugal seien in den letzten zehn Jahren nicht genug Wohnungen gebaut worden, und wies die Kritik von Sozialisten, Kommunisten und dem Linksblock an den Mietrechtsänderungen zurück.

- 24.10.Protest am Rossio in Lissabon endet mit einem Polizeieinsatz
- 25.10.Polizeieinsatz in Lissabon in den frühen Morgenstunden
- 27.10.Montenegro spricht im Parlament nach zehn Tagen ohne öffentlichen Terminplan
- 28.10.Präsident Seguro soll mit Wohnungsexperten zusammenkommen
Zehn Tage außer Sichtweite
Premierminister Luís Montenegro hatte zehn Tage lang keinen öffentlichen Terminplan, während Wohnungsproteste die Straßen von Lissabon und Porto füllten. Am Dienstag, 27. Oktober, kehrte er zum Auftakt der Parlamentsdebatte über den Staatshaushalt 2027 zurück – sein erster öffentlicher Auftritt nach dieser Phase. Oppositionsparteien und Teile der Zivilgesellschaft hatten sein Schweigen kritisiert. Präsident Seguro, der fast eine Woche lang nicht öffentlich aufgetreten war, hatte inzwischen die Parteien und den Staatsrat zu einem Treffen über den gesellschaftlichen Zusammenhalt einberufen und sollte am Mittwoch, 28. Oktober, mit Wohnungsexperten zusammenkommen.
Das Vorgehen der Polizei bei den Protesten
Ein Protest am Rossio in Lissabon endete am Samstag, 24. Oktober, mit einem Polizeieinsatz, und in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 25. Oktober, griff die Polizei in Lissabon erneut ein. Montenegro lobte die Polícia de Segurança Pública (PSP) für ihr Vorgehen bei den Demonstrationen und bezeichnete die Reaktion als ausgewogen und besonnen. Vor dem Parlament sagte er:
„Die PSP ist besonders sorgfältig und kompetent vorgegangen, um die Normalität wiederherzustellen, wann immer es zu Ausschreitungen kommt.“
Laut Montenegro hielten die Polizeieinsätze die Grundsätze der Angemessenheit, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit ein. Er wies Vorwürfe zurück, das Demonstrationsrecht sei eingeschränkt worden, und argumentierte zugleich, das Recht und seine Ausübung dürften die öffentliche Ordnung, die öffentliche Ruhe und die öffentliche Gesundheit nicht beeinträchtigen. Die Proteste fanden vor allem in Lissabon und Porto statt.
Venturas Frage und die Antwort vom "Arbeiten"
André Ventura, Vorsitzender von Chega, eröffnete seine Fragen mit der Frage, wo Montenegro gewesen sei, während Polizeibeamte angegriffen und beleidigt und der Rechtsstaat bedroht worden sei. Montenegro entgegnete, er habe an jedem Tag der Proteste für das Land gearbeitet und sei in Kontakt mit Ministern, Regierungsmitgliedern und den ihnen unterstellten Diensten gestanden. Er teilte die Politiker in jene ein, die Arbeit so verstünden, dass sie Interviews gäben und auf jeden Vorwurf antworteten, und jene, die öffentliche Politik umsetzten, die die Probleme der Menschen löse – und ordnete Ventura der ersten Gruppe zu. Der Wortwechsel fand in derselben Debatte über den Haushalt 2027 statt.
Schuldzuweisung beim Wohnen und die Haushaltsdebatte
Montenegro räumte ein, dass die Wohnungskrise strukturell sei, nicht erst vor Kurzem begonnen habe und nicht in zwei Jahren gelöst werden könne. Die Verantwortung wies er den früheren sozialistischen Regierungen zu und sagte:
„Es gibt in Portugal nicht genug Wohnungen, weil in den letzten zehn Jahren niemand welche gebaut hat.“
Die Bilanz der sozialistischen Regierungen bezeichnete er als die größte Inkompetenz in der Wohnungspolitik und wies zurück, was er moralische Überlegenheitskomplexe der Linken nannte. Zu den von der Regierung vorgeschlagenen Änderungen am städtischen Mietrecht, die Sozialisten, Kommunisten und der Linksblock kritisiert hatten, sagte er, das Gesetz sei noch nicht geändert worden, und die Mietrechtsänderungen seien nur in allgemeiner Form gebilligt worden. Er warnte, anhaltende Demagogie und Populismus würden die Kritiker bedeutungslos machen, und erklärte, die Antwort der Regierung liege in einer Ausweitung des Wohnungsangebots.
Wie es weitergeht
Für Dienstag wurde ein neuer Protest vor dem Parlament angekündigt, wo Regierung und Parteien über den Haushalt debattieren. Montenegros Rückkehr beendet eine zehntägige Abwesenheit vom öffentlichen Terminplan, während Seguros Treffen mit Wohnungsexperten für Mittwoch, 28. Oktober, angesetzt ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Jornal ExpressoMontenegro zurück im Angriff: gegen „Sozialisten, Kommunisten und Blockmitglieder“ beim Wohnungsbau und zur Verteidigung der „vorsichtigen und kompetenten“ PSPMontenegro voltou ao ataque: contra "socialistas, comunistas e bloquistas" na habitação e em defesa da PSP "cuidadosa e competente" · Original auf Portugiesisch
- Diário de NotíciasMontenegro lobt das Vorgehen der PSP bei den Protesten und weist zurück, in den letzten Tagen abwesend gewesen zu sein. „Ich habe gearbeitet“Montenegro elogia atuação da PSP nos protestos e recusa ter estado ausente nos últimos dias. "Estive a trabalhar" · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoVentura fragte „wo warst du“ Montenegro. Die Antwort? „Am Arbeiten“Ventura questionou "onde andou" Montenegro. A resposta? "A trabalhar" · Original auf Portugiesisch
- Jornal ExpressoMontenegro bricht Schweigen zu Demonstrationen während der HaushaltsdebatteMontenegro interrompe silêncio sobre manifestações no debate do Orçamento · Original auf Portugiesisch
- Luís Montenegro
- Premierminister von Portugal, der während der Haushaltsdebatte 2027 im Parlament sprach
- Seguro
- Präsident von Portugal, der die Parteien und den Staatsrat zum gesellschaftlichen Zusammenhalt einberief
- André Ventura
- Vorsitzender von Chega, der Montenegro im Parlament zu seinem Schweigen während der Proteste befragte
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