Wahlen · Moschato und Rhodos
Mitsotakis startet Wahlkampf und ernennt Kyranakis zum Parteisekretär für dritte Amtszeit
In einer deutlich auf die Wahl ausgerichteten Rede vor dem Politischen Komitee der Partei beauftragte Premierminister Kyriakos Mitsotakis den neuen Sekretär Konstantinos Kyranakis, den Parteiapparat für die Wahlen 2027 auf Touren zu bringen, landesweite Tourneen zu starten und einen klaren Sieg in einer Runde zu versprechen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, iefimerida.gr, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mitsotakis teilt den Parteifunktionären mit, dass das Rennen um die Wahl 2027 bereits begonnen hat, mit landesweiten Tourneen ab dem 13. Juni in Rhodos.
Konstantinos Kyranakis, ein enger Vertrauter und ehemaliger stellvertretender Regierungssprecher, wird zum Sekretär gewählt, um die organisatorische Vorbereitung voranzutreiben.
Der Premierminister warnt vor Protestwahl und betont, dass der erste Wahlsonntag eine absolute parlamentarische Mehrheit bringen muss.
Die Bemühungen konzentrieren sich darauf, enttäuschte bürgerliche Wähler zurückzugewinnen und die traditionelle konservative Unterstützung zu sichern, angesichts des erwarteten Starts einer rivalisierenden Partei durch Antonis Samaras.
Mitsotakis nennt Mindestlohnerhöhungen, Arbeitsplatzschaffung, digitale Reformen und Gesundheitsmodernisierungen als zentrale Erfolge für die nächste Wahl.
- 10.06.Konstantinos Kyranakis wird zum Parteisekretär der Nea Dimokratia gewählt.
- 13.06.Mitsotakis beginnt seine landesweite Tournee in Rhodos.
- 1.01.Parlamentswahlen angesetzt (genaues Datum steht noch nicht fest).
Vorwahlkundgebung
Am 10. Juni 2026 wandte sich Premierminister Kyriakos Mitsotakis im Parteihauptquartier in Moschato an das Politische Komitee der Nea Dimokratia und läutete damit faktisch den Startschuss für den Wahlkampf zu den Parlamentswahlen 2027 ein. Er bezeichnete die bevorstehende Zeit als „einen anspruchsvollen Marathon bis zu den Wahlen 2027“ und forderte den neuen Parteisekretär Konstantinos Kyranakis auf, „auf das Gaspedal zu treten“. Der gesamte Parteiapparat wurde auf Wahlkampfmodus geschaltet, wobei Mitsotakis betonte, dass „jeder Tag zählt“ und dass der Ausgang bereits von den ersten Kilometern des Rennens an entschieden werde.
„Wenn man einen Marathon läuft, wird das Rennen schon von den ersten Kilometern an gewonnen. Der gute Marathonläufer hat von Anfang an Rhythmus.“
Neuer Sekretär übernimmt das Ruder
Konstantinos Kyranakis wurde per Akklamation einstimmig zum neuen Sekretär des Politischen Komitees gewählt. Mitsotakis lobte ihn als „einen Kader mit einem langen Weg in der Fraktion seit seiner Studienzeit, von der DAP, von der ONNED“. In seiner eigenen Rede schilderte Kyranakis die Erfahrungen seiner Generation während der jahrzehntelangen Krise und betonte, dass „wir alle das Trikot der Fraktion schwitzen müssen“, um die Nea Dimokratia zu einem weiteren Sieg zu führen. Er bedankte sich beim Premierminister für das Vertrauen und die Vergabe von Chancen an eine Generation, die unter Sparmaßnahmen und Brain Drain gelitten habe und von der die Hälfte das Land verlassen habe.
„Neo-Demokraten, wir haben es geschafft. Alle gemeinsam haben wir es geschafft. Heute leben wir in einem Griechenland mit einer starken Wirtschaft, mit militärischer Überlegenheit zu Lande, in der Luft und zur See.“
Strategie für einen einzigen Sonntag
Mitsotakis warnte davor, dass die Rede von einem zweiten Wahlgang das Streben der Partei nach einer absoluten Mehrheit untergrabe. Er bestand darauf, dass „der Sonntag der großen Wahl nur einer sein wird und nur dieser Sonntag Selbstständigkeit bringen kann“. So soll eine Protestwahl im ersten Durchgang verhindert werden. Die Partei befürchtet, dass Wähler aus Protest wählen könnten, wenn sie von einem zweiten Wahlgang ausgehen. Daher lautet die Botschaft, dass der erste Wahlgang ein endgültiges Ergebnis liefern muss.
Werbung um die Mitte und die Rechte
Der Premierminister identifizierte zwei Prioritätsgruppen: bürgerlich-zentristische Wähler, die die ND 2019 und 2023 unterstützt haben, aber abgewandert sind, und traditionelle konservative Anhänger, die von einer neuen Partei des ehemaligen Premierministers Antonis Samaras angelockt werden könnten. Er rief dazu auf, sich an „unsere Freunde, die enttäuscht wurden“, und an diejenigen zu wenden, die einst „in der großen Schlacht des Ja zu Europa“ zusammengestanden hatten. Gleichzeitig unterstrich er die außenpolitischen und verteidigungspolitischen Programme der Regierung als Beleg für patriotisches Engagement und warnte, dass einige „in ruhigen Gewässern ertrinken und vergessen, dass wir sie immer frei und blau halten“.
Angriffe auf die Opposition und ein „Babylon“ der Rivalen
Mitsotakis wies die Oppositionsparteien als ein „komisch-tragisches Babylon“ zurück, das trotz unterschiedlicher Sprachen in einem Slogan übereinstimme: „Nieder mit der ND und Mitsotakis“. Er griff seinen Vorgänger Alexis Tsipras an – „die Protagonisten von gestern mit angeblich heutigen Masken und vorgestrigen Slogans“ – sowie die geplante Samaras-Partei, und bestand darauf, dass die ND „nie ihre Seele verliere“ und ihren Patriotismus „nicht mit einfachen Slogans von der sicheren Couch aus, sondern durch Taten vor Ort“ beweise. Er kritisierte auch Maria Karystianou als „Totengräber der Wut“ und Kyriakos Velopoulos, der „Religion und Patriotismus kiloweise verkaufe“.
„Wir werden wieder ganz Griechenland bereisen, von einem Ende zum anderen. Jeder Tag zählt.“
Regierungsbilanz und die nächsten vier Jahre
Zur Verteidigung seiner beiden Amtszeiten hob Mitsotakis die digitalen Reformen durch gov.gr, die Anhebung des Mindestlohns von 650 € auf 920 € (mit dem Ziel von 950 € bis 2027), die Schaffung von 560.000 Arbeitsplätzen, Steuersenkungen und Infrastrukturprojekte wie die Verlängerung der U-Bahn von Thessaloniki hervor. Er behauptete, dass das öffentliche Gesundheitssystem „vielleicht die größte Revolution im öffentlichen Gesundheitswesen“ durchlaufe, mit Modernisierungen an 80 Krankenhäusern und über 150 Gesundheitszentren sowie Schulrenovierungen an 2000 Standorten. Diese Errungenschaften bilden das Rückgrat der Plattform „Agenda 2030“, die das Fundament für das Streben nach einer dritten Amtszeit darstellt.
- Bisheriger Mindestlohn
- 650 €
- Aktueller Mindestlohn
- 920 €
- Ziel bis 2027
- 950 €
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ΣΚΑΪΣτρατηγική μίας Κυριακής και επανασυσπείρωση ψηφοφόρων
- iefimerida.grΣε προεκλογικό συναγερμό η ΝΔ μετά την εκλογή Κυρανάκη στη θέση Γραμματέα -Ξεκινούν περιοδείες πανελλαδικά
- NEWS 24/7Ο Μητσοτάκης σφύριξε την έναρξη της προεκλογικής περιόδου
- in.grΚυρ. Μητσοτάκης: Ποντάρει τα προεκλογικά ρέστα του στον δικό του άνθρωπο
- Kyriakos Mitsotakis
- Premierminister von Griechenland und Vorsitzender der Nea Dimokratia
- Konstantinos Kyranakis
- Neu gewählter Sekretär des Politischen Komitees der Nea Dimokratia
- Antonis Samaras
- Ehemaliger Premierminister von Griechenland, der eine neue konservative Partei plant
- Alexis Tsipras
- Ehemaliger Premierminister von Griechenland und Vorsitzender von SYRIZA
- Orte
- Rhodos
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