Kunst & Bücher · Barcelona und Tokio

Fundació Joan Miró nimmt 37 Miró-Werke aus der Sammlung Katsuta als zehnjährige Dauerleihgabe auf

Am Donnerstag, 29. Oktober, wurden 29 der 37 Werke in Barcelona gezeigt, sechs davon waren zuvor noch nie in der Stiftung ausgestellt worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, LaVanguardia, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Tokio · Spanien, Japan
Wie es dazu kam
  1. 1993Katsuta verleiht Werke für das Miró-Jubiläum
  2. 2001Erste langfristige Dauerleihgabe kommt in der Stiftung an
  3. 2025Die Sammlung gehört zu den Leihgebern der Miró-Retrospektive in Tokio
  4. 29.10.Zehnjährige Dauerleihgabe von 37 Werken wird in Barcelona vorgestellt

Dauerleihgabe und Ausstellung

Die Fundació Joan Miró in Barcelona hat am Donnerstag, 29. Oktober, eine auf zehn Jahre angelegte Dauerleihgabe von 37 Werken Joan Mirós aus der Sammlung des japanischen Sammlers Kazumasa Katsuta vorgestellt. Seit diesem Donnerstag können Besucher 29 der 37 Werke in den Sälen der Stiftung auf dem Montjuïc sehen, die übrigen werden nach und nach im Rahmen der regulären Rotation der Ausstellung ergänzt. Sechs der Stücke waren in der Stiftung noch nie zu sehen, und die Vereinbarung belebt eine Partnerschaft wieder, die bis 1993 zurückreicht. Teresa Montaner, Leiterin der Sammlungen der Stiftung, stellte die Dauerleihgabe als Möglichkeit vor, die Geschichte der Künstlerlaufbahn zu vervollständigen und zu erweitern.

Werke der Katsuta-Dauerleihgabe in der Fundació Joan Miró
Werke in der Dauerleihgabe
37
Ab 29. Oktober ausgestellt
29
Noch nie in der Stiftung gezeigt
6

Daten aus dem Artikeltext

Geschichte der Sammlung

Der Bestand Katsuta stützt sich vor allem auf Werke, die über Pierre Matisse liefen, der ab 1932 als Händler in den Vereinigten Staaten tätig war. Die Sammlung wuchs über die Jahre um Stücke von Raymond Queneau und René Gaffé und anderen. Ihr Herzstück ist Pintura-poema (Bonheur d'aimer ma brune), ein Ölbild von 1925 aus der Zeit, als André Breton, Paul Éluard und Louis Aragon Mirós Atelier in Paris besuchten. Die Werke der Dauerleihgabe reichen von 1914 bis 1977 und umfassen Gemälde, darunter großformatige, sowie Zeichnungen und Skulpturen. Canción sobre fondo blanco (1966) ist ein weiteres Highlight, das nach Angaben der Stiftung den experimentierenden Miró der 1950er und 1960er Jahre zeigt.

Worte bei der Präsentation

Sara Puig, Präsidentin der Stiftung, dankte der Familie Katsuta für ihre langjährige Großzügigkeit gegenüber der katalanischen Institution und sagte, die Anwesenheit der Kinder des Sammlers zeige die Kontinuität der Allianz. Kazumasa Katsuta, 87 Jahre alt, war nicht anwesend, sodass seine Kinder Heikishi und Akiko in seinem Namen sprachen. Akiko Katsuta sagte, ihr Vater, seit 1999 Mäzen der Stiftung, empfinde noch immer eine „ferviente pasión“ für den Maler. Sie räumte ein, dass die Trennung von den Werken schmerze, sagte aber, sie fühle sich sehr glücklich darüber, dass sie in Barcelona blieben.

„Mein Vater ist Japaner, und noch heute, mit 87, leuchtet diese Leidenschaft so hell wie eh und je.“

Akiko Katsuta

Die Partnerschaft begann 1993, als Katsuta Werke für das Miró-Jubiläum verlieh, und die erste langfristige Dauerleihgabe kam 2001. Im Jahr 2025 gehörte die Sammlung zu den Leihgebern einer Miró-Retrospektive in Tokio.

Ausstellung und nächste Schritte

Die neuen Werke erweitern die aktuelle Schau Joan Miró: Círculos entlang zweier ihrer Achsen, „Abierto y Cerrado“ und „Ritmo“. Teresa Montaner, Kuratorin der Ausstellung, beschrieb den Miró dieser Zeit so.

„Es erlaubt uns, den experimentierenden Miró der Jahre 1950 bis 1970 zu verstehen, einen Miró, der die Materie hinterfragt und sich nie mit dem Erreichten zufriedengab.“

Teresa Montaner

Sara Puig sagte, die zehnjährige Laufzeit werde neue Forschungslinien eröffnen und die Sammlung in Bewegung halten. Maribel López Zambrana, die im Oktober dieses Jahres die Leitung übernommen hat, sagte, die Zusammenarbeit mit internationalen Fachleuten und die Forschung würden zu den Prioritäten der Institution gehören. Sie nannte die neuen Werke ein klares Beispiel für die Dynamik der Stiftung und ihre ständige Fähigkeit zur Transformation und sagte, sie trügen dazu bei, zu erklären, was Miró für die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts bedeutete. Die Katsuta-Werke werden nicht in einem separaten Raum gezeigt, sondern innerhalb des üblichen Rundgangs des Museums, sodass Besucher ihnen neben dem übrigen Miró-Bestand begegnen.

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