Ein Minderjähriger tot, zwei in kritischem Zustand nach Ertrinkungsunfall am Strand Arrabassada in Tarragona
Sechs Teenager gerieten am Freitag bei starkem Wellengang in der Nähe von Felsen am Strand Arrabassada in Schwierigkeiten; drei wurden von Rettern aus dem Wasser gezogen, aber einer starb und zwei schweben weiterhin in kritischem Zustand.
Der Vorfall
Eine Gruppe von sechs Minderjährigen im Alter von 13–14 Jahren betrat am Freitagnachmittag bei hohem Wellengang und einer gelben Flaggenwarnung das Wasser am Strand Arrabassada in Tarragona. Sie sollen von Felsen ins Meer gesprungen sein. Als sie versuchten, ans Ufer zurückzukehren, wurden sie durch die starke Brandung und mögliche Unterströmungen im Wasser gefangen. Drei schafften es selbstständig auf den Sand, die anderen drei jedoch nicht.
Rettungsaktion
Die Rettungsdienste erhielten den Anruf kurz nach 15:30 Uhr. Das katalanische medizinische Notfallsystem (SEM) setzte sechs Krankenwagen und einen Rettungshubschrauber ein, während fünf Feuerwehrmannschaften, die Polizei Mossos d’Esquadra (einschließlich der Seeeinheit), das Rote Kreuz und die Seenotrettung ebenfalls ausrückten. Die Retter zogen die drei verbliebenen Minderjährigen aus dem Wasser und das SEM transportierte zwei von ihnen in kritischem Zustand ins Krankenhaus Joan XXIII in Tarragona. Der dritte starb am Unfallort.
Strandbedingungen
Zeugen berichteten von großen Wellen und dass zum Zeitpunkt des Vorfalls die gelbe Flagge wehte. Nach den Ertrinkungsfällen hisste der Strand eine rote Flagge, die aufgrund gefährlicher Meeresbedingungen jegliches Schwimmen verbot. Die Opfer hatten sich in einem felsigen Bereich des Strandes aufgehalten, was laut Zeugen ihre Flucht aus dem Wasser erschwerte.
Offizielle Reaktion
Der katalanische Präsident Salvador Illa zeigte sich schockiert über den Unfall.
Bestürzt über den Unfall am Strand Arrabassada in Tarragona, bei dem ein Minderjähriger sein Leben verloren hat. Meine Anteilnahme und all meine Unterstützung für die Familie und Freunde in diesen schwierigen Zeiten.
Er wünschte den beiden in kritischem Zustand hospitalisierten Minderjährigen auch eine schnelle Genesung.


