Sicherheit · Athen, Psatha und Porto Germeno
Griechische Waldbrände bei Athen gehen in den fünften Tag, Feuerwehr bekämpft verstreute Brandherde
Mehr als 575 Feuerwehrleute und 30 Luftfahrzeuge sind nordwestlich von Athen im Einsatz, wo ein am 31. Juli ausgebrochener Waldbrand 13.000 Hektar verbrannt, fünf Feuerwehrleute getötet und Dutzende Häuser in Porto Germeno zerstört hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, Le Figaro.fr, RTP und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Dienstag, dem fünften Tag des Brandes, waren über 575 Feuerwehrleute, 12 Löschflugzeuge, 20 Hubschrauber und mehr als 30 Luftfahrzeuge im Einsatz.
13.000 Hektar sind nahe Athen verbrannt, womit sich die landesweite Gesamtfläche seit Jahresbeginn 2026 auf 30.000 Hektar beläuft.
Innerhalb einer Woche sind fünf Feuerwehrleute ums Leben gekommen, darunter zwei Besatzungsmitglieder, die am Sonntag bei Psatha bei einer Hubschrauberkollision getötet wurden.
In der Küstenstadt Porto Germeno, 65 km westlich von Athen, wurden Dutzende Häuser in Schutt und Asche gelegt; die Polizei hat dort Sperren errichtet, um den Zugang zu kontrollieren.
Die konservative Regierung von Kyriákos Mitsotákis sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt, weil sie es versäumt hat, EU-Aufbaumittel zur Stärkung des Feuerwehrdienstes einzusetzen.
Der Zivilschutz hält eine sehr hohe Waldbrandwarnung (Stufe 4 von 5) aufrecht, bei Temperaturen bis zu 37°C und starken, trockenen Winden aus der Ägäis.
- 31.07.Brand bricht nahe Psatha, 60 km nordwestlich von Athen, aus
- 2.08.Zwei Feuerwehrleute sterben bei Hubschrauberkollision nahe Psatha
- 3.08.Leichte Besserung über Nacht; erneute Entzündungen erzwingen neue Evakuierungen
- 4.08.Brand geht in fünften Tag; drei Ortschaften nördlich von Megara evakuiert
Brandbekämpfung
Der Brand, der am Freitag, den 31. Juli, nahe der Küstensiedlung Psatha, etwa 60 km nordwestlich von Athen, ausgebrochen war, ging am Dienstag in seinen fünften Tag. Mehr als 575 Feuerwehrleute, 12 Löschflugzeuge, 20 Hubschrauber und insgesamt über 30 Luftfahrzeuge waren im Einsatz, unterstützt von Verstärkung aus Rumänien und Frankreich. Die Einsätze konzentrierten sich auf drei kritische Fronten: südlich in Richtung Louba, südöstlich in Richtung des Klosters Panachrantou und nordöstlich in Richtung Agia Paraskevi und Agios Nektarios.
„Wir sind bereits den fünften Tag in Folge vor Ort und stehen diesem sehr schwierigen Brand gegenüber.“
Über Nacht ermöglichte eine leichte Wetterbesserung den Einsatzkräften, zahlreiche verstreute Brandherde einzudämmen, doch es kam zu erneuten Entzündungen, und am Dienstagmorgen wurden mindestens drei Ortschaften nördlich der Industriestadt Megara evakuiert. Der Zivilschutz beließ die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 von 5, wobei bis Mittwoch Höchsttemperaturen um 37°C und starke, trockene Winde aus der Ägäis erwartet wurden.
Schäden und Evakuierungen
Die Küstenstadt Porto Germeno, 65 km westlich von Athen, gehörte zu den am härtesten getroffenen Gebieten. Die Polizei richtete Sperren ein, um den Zugang zu kontrollieren, während die Schadensbewertung begann. Ein AFP-Journalist vor Ort beschrieb große Flächen ehemals bewaldeten Landes, die von den Flammen verschlungen wurden, und Dutzende Häuser, die in Schutt und Asche lagen; ein ausgebranntes Feuerwehrauto lag auf der Straße, die in das Dorf führt, im Schutt.
In der gesamten Region sind 13.000 Hektar Kiefernwald, Buschland und landwirtschaftliche Flächen nahe der Hauptstadt verbrannt, womit sich die landesweite Gesamtfläche seit Jahresbeginn 2026 auf 30.000 Hektar beläuft. Brände wurden auch auf Kreta, dem Peloponnes und den Inseln Paros und Kefalonia gemeldet, obwohl die Behörden erklärten, dass ein Dutzend Brände anderswo im Land am Dienstag unter Kontrolle gebracht worden seien.
Opfer
Fünf Feuerwehrleute sind innerhalb einer Woche ums Leben gekommen. Zwei Besatzungsmitglieder eines Löschhubschraubers starben am Sonntag bei Psatha nach einer Kollision in der Luft mit einem zweiten Hubschrauber; die beiden Besatzungsmitglieder des anderen Luftfahrzeugs überlebten. Beide Hubschrauber waren Bell-Modelle aus den Vereinigten Staaten, und die Umstände des Unfalls werden untersucht.
Politische Kritik
Die konservative Regierung von Kyriákos Mitsotákis, die seit 2019 im Amt ist, geriet in der griechischen Presse scharf unter Beschuss. Die linksgerichtete Tageszeitung Efsyn titelte auf der Titelseite "Gefährlicher als das Feuer" und warf der Regierung vor, sieben Jahre vergeudet und den Feuerwehrdienst nicht gestärkt zu haben. Das Nachrichtenportal News247 stellte in einem Leitartikel fest, dass die Regierung durch den EU-Aufbaufonds die Möglichkeit und die Mittel gehabt hätte, die Grundlagen für ein "Griechenland 2.0" zu legen, aber nicht in den Brandschutz investiert habe.
Ausblick
Der Kommunikationschef der Feuerwehr, Vassilios Vathrakoyannis, räumte eine Besserung ein, betonte jedoch, dass die Gefahr noch lange nicht vorbei sei.
„Die Brandsituation hat sich im Vergleich zu den letzten Tagen eindeutig verbessert, aber es gibt noch viele verstreute Glutnester, sodass die Kräfte vor Ort bleiben.“
Sprecher Yannis Artopios warnte, dass weite Gebiete noch aktive Glutnester oder Glut enthielten, die ständige Wachsamkeit erforderten, da eine starke Windböe ausreichen könne, um neue Ausbrüche auszulösen. Angesichts der anhaltenden Hitzewelle und keiner nennenswerten Regenfälle in der Vorhersage blieben die Behörden im Großraum Athen und auf der nahe gelegenen Insel Euböa in erhöhter Alarmbereitschaft.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le SoirIncendie en Grèce : la situation " s'améliore " à l'ouest d'Athènes (photos)
- Le Figaro.frGrèce : l'incendie reste sous surveillance des pompiers, malgré une situation "en amélioration"
- RTP - Rádio Televisão Portuguesa"Muito difícil". Bombeiros gregos atentos a reacendimentos ao quinto dia de combate
- Courrier internationalDans une Grèce qui brûle, le gouvernement accusé d'être "plus dangereux que le feu
- Kyriákos Mitsotákis
- Ministerpräsident von Griechenland
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