Diplomatie · New York, Buenos Aires und London

Milei greift UNO als nutzlos an und fordert in Rede vor der Generalversammlung Verhandlungen über die Falklandinseln

In seiner Rede vor der 81. UN-Generalversammlung in New York stellte der argentinische Präsident Javier Milei die britische Verwaltung der Falklandinseln infrage und lehnte eine weltweite Regulierung der künstlichen Intelligenz ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Observador, The New York Times und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Cancillería Argentina, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 2013Die Bewohner der Falklandinseln stimmen mit 1.513 von 1.517 Stimmen dafür, britisches Überseegebiet zu bleiben.
  2. 23.09.Präsident Javier Milei stellt die britische Kontrolle und die Untätigkeit der UNO in der Generalversammlung infrage.
  3. 2028Geplanter Beginn der kommerziellen Ölförderung im Offshore-Feld Sea Lion.

Kritik an multilateralen Institutionen

Der argentinische Präsident Javier Milei wandte sich am 23. September 2026 an die 81. UN-Generalversammlung in New York und übte eine direkte Kritik an der internationalen Organisation. Milei erklärte, die Vereinten Nationen hätten ihre Hauptaufgaben der kollektiven Sicherheit und des Menschenrechtsschutzes nicht erfüllt. Er argumentierte, die Institution habe stattdessen internationale Gewalt und Terrorismus ermöglicht, während sie bürokratische Eigeninteressen schütze. Er beschuldigte die Versammlung zudem, systematisch gegen Israel zu stimmen und ihre eigenen Resolutionen zur territorialen Souveränität nicht durchzusetzen.

Milei beschrieb die Institution während seiner Rede in deutlichen Worten.

„Die UNO wurde zu einer nutzlosen Organisation, die nur dazu dient, eine Kaste von tödlich arroganten Parasiten zu füttern, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen.“

Javier Milei, Präsident von Argentinien

Souveränitätsstreit und Offshore-Energie

Ein zentraler Schwerpunkt von Mileis Rede war der langjährige Souveränitätsanspruch Argentiniens auf die Falklandinseln, auf Spanisch Las Malvinas genannt, sowie auf Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Milei forderte das Vereinigte Königreich auf, die bilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen, und berief sich dabei auf eine Resolution der UN-Generalversammlung von 1976, die beide Nationen aufforderte, den Streit friedlich beizulegen. Er lehnte den Grundsatz der Selbstbestimmung für die Inselbewohner ab, verwies auf das Referendum von 2013, bei dem 1.513 von 1.517 Wählern für den Verbleib als britisches Überseegebiet stimmten, und behauptete, die Bevölkerung sei nach der britischen Übernahme 1833 von einer Besatzungsmacht angesiedelt worden. Die britische Delegation blieb während Mileis Rede regungslos im Saal.

Die Spannungen konzentrieren sich auf das Offshore-Ölprojekt Sea Lion, das 220 Kilometer nördlich des Archipels im Nord-Falkland-Becken liegt. Das von der britischen Firma Rockhopper Exploration und dem israelischen Unternehmen Navitas Petroleum betriebene Projekt erwartet in den kommenden Monaten Bohrungen, die kommerzielle Produktion ist für 2028 geplant. Bereits Anfang September 2026 leitete Buenos Aires Verwaltungssanktionen gegen 60 Unternehmen und Einzelpersonen im Zusammenhang mit der Offshore-Förderung ein und finanzierte gleichzeitig einen Marinestützpunkt in Feuerland, um die militärische Präsenz im Süden zu verstärken.

Künstliche Intelligenz und staatliche Deregulierung

Milei widmete einen Teil seiner Rede der künstlichen Intelligenz und lehnte internationale Vorschläge für eine regulatorische Aufsicht ab. Er sprach sich gegen globale Steuerungsrahmen aus und bezog sich dabei auf Initiativen von UN-Generalsekretär António Guterres, die koordinierte Regeln für neue Technologien vorsehen. Milei charakterisierte düstere Warnungen vor fortschrittlicher Computertechnik als Vorwand für die Ausweitung staatlicher Autorität und Bürokratie. Er versprach, dass Argentinien von einer präventiven Regulierung Abstand nehmen werde, und bezeichnete technologische Innovation als einen Mechanismus zur Vervielfachung der wirtschaftlichen Produktivität.

Milei stellte sich mit seiner Haltung zur Computertechnologie auf die Seite des US-Präsidenten Donald Trump.

„Angesichts der künstlichen Intelligenz wird sich Argentinien an die Spitze der Freiheit stellen.“

Javier Milei, Präsident von Argentinien

Gesundheitspolitik und globale Ausrichtung

Milei kam auch auf die Ablehnung internationaler Gesundheitsrichtlinien durch seine Regierung während der Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 zurück. Er charakterisierte multilaterale Lockdowns als globales Experiment sozialer Kontrolle und bekräftigte den formellen Austritt Argentiniens aus der Weltgesundheitsorganisation im Laufe des Jahres 2025. Milei betonte, dass Argentinien beabsichtige, sich an internationalen Gremien zu beteiligen, ohne die souveräne Entscheidungsbefugnis aufzugeben, und zog eine Grenze zwischen Zusammenarbeit und institutioneller Unterordnung. Seine Äußerungen spiegelten eine Außenpolitik wider, die sich auf territoriale Ansprüche, technologische Deregulierung und eine enge Anlehnung an die Vereinigten Staaten und Israel konzentriert.

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Quellen und Kontext

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Vereinte Nationen
New York, Buenos Aires, London · Vereinigte Staaten, Argentinien, Vereinigtes Königreich

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