Wirtschaft · Barstow, London und Loughton
Microsoft lehnt Option zum Ausbau von Nscales Texas-KI-Deal vor dem Börsengang ab
Microsoft hat eine Option abgelehnt, mit der sich die Rechenkapazität, die das Unternehmen in Barstow, Texas, von Nscale mietet, mehr als verdoppelt hätte. Laut Financial Times könnte der Zusatz für das in London ansässige Unternehmen im Vorfeld einer New Yorker Börsennotierung mehrere zehn Milliarden Dollar wert gewesen sein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Axios, TechRadar, The Next Web und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Microsoft hat eine Option abgelehnt, mit der sich die gemietete Kapazität auf dem Nscale-Campus in Barstow mehr als verdoppelt hätte; laut FT hätte sie mehrere zehn Milliarden Dollar wert sein können.
Nscale strebt in New York eine Bewertung von bis zu 35 Mrd. Dollar an, nach einer Pre-IPO-Runde über 3,36 Mrd. Dollar und einem Nettoverlust von 1 Mrd. Dollar im ersten Halbjahr 2026.
Restriktive Maßnahmen in 10 Bundesstaaten wurden am Dienstag, 3. November, mit 43 zu 1 angenommen, wobei durchschnittlich 75% der Menschen Einschränkungen befürworteten.
Amazon, Google, Microsoft und OpenAI schlagen vor, Infrastruktur- und Stromkosten zu übernehmen, während künftige Amtsträger verlangen, dass Tech-Firmen eigenen Strom mitbringen.
- Oktober 2025Microsoft und Nscale unterzeichnen einen Vertrag über rund 200.000 Nvidia-GB300-Chips
- September 2026Nscale beantragt einen US-Börsengang
- 3.11.Restriktive Maßnahmen für Rechenzentren werden am Wahltag in 10 Bundesstaaten mit 43 zu 1 angenommen
- 5.11.Die Financial Times berichtet, Microsoft habe die Option zum Ausbau in Barstow abgelehnt
Eine Texas-Option, die nicht gezogen wird
Microsoft hat laut Financial Times, die die Entscheidung am Donnerstag, 5. November, meldete, eine Option abgelehnt, mit der sich die Rechenkapazität, die es auf einem 240-Megawatt-Campus in Barstow, Texas, von Nscale mietet, mehr als verdoppeln ließe. Unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schrieb die Zeitung, die zusätzliche Kapazität hätte für das in London ansässige KI-Cloud-Unternehmen mehrere zehn Milliarden Dollar wert sein können. Die Option war Teil einer im Oktober 2025 unterzeichneten Vereinbarung, wonach Nscale rund 200.000 Nvidia-GB300-Chips an Microsoft an Standorten in den USA und Europa liefern sollte. Auf den Standort in Texas entfiel der größte Anteil dieses Geschäfts, mit etwa 104.000 Chips ab dem dritten Quartal 2026. Nscale erklärte damals, Microsoft halte zudem eine Option auf eine zweite, 700 Megawatt starke Phase ab Ende 2027; der bestehende Texas-Vertrag bleibt bestehen. Eine mit der Sache vertraute Person sagte der FT, Microsoft habe seine Entscheidung Monate vor Nscales Antrag auf einen US-Börsengang im September getroffen.
Ein Börsengang unter Druck
Nscale strebt bei seiner New Yorker Notierung eine Bewertung von bis zu 35 Mrd. Dollar an, und die FT bezeichnet die Ablehnung als neue Belastungsprobe für die Pläne des Unternehmens. Vor der Antragstellung schloss es eine Pre-IPO-Runde über 3,36 Mrd. Dollar ab und präsentierte einen großen Auftragsbestand künftiger Vertragserlöse. Das von Nvidia unterstützte Unternehmen unter der Leitung von Josh Payne zählt Sheryl Sandberg und Nick Clegg zu seinen Aufsichtsratsmitgliedern. Im ersten Halbjahr 2026 wies es bei einem Umsatz von 141 Mio. Dollar einen Nettoverlust von 1 Mrd. Dollar aus und erklärt, es habe rund 10 GW potenzieller Kraftwerkskapazität in Aussicht. Nscale wirbt zudem um Anthropic; beide Seiten verhandelten im Oktober 2026 über ein Rechengeschäft im Wert von rund 45 Mrd. Dollar. Microsoft hatte sich zuvor aus einem 3-Mrd.-Dollar-Deal zur Anmietung von Kapazitäten am Nscale-Standort Essex zurückgezogen. Aker, ein norwegischer Anteilseigner mit rund 23%, hat diesen Rückschlag heruntergespielt. Aker-Chef Øyvind Eriksen sagte über das Essex-Geschäft:
„Das war, relativ betrachtet, ein kleiner Vertrag in einem größeren Portfolio.“
Wähler stemmen sich gegen Rechenzentren
Am Wahltag, Dienstag, 3. November, wurden restriktive Maßnahmen gegen Rechenzentren in 10 Bundesstaaten an der Urne mit 43 zu 1 angenommen, wobei durchschnittlich 75% der Menschen Einschränkungen befürworteten. In Texas hat ein neuer demokratischer Gouverneur versprochen, ein Moratorium aufrechtzuerhalten, bis das Parlament umfassende Reformen verabschiedet. Die FT ergänzt, dass künftige demokratische Gouverneure, auch in Texas, ein sofortiges Moratorium für den Ausbau von Rechenzentren gefordert haben. Auch Kandidaten, die in anderen aufstrebenden Rechenzentrums-Bundesstaaten gewonnen haben, unterstützen ähnliche Einschränkungen.
Was die siegreichen Kandidaten wollen
Es wird nicht erwartet, dass die künftigen Demokraten Rechenzentren stoppen, denn Virginia, das vollständig von den Demokraten regiert wird, beherbergt den größten Rechenzentrumsstandort der USA, und Gewerkschaften gehören zu den stärksten Befürwortern des Ausbaus. Viele der neuen Wahlsieger teilen dennoch die Forderung, dass Tech-Unternehmen ihre Infrastruktur selbst bezahlen und eigenen Strom mitbringen, damit die Belastung der Netze nicht bei den Stromkunden ankommt. Steuervergünstigungen sollen abgeschafft werden, Unternehmen müssen Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen nachweisen, und die Wähler werden weitere Geheimhaltungsvereinbarungen nicht hinnehmen. Amazon, Google, Microsoft, OpenAI und andere Entwickler haben begonnen, Vorschläge vorzulegen, von denen viele bereits zusagen, Infrastruktur- und Stromkosten zu übernehmen. OpenAIs Chief Global Affairs Officer Chris Lehane verglich den Wandel, den die KI-Branche vollziehen müsse, mit der Wahl von 1996. Er sagte Axios in einem Interview:
„Kluge, talentierte Leute nehmen die Botschaften der Wähler auf und reagieren darauf.“
Rechenkapazität jenseits der USA
In Großbritannien kündigte Premierminister Andy Burnham vor der UN-Generalversammlung eine neue KI-Partnerschaft mit den USA an, die kritische nationale Infrastruktur schützen soll. Eine Studie der Universität Oxford ergab, dass nur 32 Länder spezialisierte KI-Rechenzentren beherbergen, wobei US- und chinesische Firmen mehr als 90% davon betreiben. Amerikanische Tech-Giganten betreiben weltweit 87 KI-Zentren, europäische Unternehmen sechs. Unterdessen plant Zelestra, das spanische, von EQT gehaltene Unternehmen für erneuerbare Energien, im Rahmen seiner Strategie 2026–2030 Investitionen von 10,5 Mrd. Euro (11,8 Mrd. Dollar) über vier Jahre, um die KI-Nachfrage in den USA zu bedienen.
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- 05.11Microsoft lehnte eine Option ab, die gemietete Kapazität am Standort von Nscale in Texas mehr als zu verdoppeln, vor Nscales Börsengang in New York
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- AxiosTech-Giganten setzen auf Bargeld und Zugeständnisse für KI-Rebranding, nachdem Wähler Rechenzentren mit 43-1 abgewatscht habenTech giants turn to cash, concessions for AI rebrand after voters pummeled data centers 43-1 · Original auf Englisch
- TechRadarDer KI-Strategie Großbritanniens fehlt ein entscheidendes Teil: RechenleistungThe UK's AI strategy is missing one crucial piece: compute · Original auf Englisch
- The Next WebMicrosoft lehnt angeblich Option zur Erweiterung des KI-Deals von Nscale in Texas abMicrosoft reportedly rejects option to expand Nscale's Texas AI deal · Original auf Englisch
- Bloomberg BusinessZelestra von EQT enthüllt 12-Milliarden-Dollar-Plan, um US-KI-Nachfrage zu bedienenEQT's Zelestra Unveils $12 Billion Plan to Chase US AI Demand · Original auf Englisch
- Chris Lehane
- Chief Global Affairs Officer von OpenAI, der den KI-Wandel mit der Wahl von 1996 verglich
- Øyvind Eriksen
- Vorstandsvorsitzender von Aker, der den Verlust des Nscale-Standorts Essex herunterspielte
- Josh Payne
- Leiter von Nscale, dem von Nvidia unterstützten britischen KI-Cloud-Unternehmen, das einen Börsengang vorbereitet
- Sheryl Sandberg
- Aufsichtsratsmitglied von Nscale
- Nick Clegg
- Aufsichtsratsmitglied von Nscale und ehemaliger britischer Vizepremierminister
- Andy Burnham
- Britischer Premierminister, der eine neue KI-Partnerschaft mit den USA ankündigte
- Organisationen
- Microsoft
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