Kunst & Bücher · Mexiko-Stadt, Atlixco und Janitzio

Mexiko-Stadt enthüllt zum Auftakt des Totenfests eine Guinness-zertifizierte 33-Meter-Catrina

Mexiko-Stadt hat eine Catrina ausgestellt, die Guinness World Records als größte der Welt zertifiziert hat. Gleichzeitig schloss die Insel Janitzio ihren Friedhof erstmals für Touristen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, La Repubblica.it, SIC Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mexiko-Stadt, Atlixco, Janitzio · Mexiko

Eine Rekord-Catrina ragt über den Zócalo

Mexiko-Stadt hat eine Catrina ausgestellt, die Guinness World Records als größte der Welt zertifiziert hat. La Repubblica nennt eine Höhe von 33,411 Metern, der Spiegel spricht von mehr als 33 Metern, und La Razón gibt 33,4 Meter an. Der bisherige Rekordhalter, eine Figur in Puerto Vallarta, maß laut La Razón 28,15 Meter. Die Skulptur besteht aus Stahl, Glasfaser und Pappe, wiegt laut La Repubblica mehr als 100 Tonnen und hat ein Kleid von über 27 Metern Länge. La Razón berichtet, dass rund 140 Menschen aus der Werkstatt Taller Xibalbá, darunter Bildhauer, Maler und Schmiede, die Figur mit Kränen und einem Metallgerüst errichteten.

Die Figur wurde am Donnerstag, 29. Oktober, enthüllt und ist laut La Razón bis zum 2. November bei freiem Eintritt zu sehen. Guinness-Richter Alfredo Arista übergab die Urkunde auf dem Zócalo an Bürgermeisterin Clara Brugada, und die Zeremonie eröffnete das offizielle Totenfest-Programm der Hauptstadt, gefolgt von der Beleuchtung des Platzes. Die Angaben zu den Blumen rund um die Statue weichen voneinander ab. La Repubblica berichtet von 100.000 Ringelblumen, während der Spiegel und La Razón übereinstimmend etwa 70.000 orangefarbene Cempasúchil nennen, die laut La Razón aus Xochimilco stammen.

Höhe der größten Catrina-Figurenm
Catrina von Puerto Vallarta (bisheriger Rekord)
28.15 m
Catrina von Mexiko-Stadt (Guinness-Rekord)
33.411 m

Daten aus dem Artikeltext

Feste breiten sich über die Hauptstadt hinaus aus

In Atlixco im mexikanischen Bundesstaat Puebla füllt die sechste Ausgabe des Festivals Valle de Catrinas Straßen, Plätze und Blumenfelder mit riesigen Skulpturen vorhispanischer Gottheiten. Die Figuren, von denen einige etwa 10 Meter erreichen, stellen Tonatiuh, Itzpapálotl, Tezcatlipoca und Tzinacantecuhtli dar. Das Festival umfasst 27 monumentale Skulpturen, 19 davon in Atlixco und acht an anderen Orten in Mexiko und im Ausland. Der Leiter der Kulturabteilung, Jovanny Huerta, sagte, darunter seien Werke am internationalen Flughafen Felipe Ángeles im Bundesstaat Mexiko sowie in der Stadt Puebla im Museo Barroco und in der Casa Aguayo. Der Architekt Jared Barojas, der die Figur des Itzpapálotl schuf, sagt, die Arbeit helfe, mexikanische Traditionen lebendig zu halten.

Tourismusdruck und Schließungen

Die Feierlichkeiten ziehen wachsende internationale Aufmerksamkeit auf sich, und Bundesstaaten wie Oaxaca und Michoacán verzeichnen einen Zustrom von Besuchern, der Spannungen rund um Massentourismus ausgelöst hat. In Janitzio, einer kleinen Insel auf einem See in Michoacán, haben die Behörden den Friedhof in diesem Jahr erstmals für Touristen geschlossen. Der Gemeinderat der Insel berichtete, dass Gräber, Kreuze und ein Teil der Friedhofsmauer unter dem Andrang beschädigt wurden oder eingestürzt seien; Zutritt haben nun nur noch einheimische Familien und Angehörige der dort Bestatteten. Die Feierlichkeiten von Janitzio wurden 2008 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

Der Umzug in Mexiko-Stadt findet am Samstag, 31. Oktober, statt, mit Wagen, die mit Catrinas geschmückt sind. Viele Einheimische stehen ihm skeptisch gegenüber. The Independent berichtet, der Zug sei für den James-Bond-Film Spectre von 2015 geschaffen und später in die Feierlichkeiten der Stadt aufgenommen worden, obwohl er nicht zur älteren Tradition gehöre. Der Spiegel schreibt, er sei von einer Szene des Films inspiriert, ein Jahr später als Touristenattraktion aufgegriffen und seit 2016 jährlich abgehalten worden; im vergangenen Jahr hätten 1,5 Millionen Zuschauer teilgenommen.

Wurzeln des Festes

Die Feierlichkeiten beginnen im Oktober und erreichen am 1. und 2. November ihren Höhepunkt, wenn nach dem Glauben die Seelen der Verstorbenen zurückkehren, um sich mit ihren Familien zu vereinen. Die Tradition wurzelt in vorhispanischen, mit der Landwirtschaft verbundenen Vorstellungen; nach der spanischen Eroberung 1521 kamen katholische Elemente hinzu. Familien errichten Altäre mit Fotos, Ringelblumen, Pan de Muerto, Süßigkeiten und Mezcal, und viele versammeln sich in der Nacht des 1. November auf den Friedhöfen. La Razón führt den Ursprung der Catrina auf eine Illustration von José Guadalupe Posada aus dem frühen 20. Jahrhundert zurück, La Calavera Garbancera, aus der die Figur hervorging, die zu den bekanntesten Symbolen des Festes geworden ist.

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