Wirtschaft · San Francisco

Meta will mit Aktienverkäufen bis zu 95 Mrd. Dollar für den Ausbau seiner KI-Rechenzentren einnehmen

Meta will mit Aktienverkäufen bis zu 95 Mrd. Dollar einnehmen, beginnend mit rund 35 Mrd. Dollar, die am 26. Oktober aufgelegt wurden; Nvidia, AMD und Broadcom kommen als Käufer infrage. Anleger fragen sich, ob sich der KI-Ausbau auszahlen wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, N-tv, Handelsblatt und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

San Francisco · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Anfang 2027Die geplanten Class-C-Aktienverkäufe am offenen Markt sollen starten
  2. 19.11.Spätester Termin für die Lieferung von Aktien und Geld aus den Forward-Sale-Vereinbarungen
  3. Um den 15. August 2029Pflichtwandelbare Vorzugsaktien sollen in Stammaktien umgewandelt werden

Zwei Angebote im Volumen von rund 35 Mrd. Dollar

Meta erklärte am 26. Oktober 2026, Aktien verkaufen zu wollen, um insgesamt bis zu 95 Mrd. Dollar einzunehmen, beginnend mit rund 35 Mrd. Dollar in Stamm- und pflichtwandelbaren Vorzugsaktien. Von diesem ersten Schritt entfallen 22,5 Mrd. Dollar auf Class-A-Stammaktien, die im Rahmen von Forward-Sale-Vereinbarungen verkauft werden; das bedeutet, Meta erhält das Geld später, spätestens am 19. November 2027. Die übrigen 12,5 Mrd. Dollar entfallen auf pflichtwandelbare Vorzugsaktien, die eine Dividende zahlen und um den 15. August 2029 in Stammaktien umgewandelt werden, wobei der Dividendensatz bei der Preisfestsetzung bestimmt wird. Morgan Stanley und Goldman Sachs wickeln die Transaktion ab, und die Banken können innerhalb von 30 Tagen bis zu 3,375 Mrd. Dollar zusätzliche Stammaktien sowie 37,5 Millionen weitere Vorzugsaktien übernehmen.

Bestandteile von Metas geplanten AktienverkäufenMrd. Dollar
Class-A-Stammaktien (Forward Sale)
22.5 Mrd. Dollar
Pflichtwandelbare Vorzugsaktien
12.5 Mrd. Dollar
Class-C-Aktien (geplant)
60 Mrd. Dollar

Daten aus dem Artikeltext

Chiphersteller und ein Class-C-Programm

Nvidia, AMD und Broadcom, die Meta zu seinen wichtigsten Chipherstellern zählt, haben Interesse signalisiert, bis zu 5 Mrd. Dollar der Class-A-Aktien zu kaufen. Meta bezeichnet dieses Interesse als unverbindlich. Ein separates Programm würde über eine At-the-Market-Plattform ab Anfang 2027 rund 60 Mrd. Dollar stimmrechtslose Class-C-Aktien am offenen Markt platzieren. Für dieses Programm hat Meta noch keine Vereinbarung unterzeichnet. Zusammen mit dem ersten Schritt von 35 Mrd. Dollar erreichen die geplanten Verkäufe die genannte Summe von 95 Mrd. Dollar.

Ausgaben und Cashflow hinter der Kapitalerhöhung

Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 26 Prozent und lag über den Schätzungen der Analysten. Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit Ausgaben von 135 bis 145 Mrd. Dollar für Investitionsvorhaben, überwiegend für Rechenzentren und Chips, und über mehrere Jahre sollen sich diese Ausgaben auf bis zu 825 Mrd. Dollar summieren. Der freie Cashflow wurde im dritten Quartal erstmals seit mehr als zehn Jahren negativ. Meta hat Anleger gewarnt, dass es über mehrere Jahre „Hunderte Milliarden Dollar“ aufnehmen muss, um seine KI-Wette zu finanzieren.

Mark Zuckerberg sagte, die Investitionen zahlten sich aus, und gab einen unerwartet optimistischen Ausblick. Das Unternehmen begründete seine Position in einer Erklärung zur KI-Offensive.

„KI eröffnet Meta erhebliche Chancen im Kerngeschäft sowie bei neuen Produkten und Dienstleistungen.“

Meta
Metas Investitionsplan für 2026Mrd. Dollar
Unteres Ende
135 Mrd. Dollar
Oberes Ende
145 Mrd. Dollar

Daten aus dem Artikeltext

Reaktion der Anleger

Die Meta-Aktie legte im vorbörslichen Handel je nach Quelle um 1,6 Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent zu. Im Handelsverlauf des 26. Oktober fiel sie zeitweise um bis zu 4 Prozent, bevor sie sich auf rund 1 Prozent Plus erholte. Nach dem schweren Ausverkauf im Tech-Sektor in der vergangenen Woche notiert der Titel nur noch leicht über dem Stand zu Beginn des Jahres 2026. Die Kosten für die Absicherung gegen einen Zahlungsausfall von Meta stiegen zeitweise auf einen Rekordwert, weil Anleger bezweifeln, dass sich die Ausgaben auszahlen, und große Abschreibungen befürchten. Auch andere Technologiekonzerne wie SpaceX nehmen in großem Umfang die Kapitalmärkte in Anspruch.

Wie es weitergeht

Das Class-C-Programm soll Anfang 2027 starten, eine Vereinbarung ist allerdings noch nicht unterzeichnet. Die Forward-Sale-Vereinbarungen verlangen die Lieferung der Aktien und des Geldes bis spätestens 19. November 2027. Die pflichtwandelbaren Vorzugsaktien sollen um den 15. August 2029 in Stammaktien umgewandelt werden. Die folgende Zeitleiste zeigt die bisher vom Unternehmen genannten Termine.

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