Sicherheit · London und Manchester

Metropolitan Police zieht Beamte von Großveranstaltungen ab, während England prüft, 39 Polizeibehörden auf neun zu reduzieren

Die Metropolitan Police verlagert Beamte von Großveranstaltungen in die Nachbarschaftsarbeit – eine Verschiebung, die laut ihrem Commissioner die Reaktion auf unerwartete Vorfälle verlangsamen wird. Unabhängig davon schlägt eine unveröffentlichte Regierungsprüfung vor, Englands 39 Polizeibehörden auf nur noch neun zu reduzieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC und The Guardian. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London, Manchester · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. September 2026Hogan-Howe-Überprüfung abgeschlossen und an Innenministerin Shabana Mahmood gesandt
  2. Oktober 2026Die Metropolitan Police verlagert Beamte von Großveranstaltungen und setzt 6.000 Schichten frei
  3. 6.11.Rowley soll Andy Burnham im No 10 North in Manchester treffen

Weniger Beamte bei Großveranstaltungen

Sir Mark Rowley, Commissioner der Metropolitan Police, sagte vor der London Assembly, die Behörde stelle ihre Prioritäten in der Polizeiarbeit neu auf. Beamte würden von Großveranstaltungen in die Gemeindearbeit verlagert – eine Umstellung, die im Oktober 6.000 Schichten freigesetzt habe. Rowley begründete den Schritt mit „finanziellem Druck“ und bat die Mitglieder der Assembly um Unterstützung. Er warnte, dass einige Vorfälle in der Londoner Innenstadt nun länger brauchen würden, bis sie unter Kontrolle seien, und benannte das Risiko klar.

„Das wird bedeuten, dass sich Ereignisse im Zentrum Londons manchmal anders entwickeln als erwartet und länger brauchen, um sie niederzuschlagen und zu bewältigen.“

Mark Rowley, Commissioner

Er sagte, Londons Politiker beschwerten sich regelmäßig darüber, dass Beamte aus den Stadtteilen zu oft abgezogen würden, und er beschrieb den Zielkonflikt als Frage der lokalen Ressourcenausstattung.

„Der Gewinn eines solchen besonneneren Vorgehens ist, dass wir mehr Ressourcen in den lokalen Gemeinschaften haben.“

Mark Rowley, Commissioner

Rückstand bei Dienstvergehen

Rowley beschrieb zudem die Probleme mit der Zahl der Disziplinarverfahren gegen Beamte, die in den vergangenen Jahren „massiv zugenommen“ hätten. Er nannte die Schwelle für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens „so niedrig“ und sagte, die Zeit der Beamten werde „mit der Untersuchung von Bagatellen“ verbraucht. Susan Hall, Vorsitzende der Konservativen in der Assembly, berichtete, die Metropolitan Police Federation habe in einer kürzlichen Ausschusssitzung erklärt, Tausende Beamte seien bei laufenden Verfahren zu eingeschränkten Aufgaben oder Freistellung verpflichtet. Rowley räumte ein, dass die Verfahren zu lange dauerten, sagte aber, die Zahl der Tage pro Fall sei in den vergangenen sechs Monaten rasch gesunken. Er verwies auf eine von der Innenministerin in Auftrag gegebene Überprüfung des Systems und äußerte seine Sorge über die Regeln:

„Ich bin besorgt, dass die Polizeivorschriften nicht genügend Ermessensspielraum lassen, welche Fälle untersucht werden und welche nicht.“

Mark Rowley, Commissioner

Eine Überprüfung, die Englands Behörden auf neun reduzieren könnte

Eine offizielle, vom früheren Met-Commissioner Bernard Hogan-Howe durchgeführte Überprüfung kommt zu dem Schluss, dass Englands 39 Polizeibehörden auf nur noch neun Superbehörden reduziert werden sollten. Mehrere Quellen sagen, die Überprüfung sehe eine Spanne von neun bis 18 größeren Behörden vor, die über mehr als 150 lokalen Polizeieinheiten stünden, welche die meiste Nachbarschaftskriminalität bearbeiten würden. Hogan-Howe schloss die Überprüfung im September ab und sandte sie an Innenministerin Shabana Mahmood, doch sie ist bislang nicht veröffentlicht. Regierungsquellen haben erklärt, sie werde vor Weihnachten erscheinen, ein Weißbuch werde im neuen Jahr erwartet. Die Verzögerung soll mit Andy Burnhams Dezentralisierungsagenda zusammenhängen, die unter anderem mehr Bürgermeister vorsieht; einige der neuen Behörden würden von Bürgermeistern verantwortet, andere nicht.

Polizeichefs uneins über den Plan

Eine Quelle aus der Polizei warnte, die Bindung der neuen Strukturen an Bürgermeister könne 20 oder mehr Behörden übrig lassen, was nach Einschätzung der Quelle keine ausreichend radikale Veränderung sei. Rowley sollte am Freitag, 6. November, mit Burnham im No 10 North in Manchester zusammentreffen. Dem Treffen voraus ging eine Veranstaltung, bei der Rowley, der Chief Constable von Greater Manchester, Stephen Watson, und weitere Chiefs auf eine deutliche Verringerung der Zahl der Behörden drängen wollten. Nicht jeder Chief zieht mit. Einige Chief Constables, die mit dem Guardian sprachen, missfiel die Rolle der Met bei der Organisation des Treffens, und sie stehen einer Reduzierung auf neun Behörden skeptisch oder ablehnend gegenüber. Der Bericht selbst bleibt unveröffentlicht.

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