
Irakischer Mann auf der Via Pelloni in Lugano lebensgefährlich niedergestochen – 20-jähriger Italiener wegen versuchten Mordes festgenommen
Ein 24-jähriger Iraker wurde am Samstag, 15. August 2026, kurz vor 4 Uhr morgens auf der Via Pelloni in Lugano lebensgefährlich verletzt. Die Kantonspolizei Tessin nahm einen 20-jährigen Italiener wegen des Verdachts des versuchten Mordes fest.
Der Angriff auf der Via Pelloni
Ein 24-jähriger irakischer Staatsbürger wurde in den frühen Morgenstunden des Samstags, 15. August 2026, bei einem Messerangriff auf der Via Pelloni in Lugano schwer verletzt. Die Tat ereignete sich kurz vor 4 Uhr, wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Tessin mitteilten. Das Opfer, das in der Region lebt, erlitt nach ärztlicher Einschätzung schwere und lebensbedrohliche Verletzungen. Ersthelfer leisteten vor Ort Erste Hilfe, bevor der Verletzte mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Weitere Einzelheiten zu seinem Zustand wurden nicht bekannt gegeben.
Festnahme des Tatverdächtigen
Die Ermittlungen führten kurz nach der Tat zur Identifizierung und Festnahme eines 20-jährigen italienischen Staatsbürgers, der ebenfalls im Raum Lugano wohnt. Der Verdächtige flüchtete zunächst zu Fuß, konnte aber wenig später gefasst werden. Die Kantonspolizei Tessin teilte mit, dass sein rechtlicher Status derzeit geprüft werde. Er gilt als Hauptverdächtiger in dem Fall.
Anklage und laufende Ermittlungen
Laut einer Pressemitteilung der Tessiner Staatsanwaltschaft und der Polizei lauten die Vorwürfe gegen den 20-jährigen Italiener auf versuchten Mord, versuchten Totschlag sowie Verstoss gegen das Schweizer Betäubungsmittelgesetz. Das Tatmotiv ist weiterhin unklar. Die Kantonspolizei erklärte, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen preisgegeben würden; die Ermittlungen dauerten an.


