Wahlen · Genf und Bern

Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone will 2027 für den Genfer Ständerat kandidieren

Die Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone hat in einem am Montag, 2. November 2026 veröffentlichten Interview der Tamedia-Zeitungen angekündigt, bei den eidgenössischen Wahlen 2027 sowohl für den Ständerat als auch für den Nationalrat zu kandidieren. Ihr Hauptziel ist dabei der Genfer Ständeratssitz.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tages Anzeiger, Le Temps, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Genf, Bern · Schweiz
Wie es dazu kam
  1. April 2024Zur Grünen-Parteipräsidentin gewählt
  2. 2.11.Kündigt ihre Kandidatur für die eidgenössischen Wahlen 2027 an
  3. 2027Eidgenössische Wahlen mit Kandidatur für beide Kammern

Die Ankündigung

Lisa Mazzone, die 38-jährige Grünen-Präsidentin aus Genf, hat in einem am Montag, 2. November 2026 von den Tamedia-Zeitungen veröffentlichten Interview angekündigt, bei den eidgenössischen Wahlen 2027 anzutreten. Sie will sowohl für den Ständerat, die kleine Kammer, als auch für den Nationalrat kandidieren, beide Kandidaturen auf der Liste der Grünen. Der Ständerat ist ihr Hauptziel, und sie sagt, die Kammer habe sich deutlich nach rechts verschoben. Sie begründet ihre Kandidatur mit der Frage der Vertretung und mit der Klimapolitik:

„Genf braucht eine grüne, weibliche und progressive Stimme.“

Lisa Mazzone, Grünen-Präsidentin und Genfer Politikerin

Ein Genfer Sitz in den Händen zweier Männer

Die beiden Genfer Ständeratssitze halten derzeit Carlo Sommaruga von der Sozialdemokratischen Partei (SP), 67, und Mauro Poggia vom MCG, 67, der in der SVP-Fraktion sitzt. Mazzone sass von 2015 bis 2019 im Nationalrat und von 2019 bis 2023 im Ständerat. Diesen Sitz verlor sie bei den eidgenössischen Wahlen 2023, als Poggia vor ihr rangierte und Sommaruga wiedergewählt wurde. Sie verlor diesen Wahlkampf gegen zwei ältere Männer, und sie argumentiert nun, dass Frauen, die die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, in der Genfer Ständevertretung fehlen. Ihre Karrierestationen sind unten aufgeführt.

Parteikurs und Ziele

Die Grünen wählten sie im April 2024 zu ihrer Parteipräsidentin, und seither verfolgt sie einen offen oppositionellen Kurs, zu dem auch die Forderung nach dem Rücktritt von Umweltminister Albert Rösti gehört. Sie ist die einzige Präsidentin einer grossen Schweizer Partei, die nicht im Parlament sitzt, und das will sie ändern. Ihre erklärten Ziele für die Wahlen 2027 sind zusätzliche Ständeratssitze und das Überschreiten der 10-Prozent-Marke beim Wähleranteil. Zudem erhebt sie erneut Anspruch auf einen Grünen Sitz im Bundesrat. Sie sagte, ihre Amtszeit von 2019 bis 2023 habe gezeigt, dass sie Kompromisse finden könne, eine progressive Kraft aber nur gewinne, wenn sie die Werte, für die sie eintrete, klar behaupte.

Klima und weitere Prioritäten

Mazzone verknüpft ihre Kandidatur mit der Klimapolitik. Sie sagt, sie wolle Lösungen für die Klimakrise anbieten, die Interessen Genfs bei Bahn und Infrastruktur verteidigen und den Kampf gegen sexistische und sexuelle Gewalt fortsetzen. Sie fordert zudem eine Bundesregierung, die dem Klima absolute Priorität einräumt. Zur Dringlichkeit des Themas sagte sie:

„Das Haus brennt; die Klimakrise ist da, auch in der Schweiz.“

Lisa Mazzone, Grünen-Präsidentin und Genfer Politikerin

Ihre Prioritäten verbinden damit einen Genfer Fokus mit nationalen Forderungen der Grünen, von der Klimapolitik bis zu einem Sitz im Bundesrat.

Wie es weitergeht

Die eidgenössischen Wahlen 2027 entscheiden darüber, ob Mazzone ins Parlament zurückkehrt. Die Grünen werden für den Genfer Ständeratssitz und für weitere Sitze in der kleinen Kammer im ganzen Land kämpfen. Die Partei will die Schwelle von 10 Prozent Wähleranteil überschreiten. Mazzone wird zudem auf der Nationalratsliste antreten, um den Wahlkampf der Partei zu unterstützen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Orte
Genf, Bern

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