Sicherheit · Daraga
Mayon auf den Philippinen ausgebrochen: Alarmstufe erhöht, Evakuierungen angeordnet
Der Mayon schleuderte am Freitag, 30. Oktober, eine Aschesäule rund 3.000 Meter in die Höhe. Die Behörden warnten, dass in den kommenden Tagen und Wochen ein größerer Ausbruch mit Lava und pyroklastischen Strömen folgen könnte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, Le Soir, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Mayon brach am Freitag, 30. Oktober 2026, um 11:53 Uhr Ortszeit aus und schleuderte eine rund 3.000 Meter hohe Aschesäule empor, die der Wind nach Westen und Südwesten trug.
Phivolcs hob die Alarmstufe von 2 auf 3 auf einer Skala bis 5 an und ordnete die Evakuierung im Umkreis von sechs Kilometern um den Krater an.
Die Behörden rechnen damit, rund 5.000 Menschen aus acht umliegenden Städten und Gemeinden unterzubringen; der Unterricht an den Schulen der Provinz wurde ausgesetzt.
Phivolcs warnte vor einer neuen Phase magmatischer Aktivität in den kommenden Tagen und Wochen, bei der Lava- und pyroklastische Ströme die oberen und mittleren Hänge bedrohen; Piloten wurden vor dem Krater gewarnt.
Ausbruch und Aschesäule
Der Mayon in der Provinz Albay, rund 330 Kilometer südöstlich von Manila, brach am Freitag, 30. Oktober 2026, um 11:53 Uhr Ortszeit aus. Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) bezeichnete den Ausbruch als mäßig explosiv; er dauerte fast sechs Minuten. Kräftige, schnell aufsteigende Aschewolken wurden vom Wind nach Westen und Südwesten in Richtung besiedelter Gebiete getragen. Erste Berichte enthielten keine Angaben zu Opfern oder Schäden in den Orten rund um den Vulkan. Der Mayon ist 2.462 Meter hoch und einer der aktivsten Vulkane des Landes.
Alarmstufe erhöht, Evakuierungen angeordnet
Phivolcs hob die Alarmstufe laut Le Soir und Tgcom24 von 2 auf 3 auf einer Skala bis 5 an. Bewohner innerhalb von sechs Kilometern um den Krater werden evakuiert. Die Behörden rechnen damit, rund 5.000 Menschen aus acht umliegenden Städten und Gemeinden in Notunterkünften unterbringen zu müssen. Der Unterricht an allen Schulen und Bildungseinrichtungen der Provinz wurde ausgesetzt. In den Gemeinden Daraga und Guinobatan sowie in angrenzenden Gebieten wird Ascheregen erwartet.
Warnung vor einem größeren Ausbruch
Laut Phivolcs ist der Mayon in eine neue Phase magmatischer Aktivität eingetreten, was die Gefahr von Lava- und pyroklastischen Strömen an den oberen und mittleren Hängen des Vulkans in den kommenden Tagen und Wochen erhöht. Pyroklastische Ströme sind heiße Lawinen aus Gas, Asche und Gestein. Die Luftfahrtbehörden wurden aufgefordert, Piloten vor Flügen nahe dem Krater zu warnen, da Aschewolken Flugzeuge gefährden könnten, falls der Vulkan plötzlich ausbricht. Le Soir berichtete, auch Flugzeuge würden gebeten, die Umgebung des Vulkans zu meiden.
Jüngere Geschichte des Vulkans
Der Mayon brach zuletzt im Mai aus, als dichte Asche seine Umgebung bedeckte und mehr als 50 Dörfer rund um den Gipfel betroffen waren. Im Juni 2023 wurden mehr als 12.000 Menschen, die an den Hängen des Vulkans leben, in Evakuierungszentren gebracht, um sie vor Asche und giftigen Gasen aus dem Krater zu schützen. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einem Gürtel aus Vulkanen und tektonischen Platten rund um den Pazifik; in der Region kommt es häufig zu Erdbeben und Ausbrüchen. Spiegel Online wies darauf hin, dass der heftigste Vulkanausbruch der Philippinen in den vergangenen Jahrzehnten der Ausbruch des Mount Pinatubo 1991 war, bei dem mehr als 800 Menschen starben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SRF NewsVulkan Mayon auf den Philippinen ausgebrochen
- Le SoirBeeindruckende Bilder des Ausbruchs des Vulkans Mayon auf den PhilippinenLes images impressionnantes de l'éruption du volcan Mayon aux Philippines · Original auf Französisch
- Spiegel OnlinePhilippinische Behörden warnen nach Ausbruch des Mayon vor größerer Eruption
- Süddeutsche ZeitungVulkan Mayon auf den Philippinen ausgebrochen
- Orte
- Philippinen, Manila
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