Regierung · Rom

Mattarella sagt Studierenden von Villa Nazareth, die Zukunft sei nicht vorherbestimmt und gehöre den jungen Menschen

In einer Rede vor Studierenden des Universitätskollegs Villa Nazareth im Quirinal am 31. Oktober betonte Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella die Gemeinschaft und die Verantwortung der Jugend, während das Kolleg sein 80-jähriges Bestehen feiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, lastampa.it, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Rede im Quirinal

Am 31. Oktober empfing Staatspräsident Sergio Mattarella eine Delegation von Studierenden des Universitätskollegs Villa Nazareth im Quirinal, angeführt von Kardinal Pietro Parolin. Der Besuch fiel auf das 80-jährige Jubiläum des Kollegs; Parolin steht sowohl der Stiftung Sacra Famiglia di Nazareth als auch dem Gemeinschaftsverband Domenico Tardini vor. Mattarella beschrieb die Gegenwart als eine schwierige und komplexe Phase, in der Unsicherheit weit verbreitet sei und Unvorhersehbarkeit zeitweise die internationalen Angelegenheiten zu bestimmen scheine. Diese Unsicherheit zeige, dass die Zukunft nicht festgelegt sei.

„Die Zukunft ist nicht vorherbestimmt, sie hängt von uns ab. Sie muss gestaltet werden, vor allem von den jungen Menschen, die dabei sind, die Führung unserer Gesellschaft zu übernehmen.“

Sergio Mattarella, Staatspräsident

Eine Aufgabe für die Jungen

Mattarella sagte, es sei die Aufgabe der Studierenden, Werte in konkretes Handeln umzusetzen, um Gesellschaft zu bauen – unterstützt von den ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Kollegs. Er nannte dies eine Aufgabe, die sein Land dringend brauche, ebenso wie die internationale Gemeinschaft insgesamt. Bei der Einordnung der Botschaft verwies er auf den Heiligen Vater und Kardinal Parolin. Zudem sagte er, der Wahlspruch des Kollegs, ut unum sint, sei außerordentlich klar und bedeutungsvoll, und die Verbindung zwischen den Generationen von Schülerinnen und Schülern sei ein Modell dieser Arbeit.

Gemeinschaftsgefühl

„Wir haben ein großes Bedürfnis, das Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und immer stärker zu erwerben, das in unserem Land vielfältigen Ausdruck findet.“

Sergio Mattarella, Staatspräsident

Mattarella verwies auf Phänomene, Initiativen und Zusammenkünfte in der italienischen Gesellschaft, die eine besonders hohe Sensibilität für Solidarität und die Bedürfnisse anderer zeigten. Abschließend sagte er, in dieser Zeit bestehe ein starkes Bedürfnis, die Bedeutung und den Sinn von Gemeinschaft neu zu betonen, die Villa Nazareth verkörpere. Berichte desselben Tages beschrieben seine Worte als Botschaft an die junge Generation Italiens.

Hintergrund der Straßenproteste

Die Berichterstattung über die Rede stellte die Äußerungen in den Kontext einer Welle von Jugenddemonstrationen in italienischen Städten gegen Lebenshaltungskosten, Aufrüstung und Krieg. Il Messaggero nannte Rom, Turin, Neapel und Mailand unter den Städten, in denen junge Menschen die Plätze füllten und Antworten verlangten. Einige der Märsche waren von Zusammenstößen und Spannungen mit der Polizei geprägt, und einige Demonstranten griffen nach den Worten der Zeitung zu Gewalt. Mattarella ging in seinen Ausführungen nicht direkt auf die Demonstrationen ein.

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Quellen und Kontext

Orte
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