Gesundheit & Bildung · Rom, Palermo und Florenz

Mattarella warnt bei Veranstaltung im Quirinal vor Impfgegnerschaft und ungleichem Zugang zur Gesundheitsversorgung

Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Mittwoch, 28. Oktober, bei einer Forschungsveranstaltung im Quirinalpalast in Rom gesagt, die Ablehnung von Impfungen sei eines der beunruhigendsten Zeichen der Zeit.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, ANSA.it, AGI und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Palermo, Florenz · Italien

Fake News und Impfgegnerschaft

Staatspräsident Sergio Mattarella sprach am Mittwoch, 28. Oktober, bei der Feier von „I Giorni della Ricerca“ (den Tagen der Forschung) im Quirinalpalast in Rom. Er sagte, Wissenschaft und Forschung retteten jedes Jahr mehr Menschenleben, dennoch breiteten sich irrationale Überzeugungen und zerstörerische Fake News weiter aus und verunsicherten Teile der Bevölkerung, auch wenn diese klein seien. Die Ablehnung von Impfungen bezeichnete er als eines der beunruhigendsten Symptome dieser Entwicklung.

Mattarella verknüpfte diese Überzeugungen mit realem Schaden. Wenn schmerzhafte Nachrichten von Erwachsenen oder Kindern handelten, die durch Krankheiten ihr Leben riskierten oder verlören, gegen die sie sich leicht hätten schützen können, dann sei es notwendig, jenen entgegenzutreten, die die öffentliche Meinung vergiften wollten, sagte er. Il Messaggero berichtete, im August sei in Palermo ein vierjähriges Mädchen an Diphtherie gestorben, das nicht geimpft gewesen sei, und in der gesamten entwickelten Welt stiegen die Maserntoten, während die Impfquoten sänken.

„Forschung und Wissenschaft retten immer mehr Menschenleben, dennoch müssen wir feststellen, dass sich irrationale Überzeugungen und zerstörerische Fake News ausbreiten.“

Sergio Mattarella, Staatspräsident Italiens

Parlament und das Ärztegesetz

Il Messaggero zufolge fiel die Rede auf den Tag nach der Zustimmung der Abgeordnetenkammer zu einem Gesetz über die Gesundheitsberufe, das impfkritische Ärzte wieder in den Dienst zurückholen würde. Das Gesetz kam mit den Stimmen des Mitte-rechts-Lagers und von Futuro Nazionale durch. Dieselbe Zeitung verwies auf die Anhörung des früheren Gesundheitsministers Roberto Speranza vor der Covid-Kommission, die wegen des ihm gegenüber angeschlagenen Tons für Kontroversen sorgte. Mattarellas Ausführungen richteten sich an Forscher der Airc, die im Saal der Corazzieri geehrt wurden. Die Zeitung berichtete zudem, er habe am 26. Oktober in Florenz über dasselbe Thema gesprochen.

Zugang zu Früherkennung und Behandlung

Mattarella sagte, es sei unannehmbar, dass territoriale Unterschiede den Zugang zu Früherkennungsuntersuchungen in manchen Gebieten oder Regionen verringerten. Wirtschaftliche Not dürfe nicht zu einem Hindernis oder gar zu einem Hemmnis für eine Behandlung werden. Der Nationale Gesundheitsdienst sei geschaffen worden, um das Recht auf Gesundheit zu einem vollen Bürgerrecht zu machen, und seine Mittel, sein Behandlungsangebot und seine Einrichtungen sollten Ungleichheiten verringern statt vergrößern. Il Messaggero berichtete, er habe zudem gefordert, das Nord-Süd-Gefälle in der Gesundheitsversorgung zu verringern.

„Die Früherkennung ist das wirksamste Mittel gegen Krebs, und diese Möglichkeit darf nicht von sozialen oder territorialen Unterschieden abhängen.“

Sergio Mattarella, Staatspräsident Italiens

Kriege, Forschungsmittel und Zusammenarbeit in der Pandemie

Mattarella sagte, Mittel, die der Forschung zugutekommen sollten, würden durch sinnlose Kriege abgezogen und durch Versuche, den militärischen Konflikt in jeden Winkel der Erde und sogar in den Weltraum auszudehnen. Er beklagte zudem neue materielle und immaterielle Barrieren, die in verschiedenen Bereichen entstünden und die internationale Anstrengung behinderten, bestehende Ausbrüche und das Risiko neuer Pandemien zu verhindern und zu bekämpfen. Er erinnerte an die Zusammenarbeit zwischen Ländern, Kontinenten und Kulturen während der Covid-Epidemie als Beleg dafür, dass Forschung von gemeinsamer Anstrengung abhänge.

Zum Schluss stellte er den Menschen über die Errungenschaften der Labore und rief zu Vertrauen und Hoffnung im Kampf gegen Krebs auf, bei dem es nach seinen Worten, wie AGI berichtete, noch einen Weg zu gehen gibt. Die Rede enthielt keine Angaben zu konkreten Finanzierungszahlen oder neuen Maßnahmen.

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