
Portugiesischer Fußballverband bestätigt Abgang von Roberto Martínez als Nationaltrainer nach WM-Aus
Der Portugiesische Fußballverband hat den Vertrag mit Roberto Martínez offiziell beendet und dankte ihm für seine Professionalität und Hingabe nach dreieinhalb Jahren, einer Zeit, die durch einen Nations-League-Titel geprägt war.
Offizielle Bekanntmachung
Der Portugiesische Fußballverband (FPF) gab am Mittwoch bekannt, dass das Vertragsverhältnis mit Cheftrainer Roberto Martínez und seinem Trainerstab formell beendet wurde. Der spanische Trainer hatte bereits nach Portugals 1:0-Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale der WM 2026 angedeutet, dass dies sein letztes Spiel war.
Der Portugiesische Fußballverband dankt Roberto Martínez und seinem Trainerteam für all ihre Professionalität und Hingabe in den letzten dreieinhalb Jahren, eine Zeit, die durch den Nations-League-Sieg 2025 geprägt war, sowie für die Hingabe, Professionalität und das Engagement, mit dem er das Projekt angenommen hat, und die Art und Weise, wie er immer das Land und den portugiesischen Fußball respektiert hat.
Martínez' Bilanz
Der 52-Jährige wurde im Januar 2023 eingestellt und betreute 45 Spiele. Die Statistiken variieren je nach Quelle: Ein Bericht zählt 32 Siege, 6 Unentschieden und 7 Niederlagen, während andere 30 Siege, 9 Unentschieden und 6 Niederlagen anführen, mit 110 erzielten und 36 kassierten Toren. Der offensichtliche Höhepunkt seiner Amtszeit war der Sieg in der Nations League 2025.
- Zum portugiesischen Nationaltrainer ernannt.
- Portugal gewinnt unter Martínez die UEFA Nations League.
- Portugal durch Spanien im Achtelfinale der WM eliminiert.
- FPF gibt offiziell Vertragsende bekannt.
Wie es weitergeht
FPF-Präsident Pedro Proença arbeitet bereits an der Ernennung eines Nachfolgers. Einem Bericht zufolge wurde Jorge Jesus ein Vertrag bis zur WM 2030 angeboten, die Portugal gemeinsam mit Spanien und Marokko ausrichten wird, was der Verband jedoch nicht bestätigt hat.
Der Präsident des Portugiesischen Fußballverbandes arbeitet bereits an der Einstellung des künftigen Nationaltrainers mit dem Ziel, den Ehrgeiz und die Siegerkultur weiter zu fördern, die die Nationalmannschaft in allen Wettbewerben, an denen sie teilnimmt, stets leiten müssen.

